Umsatz­steu­er­pflicht für die MDK-Gut­ach­ter­tä­tig­keit

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat Zwei­fel, ob die nach natio­na­lem Recht bestehen­de Umsatz­steu­er­pflicht für Gut­ach­ten, die eine Kran­ken­schwes­ter zur Fest­stel­lung der Pfle­ge­be­dürf­tig­keit im Auf­trag des Medi­zi­ni­schen Diensts der Kran­ken­ver­si­che­rung (MDK) erbringt, mit dem Uni­ons­recht ver­ein­bar ist. Er hat daher die­se Rechts­fra­ge dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. Im Streit­fall erstell­te

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Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen – und die Rei­se­zei­ten

Der Man­tel­ta­rif­ver­trag für die Beschäf­tig­ten (Arbeitnehmer/​innen und Aus­zu­bil­den­de) der Medi­zi­ni­schen Diens­te der Kran­ken­ver­si­che­rung (MDK) und des Medi­zi­ni­schen Diens­tes des Spit­zen­ver­ban­des Bund der Kran­ken­kas­sen (MDS) vom 15.10.1991 (MDK‑T) ent­hält in § 12 MDK‑T Rege­lun­gen zur ver­gü­tungs­pflich­ti­gen Arbeits­zeit. Dabei haben die Tarif­ver­trags­par­tei­en die Dienst­rei­se in § 12 Abs. 8 MDK‑T selbst nicht defi­niert.

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Krank­heits­be­ding­te Auf­wen­dun­gen für einen Trep­pen­lift

Die Zwangs­läu­fig­keit von krank­heits­be­ding­ten Auf­wen­dun­gen für einen Trep­pen­lift ist nicht zwin­gend durch ein amts­ärzt­li­ches Gut­ach­ten oder eine ärzt­li­che Beschei­ni­gung eines Medi­zi­ni­schen Diens­tes der Kran­ken­ver­si­che­rung nach­zu­wei­sen. Gebrauchs­ge­gen­stän­de des täg­li­chen Lebens i.S. von § 33 Abs. 1 SGB V sind nur sol­che tech­ni­schen Hil­fen, die getra­gen oder mit sich geführt wer­den kön­nen, um

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Her­aus­ga­be von Behand­lungs­un­ter­la­gen an den Medi­zi­ni­schen Dienst der Kran­ken­ver­si­che­rung

Der Anspruch der Kran­ken­kas­se gegen das Kran­ken­haus auf Her­aus­ga­be der den Ver­si­cher­ten betref­fen­den Unter­la­gen über die sta­tio­nä­re Behand­lung vom 23.04. bis 3.05.2007 an den MDK ergibt sich aus § 276 Abs 2 S 1 Halbs 2 SGB V . Der Gesetz­ge­ber schuf mit § 276 Abs 2 S 1 Halbs 2 SGB V eine unter daten­schutz­recht­li­chen

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Die Kran­ken­haus­be­hand­lung und die gut­ach­ter­li­che Stel­lung­nah­me des MDK

Nach § 275 Abs 1 Nr 1 SGB V sind die Kran­ken­kas­sen in den gesetz­lich bestimm­ten Fäl­len oder wenn es nach Art, Schwe­re, Dau­er oder Häu­fig­keit der Erkran­kung oder nach dem Krank­heits­ver­lauf erfor­der­lich ist, ver­pflich­tet, bei Erbrin­gung von Leis­tun­gen, ins­be­son­de­re zur Prü­fung von Vor­aus­set­zun­gen, Art und Umfang der Leis­tung, sowie bei Auf­fäl­lig­kei­ten

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Kam­mer­bei­trags­ra­batt für MDK-Ärz­te

Die im Bereich des öffent­li­chen Gesund­heits­diens­tes und des Medi­zi­ni­schen Diens­tes der Kran­ken­ver­si­che­rung beschäf­tig­ten Zahn­ärz­te dür­fen von einer Lan­des­zahn­ärz­te­kam­mer nicht zu gleich hohen Bei­trä­gen her­an­ge­zo­gen wer­den wie kura­tiv täti­ge Zahn­ärz­te. Rechts­grund­la­ge für die ange­grif­fe­nen Rege­lun­gen sind §§ 9 und 23 Abs. 1 sowie § 24 HBKG. Auf die­ser Grund­la­ge wur­de zunächst die Bei­trags­ord­nung

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Die Kos­ten einer neu­en Behand­lungs­me­tho­de

Durch den soge­nann­ten "Niko­laus­be­schluss" des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts vom 6. Dezem­ber 2005 ist die Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts, dass neue Behand­lungs­me­tho­den in der ambu­lan­ten Ver­sor­gung erst nach Aner­ken­nung durch den Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss (GBA) auf Kos­ten der Kran­ken­kas­se ange­wen­det wer­den kön­nen, für die Fäl­le für ver­fas­sungs­wid­rig erklärt wor­den, in denen das Leben des Pati­en­ten

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Brust­ver­grö­ße­rung bei Trans­se­xu­el­len

Trans­se­xua­lis­mus ist jeden­falls der­zeit wei­ter­hin als psy­chi­sche Regel­wid­rig­keit und nicht als blo­ße Norm­va­ri­an­te anzu­se­hen. Auf­grund ihrer wei­ter­hin gege­be­nen Son­der­stel­lung bei Vor­lie­gen in krank­heits­wer­ter Form kann die­se psy­chi­sche Regel­wid­rig­keit grund­sätz­lich auch ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe in den gesun­den Kör­per recht­fer­ti­gen. Liegt die Indi­ka­ti­on für ope­ra­ti­ve Maß­nah­men auf­grund von Trans­se­xua­lis­mus vor, besteht Anspruch auf

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Kos­ten­tra­gung einer nicht erfor­der­li­chen Behand­lung

Nur wenn die Kran­ken­kas­se die Prü­fung der medi­zi­ni­schen Erfor­der­lich­keit einer Behand­lung im Kran­ken­haus durch den Medi­zi­ni­schen Dienst der Kran­ken­kas­sen inner­halb von 6 Wochen nach Ein­gang der Rech­nung ein­ge­lei­tet hat, darf sie die Bezah­lung einer nicht not­wen­di­gen Behand­lung im Kran­ken­haus ver­wei­gern. Nach einem Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men kann die Klä­ge­rin in dem

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Auf­wands­pau­scha­le für Kran­ken­häu­ser auch bei Zwi­schen­rech­nungs­prü­fun­gen

Ein Anspruch des geprüf­ten Kran­ken­hau­ses auf eine Auf­wands­pau­scha­le für Prü­fun­gen durch den medi­zi­ni­schen Dienst der Kran­ken­ver­si­che­rung (MDK) kann nach einem Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Rhein­­land-Pfalz auch ent­ste­hen, wenn Prüf­ge­gen­stand die Not­wen­dig­keit einer sta­tio­nä­ren Kran­ken­haus­be­hand­lung nach Erstel­lung einer Zwi­schen­rech­nung ist. Damit wider­spricht das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz einer gegen­tei­li­gen Ent­schei­dung des Hes­si­schen Lan­dess­so­zi­al­ge­richts ,

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Ver­öf­fent­li­chung von Trans­pa­renz­be­rich­ten über Pfle­ge­ein­rich­tun­gen

Das Sozi­al­ge­richt Müns­ter hat erneut im Wege des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes die Ver­öf­fent­li­chung eines sog. Trans­pa­renz­be­richts über die Ergeb­nis­se der vom Medi­zi­ni­schen Dienst der Kran­ken­kas­sen (MdK) durch­ge­führ­ten Prü­fung der Pfle­ge­leis­tun­gen einer im Kreis Bor­ken ansäs­si­gen Pfle­g­ein­rich­tung im Inter­net bis zur Ent­schei­dung im Haupt­sa­che­ver­fah­ren unter­sagt. Mit die­ser Ent­schei­dung weicht das Sozi­al­ge­richt Müns­ter

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Trans­pa­renz­be­rich­te über Pfle­ge­hei­me

Bis­her hat­ten in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len die Sozi­al­ge­richt unter­schied­lich über die Fra­ge geur­teilt, ob die Trans­pa­renz­be­rich­te der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen über Leis­tun­gen und Qua­li­tät von Pfle­ge­hei­men – wie gesetz­lich vor­ge­se­hen – im Inter­net ver­öf­fent­licht wer­den dür­fen. Wäh­rend das und die hier­zu bestehen­den gesetz­li­chen Rege­lun­gen der §§ 114 ff. SGB XI als ver­fas­sungs­ge­mäß ansah

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Pfle­ge­hei­me und die Ver­öf­fent­li­chung der Trans­pa­renz­be­rich­te II

Nach­dem wir vor­ges­tern über eine Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts Müns­ter berich­tet haben, in der die Ver­öf­fent­li­chung eines (nega­ti­ven) Trans­pa­renz­be­rich­tes einst­wei­len unter­sagt wur­de, liegt nun eine wei­te­re Ent­schei­dung eines Sozi­al­ge­richts zu die­ser Fra­ge vor. Das Sozi­al­ge­richt Dort­mund ent­schied frei­lich genau gegen­läu­fig, dort ist der Pfle­ge­heim­trä­ger mit dem Ver­such geschei­tert, dem Lan­des­ver­band der

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