Nume­rus clau­sus für ange­hen­de Ärz­te

Die bun­­­des- und lan­des­ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten über das Ver­fah­ren zur Ver­ga­be von Stu­di­en­plät­zen an staat­li­chen Hoch­schu­len sind, soweit sie die Zulas­sung zum Stu­di­um der Human­me­di­zin betref­fen, teil­wei­se mit dem Grund­ge­setz unver­ein­bar. Dies hat der Ers­te Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts mit heu­te ver­kün­de­tem Urteil ent­schie­den: Nach Art. 12 Abs. 1 Satz 1 in Ver­bin­dung

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Zulas­sung zum 2. Abschnitt des Stu­di­ums der Human­me­di­zin – und die Berech­nung der Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät

Zur Zulas­sung zum 2. Abschnitt des Stu­di­ums der Human­me­di­zin (Kli­nik) an der Uni­ver­si­tät Ham­burg zum Win­ter­se­mes­ter 2016/​2017 außer­halb der fest­ge­setz­ten Kapa­zi­tät. In die Berech­nung der pati­en­ten­be­zo­ge­nen jähr­li­chen Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät gemäß § 17 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Kap­VO sind bei der Gesamt­zahl der tages­be­leg­ten Bet­ten des Kli­ni­kums nicht die Bet­ten der Kli­nik und

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Abitur mit 16 – aber kei­ne Noten­ver­bes­se­rung

Ein Abitur mit 16 recht­fer­tigt kei­ne Noten­ver­bes­se­rung für die Zulas­sung zum Medi­zin­stu­di­um. So hat es das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter jetzt abge­lehnt, die West­fä­li­sche Wil­helms-Uni­­ver­­­si­­tät Müns­ter im Wege der einst­wei­li­gen Anord­nung zu ver­pflich­ten, die Abitu­ri­en­tin vor­läu­fig zu dem auf das Som­mer­se­mes­ter 2015 bezo­ge­nen fach­spe­zi­fi­schen Stu­dier­fä­hig­keits­test der medi­zi­ni­schen Fakul­tät ein­zu­la­den. Die Antrag­stel­le­rin bestand

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Zulas­sung zum Modell­stu­di­en­gang Human­me­di­zin

Mit der Fest­set­zung der Zulas­sungs­zahl für einen durch Koope­ra­ti­on mit einer aus­län­di­schen Hoch­schu­le gepräg­ten Modell­stu­di­en­gang durch Gesetz (§ 72 Abs. 15 Nie­der­säch­si­sches Hoch­schul­ge­setz) hat­te sich jetzt das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Lüne­burg zu befas­sen. Dabei neigt das OVG Lüne­burg wei­ter­hin der Auf­fas­sung zu, der Gesetz­ge­ber habe die Zulas­sungs­zahl selbst durch Gesetz

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Zulas­sung zum ers­ten kli­ni­schen Semes­ter

Hat ein Medi­zin­stu­dent bereits den vor­kli­ni­schen Stu­di­en­ab­schnitt erfolg­reich absol­viert, so besteht in einem auf Zulas­sung zum ers­ten Semes­ter des kli­ni­schen Stu­di­en­ab­schnitts (5. Fach­se­mes­ter) gerich­te­ten Kla­ge­ver­fah­ren kein Rechts­schutz­in­ter­es­se für einen auf hilfs­wei­se Zulas­sung zu einem der nied­ri­ge­ren Fach­se­mes­ter gerich­te­ten Hilfs­an­trag. Für einen Stu­die­ren­den, der bereits den Ers­ten Abschnitt der Ärzt­li­chen Prü­fung

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Die Kos­ten des Erst­stu­di­ums

Auf­wen­dun­gen für ein Erst­stu­di­um, wel­ches zugleich eine Erst­aus­bil­dung ver­mit­telt und das nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses statt­ge­fun­den hat, sind nach § 12 Nr. 5 i.V.m. § 4 Abs. 9 EStG (i.d.F. des Bei­trR­LUmsG) kei­ne (vor­weg­ge­nom­me­nen) Betriebs­aus­ga­ben bei den Ein­künf­ten aus selb­stän­di­ger Arbeit. Die­se bereits für die Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me ab 2004 anzu­wen­den­den gesetz­li­chen Neu­re­ge­lun­gen in

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Zeit­sol­da­ten und ihr Wunsch­stu­di­en­ort

Mit der Be­schwer­de gegen die Ver­set­zung an die zu­stän­di­ge Be­treu­ungs­dienst­stel­le kann nicht die Ein­pla­nung zum Stu­di­um der Hu­man­me­di­zin an einem an­de­ren als dem be­vor­zug­ten Stu­di­en­ort an­ge­foch­ten wer­den. Im vor­lie­gend vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wur­de die Antrag­stel­le­rin nach ihrer Über­nah­me als Anwär­te­rin für die Lauf­bahn der Offi­zie­re des Sani­täts­diens­tes für das

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Wider­ruf einer vor­läu­fi­gen Imma­tri­ku­la­ti­on = Exma­tri­ku­la­ti­on

Unter einem Wider­rufs­vor­be­halt nach § 36 Abs. 2 Nr. 3 VwVfG ver­steht man auch die Ein­schrän­kung einer Imma­tri­ku­la­ti­on als "vor­läu­fig". Sind die Vor­aus­set­zun­gen der Imma­tri­ku­la­ti­on noch nicht erfüllt, wie z.B. der Zulas­sungs­be­scheid, und wer­den auch nicht mehr erfüllt, so ist es zuläs­sig, dass die Exma­tri­ku­la­ti­on eines nur vor­läu­fig Imma­tri­ku­lier­ten in einen Wider­ruf

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Stu­di­en­platz­ver­ga­be und War­te­zeit in der Human­me­di­zin

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat den Beschwer­den der Stif­tung für Hoch­schul­zu­las­sung gegen die statt­ge­ge­ben. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen hat­te Ende Sep­tem­ber 2011 die Stif­tung für Hoch­schul­zu­las­sung, die frü­he­re ZVS, im Wege einer einst­wei­li­gen Anord­nung ver­pflich­tet, Stu­di­en­be­wer­ber vor­läu­fig zum Stu­di­um der Tier­me­di­zin bzw. Human­me­di­zin zuzu­las­sen, weil die­se bereits seit sechs

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BAföG-Tei­ler­lass für Ost-Medi­zi­ner

Rege­lung zum stu­di­en­dau­er­ab­hän­gi­gen Tei­ler­lass der BAföG-Rück­­zah­­lung teil­wei­se ver­fas­sungs­wid­rig, ent­schied jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt auf die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Medi­zi­ners, der sein Medi­zin­stu­di­um kurz nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung in den neu­en Bun­des­län­dern absol­viert hat­te. Aus dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz erge­ben sich je nach Rege­lungs­ge­gen­stand und Dif­fe­ren­zie­rungs­merk­ma­len unter­schied­li­che Gren­zen für den Gesetz­ge­ber, die stu­fen­los von gelo­cker­ten,

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Stu­di­en­platz­ver­ga­be in Baden-Würt­tem­berg

Baden-wür­t­­te­m­ber­gi­­sche Rege­lung für die Ver­ga­be von Stu­di­en­plät­zen außer­halb der fest­ge­setz­ten Kapa­zi­tät ist nach einem ges­tern ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts mit Bun­des­recht ver­ein­bar ist. In bestimm­ten stark nach­ge­frag­ten Stu­di­en­gän­gen – ins­be­son­de­re in den medi­zi­ni­schen Fächern – wer­den Stu­di­en­plät­ze grund­sätz­lich inner­halb zuvor fest­ge­setz­ter Zulas­sungs­zah­len in einem zen­tra­len Ver­ga­be­ver­fah­ren zum Teil durch die

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