Ein­zah­lun­gen in einen "Rürup-Renten"-Vertrag – und die Ein­tra­gung auf der Lohn­steu­er­kar­te

Es ist für den Bun­des­fi­nanz­hof ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den, dass Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG nicht als Frei­be­trag auf der Lohn­steu­er­kar­te ein­ge­tra­gen wer­den kön­nen. Die Lohn­steu­er­erhe­bung ist eben­so wie die Erhe­bung von Ein­­kom­­men­­steu­er-Vor­­aus­­zah­­lun­­gen ihrem Cha­rak­ter nach ledig­lich eine Vor­aus­zah­lung auf die mit Ablauf des Jah­res ent­ste­hen­de

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Kin­des­zu­schlags­re­ge­lung in Sozi­al­plan – und die Ein­tra­gung in der Lohn­steu­er­kar­te

Die Rege­lung in einem Sozi­al­plan, die einen Zuschlag für unter­halts­be­rech­tig­te Kin­der nur dann vor­sieht, wenn die­se in die Lohn­steu­er­kar­te ein­ge­tra­gen sind, stellt eine mit­tel­ba­re Dis­kri­mi­nie­rung von Frau­en dar, wenn die­se die Lohn­steu­er­klas­se V haben und des­halb ein Kin­der bei ihnen steu­er­lich nicht berück­sich­tigt wer­den kann (§ 38b Abs. 2 EStG). In dem

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Sozi­al­pla­n­ab­fin­dung – und die Berück­sich­ti­gung kin­der­be­zo­ge­ner Leis­tun­gen

Die Betriebs­par­tei­en kön­nen sich grund­sätz­lich bei der Berück­sich­ti­gung von kin­der­be­zo­ge­nen Leis­tun­gen im Sozi­al­plan auf die Ein­tra­gun­gen in der Lohn­steu­er­kar­te bezie­hen. Ver­­ein­­fa­chungs- und Nach­weis­bar­keits­grün­de recht­fer­ti­gen die Ungleich­be­hand­lung von Mit­ar­bei­tern, deren Kin­der nicht in der Lohn­steu­er­kar­te ein­ge­tra­gen sind gegen­über sol­chen, deren Kin­der­zahl sich der Lohn­steu­er­kar­te zum ver­ein­bar­ten Stich­tag ent­neh­men lässt. Die genann­ten

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Elek­tro­ni­schen Lohn­steu­er­kar­te – eine unend­li­che Geschich­te

Die Steu­er­ab­tei­lungs­lei­ter der obers­ten Finanz­be­hör­den des Bun­des und der Län­der haben am Diens­tag, den 29. Novem­ber 2011 ent­schie­den, dass sich der Start­ter­min des neu­en Ver­fah­rens der elek­tro­ni­schen Lohn­steu­er­ab­zugs­merk­ma­le (ELS­tAM) "auf­grund uner­war­te­ter tech­ni­scher Schwie­rig­kei­ten" erneut ver­schiebt. Neu­er Start­ter­min soll nun der 1. Janu­ar 2013 sein. Wie geht's wei­ter in 2012? Für

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Lohn­steu­er­be­schei­ni­gun­gen 2011

Die Arbeit­ge­ber sind grund­sätz­lich ver­pflich­tet, der Finanz­ver­wal­tung bis zum 28. Febru­ar des Fol­ge­jah­res eine elek­tro­ni­sche Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung zu über­mit­teln (§ 41b Absatz 1 Satz 2 EStG). Die Daten­über­mitt­lung ist nach amt­lich vor­ge­schrie­be­nem Daten­satz nach Maß­ga­be der Steu­er­da­­ten-Über­­­mit­t­­lungs­­­ver­­or­d­­nung authen­ti­fi­ziert vor­zu­neh­men. Das für die Authen­ti­fi­zie­rung erfor­der­li­che Zer­ti­fi­kat muss vom Daten­über­mitt­ler ein­ma­lig im Els­­te­rOn­­li­ne-Por­­tal bean­tragt wer­den.

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Das Ende der Lohn­steu­er­kar­te

Unge­fähr um die­se Zeit fan­den Sie bis­her jedes Jahr ihre neue Lohn­steu­er­kar­te im Brief­kas­ten. Doch die­ses Jahr kommt kei­ne neue mehr. Die Lohn­steu­er­kar­te auf Papier wur­de letzt­ma­lig für das Jahr 2010 her­ge­stellt. Für das Jahr 2011 wird es daher kei­ne neu­en Lohn­steu­er­kar­ten in Papier­form geben. Die bis­lang auf der Papier­kar­te

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Die letz­te Lohn­steu­er­kar­te

Die Städ­te und Gemein­den ver­schi­cken ver­schi­cken der­zeit die Lohn­steu­er­kar­ten für 2010 an alle Arbeit­neh­mer. Haben Sie Ihre schon erhal­ten? Dann schau­en Sie sie sich gut an, den es wird Ihre letz­te sein. 2010 ist das letz­te Jahr, in dem sie bzw. die Finanz­ver­wal­tung dem Arbeit­ge­ber Ihre Lohn­steu­er­merk­mal auf Papier mit­tei­len.

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Lohn­steu­er­kar­te 2010

Die Mel­de­be­hör­den der Gemein­den wer­den letzt­mals für das Kalen­der­jahr 2010 Lohn­steu­er­kar­ten aus­stel­len (§ 39e Absatz 9 Satz 2 EStG), ab 2011 wird das bis­he­ri­ge Lohn­steu­er­kar­ten­ver­fah­ren durch die Ein­füh­rung der elek­tro­ni­schen Lohn­steu­er­ab­zugs­merk­ma­le im Ver­fah­ren „Els­ter­Lohn II“ abge­löst. Für die damit letz­te Lohn­steu­er­kar­te 2010 hat das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um jetzt gemäß § 51 Absatz 4 Nr. 1 EStG

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Kar­ton ade

Die Kar­­ton-Lohn­­steu­er­­kar­­te soll im Jahr 2010 zum letz­ten Mal aus­ge­stellt wer­den. Im Jahr 2011 sol­len dann elek­tro­ni­sche Lohn­steu­er­ab­zugs­merk­ma­le ("Els­ter­Lohn II") ein­ge­führt wer­den, so jeden­falls die Pla­nun­gen der Bun­des­re­gie­rung in ihrem Ent­wurf eines Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2008.

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