Der auf vollständige Vertragserfüllung gerichtete ausdrückliche Wunsches des Maklerkunden

Der auf voll­stän­di­ge Ver­trags­er­fül­lung gerich­te­te aus­drück­li­che Wun­sches des Mak­ler­kun­den

Die Annah­me eines auf die voll­stän­di­ge Ver­trags­er­fül­lung gerich­te­ten "aus­drück­li­chen" Wun­sches eines Mak­ler­kun­den im Sin­ne von § 312d Abs. 3 BGB aF setzt vor­aus, dass der Mak­ler­kun­de vor Abga­be die­ses Wun­sches ent­we­der über sein Wider­rufs­recht belehrt wor­den ist oder der Mak­ler auf­grund ande­rer Umstän­de davon aus­ge­hen konn­te, dass der Kun­de das Wider­rufs­recht

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Die Treuepflicht des Maklers

Die Treue­pflicht des Mak­lers

Nach höchst­rich­ter­li­cher Recht­spre­chung steht der Mak­ler zu sei­nem Auf­trag­ge­ber in einem beson­de­ren Treue­ver­hält­nis. Dar­aus erge­ben sich für ihn bestimm­te Neben­pflich­ten bei der Erfül­lung sei­ner Auf­ga­be. Die­se fol­gen dar­aus, dass er Inter­es­sen­ver­tre­ter sei­nes Auf­trag­ge­bers ist. Eine sach­ge­mä­ße Inter­es­sen­wahr­neh­mung gebie­tet regel­mä­ßig, den Auf­trag­ge­ber nicht nur über das auf­zu­klä­ren, was uner­läss­lich ist, damit

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Eingehungsbetrug beim Maklervertrag

Ein­ge­hungs­be­trug beim Mak­ler­ver­trag

Zwar fal­len Anwart­schaf­ten nur dann unter den Schutz des § 263 StGB, wenn sie sich recht­lich zu einem Anwart­schafts­recht oder Rechts­an­spruch ver­dich­tet haben. Dies ist indes bei der Ver­mitt­lungs­tä­tig­keit eines Mak­lers der Fall, auch wenn nach § 652 BGB der Ver­gü­tungs­an­spruch erst mit Abschluss des Ver­tra­ges über das ver­mit­tel­te Objekt

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Makler mit Verwertungsbefugnis - Grunderwerbsteuer und Umsatzsteuer

Mak­ler mit Ver­wer­tungs­be­fug­nis – Grund­er­werb­steu­er und Umsatz­steu­er

Ver­mitt­lungs­leis­tun­gen eines aty­pi­schen Mak­lers mit Ver­wer­tungs­be­fug­nis nach § 1 Abs. 2 GrEStG sind nicht gemäß § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG steu­er­frei. § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG befreit von der Umsatz­steu­er die Umsät­ze, die unter das Grund­er­werb­steu­er­ge­setz fal­len. Die Vor­schrift beruh­te in den Jah­ren, in denen die Mak­le­rin als Ver­mitt­ler tätig war, uni­ons­recht­lich auf Art.

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Umsatzsteuer für atypische Maklerleistungen - und die Grunderwerbsteuer

Umsatz­steu­er für aty­pi­sche Mak­ler­leis­tun­gen – und die Grund­er­werb­steu­er

§ 4 Nr. 9 Buchst. a UStG befreit von der Umsatz­steu­er die Umsät­ze, die unter das GrEStG fal­len. Die Vor­schrift beruht uni­ons­recht­lich auf Art. 135 Abs. 1 Buchst. j und k sowie auf Art. 371 i.V.m. Anhang – X Teil B Nr. 9 der Richt­li­nie des Rates vom 28.11.2006 über das gemein­sa­me Mehr­wert­steu­er­sys­tem 2006/​112/​EG. Danach besteht für die Mit­glied­staa­ten

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Der nachträgliche Abschluss eines Maklervertrages

Der nach­träg­li­che Abschluss eines Mak­ler­ver­tra­ges

Ent­hält eine Objekt­nach­weis­be­stä­ti­gung ein hin­rei­chend deut­li­ches Pro­vi­si­ons­ver­lan­gen gegen­über dem Kun­den , so kommt der Nach­weis­mak­ler­ver­trag dadurch zustan­de, dass der Kun­den das dar­in lie­gen­de Ange­bot auf Abschluss eines Mak­ler­ver­trags durch die Unter­zeich­nung annimmt. Der Umstand, dass zu die­sem Zeit­punkt bereits Mak­ler­leis­tun­gen erbracht wor­den waren, steht dem nicht ent­ge­gen. Denn ein Mak­ler­ver­trag

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Preisabweichungen zugunsten des Maklerkunden

Preis­ab­wei­chun­gen zuguns­ten des Mak­ler­kun­den

bei Preis­ab­wei­chun­gen zuguns­ten des Mak­ler­kun­den, also beim Erwerb zu für ihn güns­ti­ge­ren Bedin­gun­gen, besteht nicht in jedem Fall die wirt­schaft­li­che Iden­ti­tät des beauf­trag­ten mit dem nach­ge­wie­se­nen Mak­ler­ge­schäft. Der Bun­des­ge­richts­hof hat zur wirt­schaft­li­chen Gleich­wer­tig­keit des abge­schlos­se­nen Ver­trags im Ver­hält­nis zu dem im Mak­ler­ver­trag zugrun­de geleg­ten Ver­trag aus­ge­führt, dass es bei Grund­stücks­ge­schäf­ten

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Der konkludente Abschluss eines Maklervertrages

Der kon­klu­den­te Abschluss eines Mak­ler­ver­tra­ges

Für den kon­klu­den­ten Abschluss eines Mak­ler­ver­tra­ges ist es erforderlich/​ausreichend, wenn der Inter­es­sent Mak­ler­diens­te in Anspruch nimmt und zumin­dest wis­sen muss, dass der Mak­ler bei Abschluss des Haupt­ver­tra­ges eine Cour­ta­ge ver­lan­gen wird. Die Cour­ta­ge ist auch fäl­lig, wenn nicht der Mak­ler­kun­de, son­dern eine mit ihm wirt­schaft­lich ver­floch­te­ne Drit­te (sel­be Adres­se; sel­ber

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