Heilpraktiker und die verschreibungspflichtigen Arzneimittel

Heil­prak­ti­ker und die ver­schrei­bungs­pflich­ti­gen Arz­nei­mit­tel

Im Rah­men eines Straf­ver­fah­ren wegen Anstif­tung zur Abga­be von Arz­nei­mit­teln an Ver­brau­cher ohne ärzt­li­che Ver­schrei­bung müs­sen in einer "Aus­sa­ge gegen Aussage"-Konstellation die für und gegen die Rich­tig­keit der Anga­ben des ein­zi­gen Belas­tungs­zeu­gen spre­chen­den Gesichts­punk­te umfas­send geprüft und gewür­digt und im Urteil wie­der­ge­ge­ben wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg

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Durchfall "stoppen" heißt beenden und nicht weniger werden

Durch­fall "stop­pen" heißt been­den und nicht weni­ger wer­den

Ein Medi­ka­ment darf nur dann mit dem Slo­gan wer­ben, dass es Durch­fall stoppt, wenn auch bin­nen weni­ger Stun­den der Durch­fall been­det ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­lan­des­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Arz­nei­mit­tel­an­bie­ter die Ver­wen­dung des Slo­gans "L. stoppt Durch­fall" unter­sagt. Die Beklag­te ver­treibt in Deutsch­land unter

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Die Auskunft über Nebenwirkungen eines Medikaments

Die Aus­kunft über Neben­wir­kun­gen eines Medi­ka­ments

Anders als beim spä­te­ren Scha­dens­er­satz­an­spruch genügt es für einen Aus­kunfts­an­spruch über die in einem Phar­ma­kon­zern bekannt­ge­wor­de­nen Fäl­le und Ver­dachts­fäl­le von Neben- und Wech­sel­wir­kun­gen eines Medi­ka­ments aus, dass die Ver­ur­sa­chung eines Scha­dens durch die Ein­nah­me des Medi­ka­ments plau­si­bel erscheint. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Fragen der Haftung eines Apothekers

Fra­gen der Haf­tung eines Apo­the­kers

Die im Bereich der Haf­tung von Ärz­ten für Behand­lungs­feh­ler in der Recht­spre­chung seit lan­gem fol­gen­de Ver­tei­lung der Beweis­last hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln auf die Haf­tung von Apo­the­kern über­tra­gen und damit eine bis­her in der Recht­spre­chung unge­klär­te Fra­ge erst­mals ent­schie­den. Die Anwen­dung der Grund­sät­ze des gro­ben Behand­lungs­feh­lers auf ver­gleich­bar schwer­wie­gen­de Feh­ler

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Die Medikamente für die Hausapotheke

Die Medi­ka­men­te für die Haus­apo­the­ke

Ohne ärzt­li­che Ver­ord­nung kön­nen Medi­ka­men­te für die Haus­apo­the­ke (wie z.B. Schmerz­mit­tel oder Erkäl­tungs­prä­pa­ra­te) in der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung nicht als sog. "außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen" gel­tend gemacht wer­den. So hat das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Ehe­paa­res ent­schie­den, die in ihrer Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung für 2010 (u.a.) Auf­wen­dun­gen für Medi­ka­men­te in Höhe von

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