Abwick­lung eines Ver­si­che­rungs­falls – und die Haf­tung des Versicherungsmaklers

Ein Scha­dens­er­satz­an­spruch, den der Ver­si­che­rungs­neh­mer gegen den Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler nicht wegen einer Pflicht­ver­let­zung bei einer Ver­trags­an­bah­nung, son­dern wegen einer Pflicht­ver­let­zung bei der Abwick­lung eines Ver­si­che­rungs­falls gel­tend macht, hat sei­ne Grund­la­ge nicht in den §§ 60 ff., 63 VVG, son­dern in der all­ge­mei­nen Vor­schrift des § 280 Abs. 1 BGB. Der Pflich­ten­kreis des

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Das wirt­schaft­lich nicht trag­fä­hi­ge Anla­ge­kon­zept – und die Haf­tung des Anlagevermittlers

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs muss der Anla­ge­ver­mitt­ler das Anla­ge­kon­zept, bezüg­lich des­sen er die ent­spre­chen­den Aus­künf­te erteilt, zumin­dest auf sei­ne wirt­schaft­li­che Trag­fä­hig­keit hin über­prü­fen. Ansons­ten kann er kei­ne sach­ge­rech­ten Aus­künf­te ertei­len. Zudem muss der Ver­mitt­ler, wenn er die Anla­ge anhand eines Pro­spekts ver­treibt, sei­ner Aus­kunfts­pflicht nach­kom­men und im Rahmen

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Ver­si­che­rungs­mak­ler – und ihre Auf­klä­rungs- und Beratungspflichten

Die Pflich­ten des Ver­si­che­rungs­mak­lers zur Auf­klä­rung und Bera­tung umfas­sen vor allem die Fra­gen, wel­che Risi­ken der Ver­si­che­rungs­neh­mer absi­chern soll­te, wie die effek­tivs­te Deckung erreicht wer­den kann, bei wel­chem Risi­ko­trä­ger die Absi­che­rung vor­ge­nom­men wer­den kann und zu wel­cher Prä­mi­en­hö­he wel­che Risi­ko­ab­de­ckung erhält­lich ist. Ein Ver­si­che­rungs­mak­ler erfüllt die­se Pflich­ten nicht allein dadurch,

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Mak­ler­haf­tung – bei Fehl­ein­schät­zung des Verkehrswerts

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs soll der zu leis­ten­de Scha­dens­er­satz die Ver­mö­gens­la­ge her­stel­len, die bei pflicht­ge­mä­ßem Ver­hal­ten, das heißt bei kor­rek­ter Ermitt­lung des Grund­stücks­werts ein­ge­tre­ten wäre. Der Scha­dens­er­satz kann dabei ent­we­der dar­auf gerich­tet sein, den Geschä­dig­ten so zu stel­len, als hät­te er den Grund­stücks­kauf­ver­trag nicht geschlos­sen, oder dar­auf gestützt wer­den, dass

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Die feh­ler­haf­te Bera­tung des Ver­si­che­rungs­mak­lers – und die Dar­le­gungs- und Beweislast

Zu den Anfor­de­run­gen an die Dar­­­le­­gungs- und Beweis­last für den Ein­tritt eines durch die feh­ler­haf­te Bera­tung eines Ver­si­che­rungs­mak­lers ver­ur­sach­ten Scha­dens hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: Der haf­tungs­aus­fül­len­de Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen dem Haf­tungs­grund und dem Ein­tritt des gel­tend gemach­ten Scha­dens ist nach dem Beweis­maß des § 287 Abs. 1 ZPO zu beurteilen;

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Rück­fra­ge der Rechts­schutz­ver­si­che­rung – und die Haf­tung des Versicherungsmaklers

Der Ver­si­che­rungs­mak­ler muss Rück­fra­gen des Rechts­schutz­ver­si­che­rers nach Vor­ver­si­che­run­gen sei­nes Kun­den zutref­fend beant­wor­ten; vor einer Ant­wort an den Rechts­schutz­ver­si­che­rer muss der Mak­ler durch Rück­fra­ge bei sei­nem Kun­den ermit­teln, ob Vor­ver­si­che­run­gen bestan­den. Teilt der Ver­si­che­rungs­mak­ler dem Rechts­schutz­ver­si­che­rer mit, es habe kei­ne Vor­ver­si­che­run­gen gege­ben, obwohl er für die­se Mit­tei­lung kei­ne Grund­la­ge hat, kann

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Qua­si­de­ckung – die Haf­tung des Versicherungsmaklers

Hat ein Ver­si­che­rungs­mak­ler es pflicht­wid­rig unter­las­sen, ein bestimm­tes Risi­ko abzu­de­cken, so kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer von ihm ver­lan­gen, so gestellt zu wer­den, als hät­te er den erfor­der­li­chen Ver­si­che­rungs­schutz erhal­ten („Qua­si­de­ckung“). Kla­ge­wei­se Gel­tend­ma­chung mit­tels Fest­stel­lungs­an­trags Für die Prü­fung der Zuläs­sig­keit eines Fest­stel­lungs­an­tra­ges ist der tat­säch­li­che Vor­trag des Klä­gers (Ver­si­che­rungs­neh­mers) zu unter­stel­len. Danach

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Die eng­li­sche Lebens­ver­si­che­rung und der Bera­tungs­feh­ler des Maklers

Einem (eng­li­schen) Lebens­ver­si­che­rer sind im Ein­zel­fall Bera­tungs­feh­ler eines Mak­lers nicht zuzu­rech­nen. Die Ein­re­de der Ver­jäh­rung kann gem. § 12 Abs. 1 VVG a. F. und § 199 BGB durch­grei­fen. Es fehlt bereits an einer Zure­chen­bar­keit des Han­delns des Ver­mitt­lers S. nach § 278 Satz 1 BGB als Erfül­lungs­ge­hil­fe. Die Ver­trä­ge für die

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