Verhandlungstisch

Mak­ler­pro­vi­si­on bei arg­lis­tig ver­schwie­ge­nen Mängeln

Der Pro­vi­si­ons­an­spruch des Mak­lers bleibt unbe­rührt, wenn sein Kun­de wegen des von ihm nach­ge­wie­se­nen oder ver­mit­tel­ten Kauf­ver­trags den Ver­käu­fer wegen arg­lis­tig ver­schwie­ge­ner Män­gel auf den „gro­ßen Scha­dens­er­satz“ im Sin­ne des § 463 BGB in der bis zum 31. Dezem­ber 2001 gel­ten­den Fas­sung in Anspruch nimmt. Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des

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Mak­ler­ge­mein­schafts­ge­schäft

Bei einem Gemein­schafts­ge­schäft zwi­schen Käu­­fer- und Ver­käu­fer­mak­ler kön­nen sowohl die Erbrin­gung der Nach­wei­s­tä­tig­keit (Durch­füh­rung der Erst­be­sich­ti­gung) als auch der zur Begrün­dung eines Mak­ler­ver­trags erfor­der­li­che aus­drück­li­che Pro­vi­si­ons­hin­weis vom ande­ren Mak­ler (Ver­käu­fer­mak­ler) erbracht wer­den, wenn der eine Mak­ler (Käu­fer­mak­ler) mit hin­rei­chen­der Deut­lich­keit auf das Vor­lie­gen eines Gemein­schafts­ge­schäfts hin­ge­wie­sen hat. Bei die­ser Fall­ge­stal­tung liegt

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