Lohn­steu­er­ab­zug – und der beson­de­re Erfül­lungs­ein­wand des Arbeit­ge­bers

Der Arbeit­ge­ber kann sich auf den beson­de­ren Erfül­lungs­ein­wand des Abzugs und der Abfüh­rung von Lohn­steu­er nur für den abzu­rech­nen­den Kalen­der­mo­nat und ggf. als Kor­rek­tur für den Vor­mo­nat beru­fen. Der Arbeit­ge­ber ist zum Ein­be­halt und Abzug der Lohn­steu­er ver­pflich­tet. Nach § 38 Abs. 3 Satz 1, Abs. 1 Satz 1 EStG hat der Arbeit­ge­ber

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Die nicht ein­be­hal­te­ne Lohn­steu­er – und die Haf­tung des Arbeit­neh­mers

Bei der Inan­spruch­nah­me des Arbeit­neh­mers für nicht ein­be­hal­te­ne und abge­führ­te Lohn­steu­er im Rah­men eines Ein­kom­men­steu­er­än­de­rungs­be­schei­des besteht kein Ermes­sen des Finanz­am­tes. Es ist durch die Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs geklärt, dass die Inan­spruch­nah­me des Arbeit­neh­mers für nicht ein­be­hal­te­ne und abge­führ­te Lohn­steu­er durch einen Ein­kom­men­steu­er­än­de­rungs­be­scheid kei­ne Ermes­sens­ent­schei­dung ist . Inso­weit geht der Ver­weis

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Die Haf­tung des Arbeit­ge­bers bei einer bestehen­den Lohn­steu­er­ab­zugs­pflicht Drit­ter

Eine Haf­tung des Arbeit­ge­bers in Fäl­len des § 38a Abs. 3 EStG kommt nach § 42d Abs. 9 Satz 4 EStG i.V.m. § 42d Abs. 3 Satz 4 Nr. 1 EStG nur in Betracht, wenn der Drit­te die Lohn­steu­er für den Arbeit­ge­ber nicht vor­schrifts­mä­ßig vom Arbeits­lohn ein­be­hal­ten hat. An einem der­ar­ti­gen Fehl­ver­hal­ten fehlt es, wenn beim

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Arbeits­ver­trag mit Mut­ter- und Toch­ter­ge­sell­schaft

Zum lohn­steu­er­recht­li­chen Arbeit­ge­ber­be­griff (§§ 38 ff. EStG) bei gleich­ar­ti­ger Tätig­keit im Rah­men zwei­er zivil­recht­lich wirk­sa­mer Arbeits­ver­hält­nis­se des­sel­ben Arbeit­neh­mers mit zwei Arbeit­ge­bern, von denen einer an dem ande­ren zu 40 % betei­ligt ist, hat­te sich jetzt das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg zu befas­sen. Dem Rechts­streit zugrun­de lag der Streit um die Pflicht zum Lohn­steu­er­ab­zug

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Anfech­tung der Lohn­steu­er-Anmel­dung durch Arbeit­neh­mer

Ein Arbeit­neh­mer kann die Lohn­­steu­er-Anmel­­dung des Arbeit­ge­bers –soweit sie ihn betrifft– aus eige­nem Recht anfech­ten. Nach dem Ein­tritt der for­mel­len Bestands­kraft der Lohn­­steu­er-Anmel­­dung kann der Arbeit­neh­mer eine Ände­rung der Anmel­dung (§ 164 Abs. 2 AO) begeh­ren. Wird eine Zah­lung des Arbeit­ge­bers zu Unrecht dem Lohn­steu­er­ab­zug unter­wor­fen, weil die Besteue­rung der Zah­lung

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