LKW- statt Luft­trans­port

Führt der auf­grund eines Luft­fracht­ver­trags beauf­trag­te Fracht­füh­rer den Trans­port auf einer Teil­stre­cke mit dem LKW durch, obwohl eine Luft­be­för­de­rung tech­nisch und ver­bin­dungs­mä­ßig grund­sätz­lich mög­lich wäre, hat die Ober­flä­chen­be­för­de­rung kei­ne Hilfs­funk­ti­on mehr, son­dern einen die Luft­be­för­de­rung erset­zen­den eigen­stän­di­gen Cha­rak­ter, so dass nicht mehr von einem Zubrin­ger­dienst im Sin­ne von Art. 18

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Luft­trans­port über dieb­stahl­ge­fähr­de­te Flug­hä­fen

Erfolgt die Luft­be­för­de­rung des Guts über einen Flug­ha­fen, an dem es in der Ver­gan­gen­heit zu Dieb­stäh­len an Sen­dun­gen gekom­men ist, recht­fer­tigt dies für sich allein nicht den Vor­wurf eines qua­li­fi­zier­ten Ver­schul­dens des Fracht­füh­rers im Sin­ne von § 435 HGB. Der Fracht­füh­rer haf­tet gemäß § 425 Abs. 1 HGB für den Scha­den,

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Luft­fracht per LKW

Ein Fracht­füh­rer kann mit einem Ver­sen­der von Trans­port­gut auch dann einen ein­heit­li­chen Luft­be­för­de­rungs­ver­trag im Sin­ne von Art. 1 Abs. 1 MÜ abschlie­ßen, wenn ein nicht unwe­sent­li­cher Teil des Trans­ports im Wege einer Ober­flä­chen­be­för­de­rung per Lkw und nicht per Luft­fracht erfol­gen soll. Ist unge­klärt, ob der Ver­lust von Trans­port­gut wäh­rend der Luft­be­för­de­rung im

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Die Haf­tung des Luft­fracht­füh­rers und die All­ge­mei­nen Deut­schen Spe­di­teurs­be­din­gun­gen

Hebt der Luft­fracht­füh­rer in sei­nen All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen beson­ders her­vor, dass er sei­ne Dienst­leis­tun­gen allein auf der Grund­la­ge der All­ge­mei­nen Deut­schen Spe­di­teur­be­din­gun­gen erbringt, so wer­den die­se grund­sätz­lich mit Vor­rang in den mit einem Auf­trag­ge­ber geschlos­se­nen Beför­de­rungs­ver­trag ein­be­zo­gen. Dadurch, dass in Nr. 23.1.2 ADSp auf den "gesetz­lich fest­ge­leg­ten Haf­tungs­höchst­be­trag" ver­wie­sen wird, ist

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Inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit in der Luft­fracht

Die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit der deut­schen Gerich­te für eine auf Bestim­mun­gen des War­schau­er Abkom­mens 1955 gestütz­te Scha­dens­er­satz­kla­ge ist auch dann gege­ben, wenn der Luft­fracht­ver­trag sach­recht­lich zwar dem War­schau­er Abkom­men 1955 in der Fas­sung des von der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land nicht rati­fi­zier­ten Pro­to­kolls Nr. 4 von Mon­tréal unter­liegt, das beklag­te Luft­fracht­un­ter­neh­men sei­nen Sitz aber in

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