Kauf­ver­trag am Mes­se­stand – und das Widerrufsrecht

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der Fra­ge des Wider­rufs einer auf den Abschluss eines an einem Mes­se­stand geschlos­se­nen Kauf­ver­trags gerich­te­ten Wil­lens­er­klä­rung zu befas­sen: Anlass hier­für bot der Streit um den Kauf einer Ein­bau­kü­che auf der „Mes­se Rosen­heim“: Die Händ­le­rin ver­treibt gewerb­lich unter ande­rem Ein­bau­kü­chen. Der Mes­se­be­su­cher ist Ver­brau­cher. Am

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Geschäf­te am Mes­se­stand – und ihr Widerruf

Der Schutz­zweck des § 312b BGB gebie­tet es, Markt- und Mes­se­stän­de dann nicht als Geschäfts­räu­me im Sin­ne der Vor­schrift anzu­se­hen, wenn auf ihnen fach­frem­de Waren oder Dienst­leis­tun­gen ange­bo­ten wer­den, mit denen der Ver­brau­cher auf dem betref­fen­den Markt oder der betref­fen­den Mes­se nicht rech­nen muss. Bei einem der­art geschlos­se­nen Ver­trag han­delt es

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