Metham­phet­amin – und die nicht gerin­ge Men­ge

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs beginnt bei Metham­phet­amin die nicht gerin­ge Men­ge bei 5 g Metham­phet­amin­ba­se . Eine gerin­ge Über­schrei­tung der Unter­gren­ze zur nicht gerin­gen Men­ge ist ein Straf­mil­de­rungs­grund. Auch das 1, 8fache der nicht gerin­gen Men­ge an Betäu­bungs­mit­teln ist noch der­art gering, dass dies jeden­falls nicht als bestim­men­der Straf­zu­mes­sungs­grund gewer­tet

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Pseu­do­ephe­drin – als Grund­stoff für Metham­phet­amin

Bei dem Wirk­stoff Pseu­do­ephe­drin han­delt es sich, wenn er wie hier Wirk­stoff eines Arz­nei­mit­tels (im Sin­ne von Art. 1 Nr. 2 der Richt­li­nie 2001/​83/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 06.11.2001 zur Schaf­fung eines Gemein­schafts­ko­de­xes für Human­arz­nei­mit­tel ) ist, nicht um einen "Grund­stoff" im Sin­ne von § 1 Nr. 1 und § 3 GÜG.

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Her­stel­lung von Amphet­amin

Bei der als Han­del­trei­ben zu bewer­ten­den Her­stel­lung von Betäu­bungs­mit­teln zum gewinn­brin­gen­den Wei­ter­ver­kauf bestimmt sich die nicht ge- rin­ge Men­ge i.S.v. § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG nach der Men­ge, die letzt­lich er- zielt und ver­äu­ßert wer­den soll . Dem­ge­gen­über kommt es beim nicht auf Gewinn­erzie­lung gerich­te­ten Her­stel­len für die Abgren­zung des

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