Droh­nen Ver­si­che­run­gen in Deutsch­land – wie ist die Rechts­la­ge?

Für Droh­nen­pi­lo­ten und all die­je­ni­gen, die es noch wer­den möch­ten, stellt sich im Zusam­men­hang mit den moder­nen Droh­nen die Fra­ge, wie die Rechts­la­ge in Bezug auf eine obli­ga­to­ri­sche Haft­pflicht Ver­si­che­rung ist. Umfra­gen haben gezeigt, dass nur jeder ach­te Besit­zer einer Droh­ne hin­rei­chend über die Geset­zes­la­ge und die hier­zu­lan­de gel­ten­de Ver­si­che­rungs­pflicht

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Gefähr­dungs­haf­tung von Pri­vat­pi­lo­ten

Die luft­ver­kehrs­recht­li­che Gefähr­dungs­haf­tung gilt auch für ?Pri­vat­pi­lo­ten?. Als Luft­fracht­füh­rer haf­tet auch ein nicht gewerb­lich täti­ger "Pri­vat­pi­lot" gemäß § 45 Luft­ver­kehrs­ge­setz für Schä­den, die sei­ne ver­ein­ba­rungs­ge­mäß beför­der­ten Pas­sa­gie­re beim Absturz des Flug­zeu­ges erlei­den. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall hat­te die Toch­ter einer bei einem Flug­zeug­ab­sturz im August 2013

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Dienst­klei­dung – und der Grund­satz der Gleich­be­hand­lung

Arbeit­ge­ber und Betriebs­rat haben bei Rege­lun­gen über die Dienst­klei­dung in einer Betriebs­ver­ein­ba­rung den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz zu beach­ten. Die Aus­ge­stal­tung von Dienst­klei­dungs­vor­schrif­ten berührt das Ord­nungs­ver­hal­ten der Arbeit­neh­mer im Betrieb und unter­liegt nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG dem Mit­be­stim­mungs­recht des Betriebs­rats, wenn die Dienst­klei­dung dazu dient, das äuße­re Erschei­nungs­bild des Unter­neh­mens zu

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Luft­ver­kehrs­steu­er ver­fas­sungs­ge­mäß

Die Luft­ver­kehr­steu­er ist eine sons­ti­ge auf moto­ri­sier­te Ver­kehrs­mit­tel bezo­ge­ne Ver­kehr­steu­er nach Art. 106 Abs. 1 Nr. 3 GG. Bei der Aus­wahl des Steu­er­ge­gen­stan­des wird der Gleich­heits­satz bereits ein­ge­hal­ten, wenn der Gesetz­ge­ber einen Sach­grund für sei­ne Wahl des Steu­er­ge­gen­stan­des vor­brin­gen kann, die Berück­sich­ti­gung sach­wid­ri­ger, will­kür­li­cher Erwä­gun­gen aus­ge­schlos­sen ist und die kon­kre­te Belas­tungs­ent­schei­dung nicht

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Luft­ver­kehr­steu­er

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt ein Nor­men­kon­troll­an­trag des Lan­des Rhein­­land-Pfalz gegen das Luft­ver­kehr­steu­er­ge­setz ohne Erfolg, das Luft­ver­kehr­steu­er­ge­setz ist nach dem Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Die Erhe­bung und Aus­ge­stal­tung der in die Gesetz­ge­bungs­kom­pe­tenz des Bun­des fal­len­den Steu­er ver­stößt nicht gegen das Gleich­heits­ge­bot. Sie ver­letzt auch nicht die Berufs­frei­heit

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Dienst­klei­dungs­vor­schrif­ten für das Cock­pit­per­so­nal – die dis­kri­mi­nie­ren­de Pilo­ten­müt­ze

Arbeit­ge­ber und Betriebs­rat kön­nen in einer Betriebs­ver­ein­ba­rung das Tra­gen einer ein­heit­li­chen Dienst­klei­dung regeln. Wird die Dienst­klei­dung für Arbeit­neh­mer­grup­pen unter­schied­lich aus­ge­stal­tet, ver­langt der betriebs­ver­fas­sungs­recht­li­che Gleich­be­hand­lungs­grund­satz, dass eine sol­che Dif­fe­ren­zie­rung ent­spre­chend dem Rege­lungs­zweck sach­lich gerecht­fer­tigt ist. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit ist der Klä­ger ist bei der beklag­ten Flug­ge­sell­schaft als

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Ener­gie­steu­er­be­frei­ung für die gewerb­li­che Luft­fahrt

Eine nach luft­ver­kehrs­recht­li­chen Vor­schrif­ten zu ertei­len­de Betriebs­ge­neh­mi­gung ist kei­ne Vor­aus­set­zung für eine nach § 27 Abs. 2 Nr. 1 Ener­gieStG zu gewäh­ren­de Ener­gie­steu­er­be­frei­ung. Einer Befrei­ung von der Ener­gie­steu­er steht nicht ent­ge­gen, dass ent­gelt­li­che Luft­fahrt­dienst­leis­tun­gen von einem kon­zern­zu­ge­hö­ri­gen Unter­neh­men an ande­re Unter­neh­men erbracht wer­den, die eben­falls dem Kon­zern ange­hö­ren. Nach § 27 Abs.

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Werk­statt­flü­ge – und die Ener­gie­steu­er

Für Trai­nings, Schu­­lungs- und War­tungs­flü­ge kommt eine Ener­gie­steu­er­be­frei­ung nach § 27 Abs. 2 Nr. 1 Ener­gieStG nicht in Betracht, denn sol­che Flü­ge die­nen weder der ent­gelt­li­chen Beför­de­rung von Per­so­nen oder Sachen noch der ent­gelt­li­chen Erbrin­gung von Luft­fahrt­dienst­leis­tun­gen. Ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Finanz­ge­richt kann die Steu­er­be­frei­ung für War­tungs­flü­ge nicht auf § 27 Abs.

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Flug­ha­fen Ber­lin-Bran­den­burg – und die Wann­see-Flug­rou­ten

Die Recht­mä­ßig­keit der "Wan­n­­see-Flug­­rou­­ten" ist immer noch offen. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat jetzt in zwei Revi­si­ons­ver­fah­ren die Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg bean­stan­det, dass die Fest­le­gung der Wan­n­­see-Flug­­rou­­ten rechts­wid­rig ist, und den Rechts­streit zur erneu­ten Ver­hand­lung und Ent­schei­dung an das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt zurück­ver­wie­sen. Bei den Wan­n­­see-Flug­­rou­­ten han­delt es sich um Luft­we­ge

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Unge­neh­mig­ter Ein­flug

Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land darf gegen ein Luft­fahrt­un­ter­neh­men, dem von einem Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on eine Betriebs­ge­neh­mi­gung erteilt wor­den ist, wegen des unge­neh­mig­ten Ein­flugs aus Dritt­staa­ten kei­ne Geld­bu­ße ver­hän­gen, weil das Geneh­mi­gungs­er­for­der­nis gegen Art 18 AEUV ver­stößt . Soweit Flü­ge von Deutsch­land nach Mos­kau ohne die erfor­der­li­che Geneh­mi­gung durch­ge­führt wur­den, folgt

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Kunst­flug über bzw. in der Nähe von Wöll­stein

Sind nach der Luft­ver­kehrs­ord­nung Kunst­flü­ge unter ande­rem über Städ­ten und ande­ren dicht besie­del­ten Gebie­ten ver­bo­ten, heißt das, allein ein Kunst­flug "über" dicht besie­del­tem Gebiet, wenn also die Flug­be­we­gun­gen im Luft­raum senk­recht über dem Bereich statt­fin­den, der als dicht besie­delt anzu­se­hen ist, ist ver­bo­ten. In der Nähe die­ser Gebie­te kann in

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Rück­stel­lun­gen für Luft­tüch­tig­keits­an­wei­sun­gen und Joint Avia­ti­on Requi­re­ments

Eine öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Ver­pflich­tung, die ledig­lich dar­auf gerich­tet ist, die objek­ti­ve Nutz­bar­keit eines Wirt­schafts­guts in Zeit­räu­men nach Ablauf des Bilanz­stich­tags zu ermög­li­chen, ist in den bis dahin abge­schlos­se­nen Rech­nungs­pe­ri­oden wirt­schaft­lich noch nicht ver­ur­sacht. Ist eine öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Ver­pflich­tung am Bilanz­stich­tag bereits recht­lich ent­stan­den, bedarf es kei­ner Prü­fung der wirt­schaft­li­chen Ver­ur­sa­chung mehr, weil

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Die Lärm­be­las­tung durch den ver­län­ger­ten Hori­zon­tal­an­flug

Die Unzu­mut­bar­keits­schwel­le einer Lärm­be­las­tung durch einen Flug­be­trieb wird durch das Flug­lärm­schutz­ge­setz defi­niert. Die­se Schwel­le ist auf­grund des vom Bun­des­auf­sichts­amt fest­ge­setz­ten, sog. ver­län­ger­ten Hori­zont­al­lan­de­an­flugs zum Flug­ha­fen Frank­furt Main nicht über­schrit­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge des Main-Kin­zig-Krei­­ses und eines pri­va­ten Grund­ei­gen­tü­mers aus

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Han­del mit Treib­haus­gas­emis­si­ons­zer­ti­fi­ka­ten

Die Richt­li­nie, mit der auch der Luft­ver­kehr in das Sys­tem für den Han­del mit CO2-Emis­­si­on­s­zer­­ti­­fi­­ka­­ten in der Gemein­schaft ein­be­zo­gen wur­de ver­stößt nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on weder gegen die Grund­sät­ze des Völ­ker­ge­wohn­heits­rechts noch gegen das „Open-Skies“-Abkommen, mit dem eine Dis­kri­mi­nie­rung von ame­ri­ka­ni­schen und euro­päi­schen Wirt­schafts­teil­neh­mern ver­bo­ten wer­den

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Betriebs­be­schrän­kung wegen Flug­lärm­be­läs­ti­gung

Grenz­wer­te für Lärm­pe­gel am Boden, die Luft­ver­kehrs­ge­sell­schaf­ten beim Über­flug von Gebie­ten in der Umge­bung eines Flug­ha­fens ein­hal­ten müs­sen, kön­nen grund­sätz­lich von den Mit­glied­staa­ten fest­ge­legt wer­den. Dabei ist nach Auf­fas­sung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on dar­auf zu ach­ten, dass eine sol­che Rege­lung nur unter Beach­tung der durch das Uni­ons­recht auf­ge­stell­ten Vor­aus­set­zun­gen

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Aus­schluss­frist beim Ver­lust von Flug­ge­päck

Für die mög­li­che Haf­tung des Luft­be­för­de­rungs­un­ter­neh­mens kom­men §§ 44, 47 Abs. I, III Luft­Ver­kG in Betracht, soweit Rege­lun­gen im Mont­rea­ler Über­ein­kom­men kei­ne Anwen­dung fin­den oder kei­ne Rege­lung ent­hal­ten ist. Für Schä­den am Gepäck des Flug­gas­tes gel­ten jedoch Aus­schluss­fris­ten für die Kla­ge­er­he­bung, die sowohl im Luft­ver­kehrs­ge­setz (§ 49a Luft­Ver­kG) als auch

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Kei­ne “Klei­ne Düse” in Mülheim/​Essen

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat jetzt den Betrieb der "Klei­nen Düse" auf dem Flug­platz Essen/​Mülheim end­gül­tig unter­sagt. Die von der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf für ein Luft­fahrt­un­ter­neh­men am Flug­platz Essen/​Mülheim erteil­ten Außen­start- und Lan­de­er­laub­nis­se für strahl­ge­trie­be­ne Flug­zeu­ge vom Typ Cess­na 525, 525 A und 525 B sind rechts­wid­rig und des­halb auf­zu­he­ben. Die­se hat das

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