Grenz­über­schrei­ten­der Arbeits­platz

Übt ein Arbeit­neh­mer sei­ne Tätig­keit in meh­re­ren Mit­glied­staa­ten aus, fin­det auf einen Rechts­streit über den Arbeits­ver­trag das Recht des Staa­tes Anwen­dung, in dem der Arbeit­neh­mer sei­ne beruf­li­chen Ver­pflich­tun­gen im Wesent­li­chen erfüllt. Es geht näm­lich dar­um, dem Arbeit­neh­mer als schwä­che­rer Ver­trags­par­tei einen ange­mes­se­nen Schutz zu gewäh­ren, ent­schied jetzt der Gerichts­hof der

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Schei­dungs­ver­fah­ren in der EU

Der Jus­tiz­mi­nis­ter­rat der Euro­päi­schen Uni­on hat am Frei­tag ent­schie­den, in zunächst 14 EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten bei der Fest­le­gung des Schei­dungs­rechts ein­heit­li­che Regeln anzu­wen­den. Der Rat macht dabei erst­mals von dem neu ein­ge­führ­ten Instru­ment der ver­stärk­ten Zusam­men­ar­beit Gebrauch, dem sich die übri­gen EU-Mit­­­glied­s­­staa­­ten spä­ter noch anschlie­ßen kön­nen. Seit 2004 steht auf der Ebe­ne

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Steu­er-Infor­ma­tio­nen aus Luxem­burg

Deutsch­land und Luxem­burg haben sich auf eine Anpas­sung des deutsch-luxe­m­bur­gi­­schen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens (DBA) an den OECD-Stan­dard zum steu­er­li­chen Infor­ma­ti­ons­aus­tausch ver­stän­digt, wonach bei­de Län­der sich zukünf­tig wech­sel­sei­tig auf Ver­lan­gen auch Aus­künf­te für Besteue­rungs­zwe­cke ertei­len wol­len. Das ent­spre­chen­de Pro­to­koll zur Ände­rung des DBA soll bald­mög­lichst in Luxem­burg unter­zeich­net wer­den. Und wie­der eine Steu­er­oa­se

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Ver­schwie­ge­ne Aus­lands­gel­der

Für Steu­er­nach­for­de­run­gen, die aus ver­schwie­ge­nen Aus­lands­kon­ten resul­tie­ren, darf das natio­na­le Steu­er­recht eine län­ge­re Fest­set­zungs­ver­jäh­rung vor­se­hen wie bei inlän­di­schen Kon­ten. Eine län­ge­re Nach­for­de­rungs­frist in Fäl­len, in denen den Steu­er­be­hör­den ver­wie­ge­ne steu­er­pflich­ti­ge Gut­ha­ben sich in einem ande­ren Mit­glieds­staat der EU befin­den, steht mit dem Gemein­schafts­recht in Ein­klang. Besit­zen die Steu­er­be­hör­den für das

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Ver­lus­te einer luxem­bur­gi­schen Betriebs­stät­te

Ver­lus­te einer luxem­bur­gi­schen Betriebs­stät­te sind nach Art. 20 Abs. 2 i.V.m. Art. 5 Abs. 1 DBA-Luxe­m­burg im deut­schen Stamm­haus auch nach Strei­chung von § 2a Abs. 3 EStG 1997 a.F. prin­zi­pi­ell nicht abzugs­fä­hig. Sie wer­den eben­so wie ent­spre­chen­de Gewin­ne von der inlän­di­schen Besteue­rungs­grund­la­ge aus­ge­nom­men. Ein pha­sen­glei­cher Ver­lust­ab­zug kommt abwei­chend davon nur aus­nahms­wei­se in Betracht,

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Stil­le luxem­bur­ger Betei­li­gung

Ein­künf­te aus typisch stil­len Betei­li­gun­gen wer­den nach Abschn. 11 Satz 2 des Schluss­pro­to­kolls zu den Art. 5, 7 und 13 des deutsch-luxe­m­bur­gi­­schen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens als Divi­den­den (Art. 13 DBA-Luxe­m­burg) behan­delt. Unbe­scha­det des­sen wer­den die Ein­künf­te einer in Deutsch­land ansäs­si­gen GmbH aus der typisch stil­len Betei­li­gung an einer Luxem­bur­ger Kapi­tal­ge­sell­schaft nicht nach Art. 20

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Euro­pa­wei­te Ver­net­zung der Straf­re­gis­ter

Die Straf­re­gis­ter der EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten wer­den künf­tig euro­pa­weit ver­netzt. Die EU-Jus­­ti­z­­mi­­nis­­ter haben sich auf ihrer Sit­zung heu­te in Luxem­burg über einen Rah­men­be­schlus­ses ver­stän­digt, in dem der Aus­tausch von Ver­ur­tei­lun­gen aus dem Straf­re­gis­ter gere­gelt wird.

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Euro­pa­wei­te Ver­net­zung poli­zei­li­cher Daten­ban­ken

Der Rat der Jus­­tiz- und Innen­mi­nis­ter der EU hat poli­ti­sches Ein­ver­neh­men dar­über erzielt, die wesent­li­chen Bestim­mun­gen des Ver­trags von Prüm/​Eifel in den Rechts­rah­men der EU zu über­füh­ren. Der ent­spre­chen­de Beschluss­ent­wurf soll unver­züg­lich dem Euro­päi­schen Par­la­ment zur Stel­lung­nah­me über­mit­telt wer­den. Der von sie­ben euro­päi­schen Staa­ten (Bel­gi­en, Deutsch­land, Frank­reich, Luxem­burg, Nie­der­lan­de, Öster­reich

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E‑Justice in Euro­pa

Die Jus­tiz­mi­nis­ter der Euro­päi­schen Uni­on sind auf ihrem infor­mel­len Tref­fen in Dres­den über­ein­ge­kom­men, die gegen­sei­ti­ge grenz­über­schrei­ten­de Unter­stüt­zung der Jus­tiz durch Infor­­ma­­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gi­en (E‑Justice) wei­ter aus­zu­bau­en.

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Ver­mö­gens­ab­schöp­fung in der EU

Die Euro­pa­wei­te Abschöp­fung von Erträ­gen aus Straf­ta­ten soll künf­tig leich­ter mög­lich sein. Die Jus­tiz­mi­nis­ter der EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten haben heu­te in Luxem­burg einen Rah­men­be­schluss zur gegen­sei­ti­gen Aner­ken­nung von Ein­zie­hungs­ent­schei­dun­gen ange­nom­men. Die­ser Rah­men­be­schluss baut eini­ge Ver­fah­rens­hür­den bei der euro­päi­schen Zusam­men­ar­beit in straf­recht­li­chen Fra­gen ab. Die Abschöp­fung von Erträ­gen aus Straf­ta­ten soll damit künf­tig

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