Der Mie­ter – und der Denk­mal­schutz

Mie­ter einer Woh­nung oder kraft Mit­glied­schaft in einer Genos­sen­schaft zur Nut­zung einer Woh­nung Berech­tig­te sind kei­ne "Ver­fü­gungs­be­rech­tig­ten" über ein Denk­mal i.S.d. Ham­bur­gi­schen Denk­mal­schutz­ge­set­zes. Sie ver­fü­gen nicht über ein sub­jek­ti­ves Recht, um die Ein­tra­gung des von ihnen bewohn­ten Gebäu­des in die Denk­mal­lis­te und ein Ein­schrei­ten der Denk­mal­schutz­be­hör­de gericht­lich durch­zu­set­zen. Als Woh­nungs­mie­ter

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Meh­re­re Mie­ter – und die Real­of­fer­te des Ener­gie­ver­sor­gers

Das typi­scher­wei­se an alle Mie­ter eines Grund­stücks (hier: eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses) gerich­te­te Leis­tungs­an­ge­bot des Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­mens (soge­nann­te "Real­of­fer­te") wird in der Regel von dem­je­ni­gen, der die Ener­gie ent­nimmt, kon­klu­dent sowohl für sich selbst als auch im Wege der – jeden­falls nach den Grund­sät­zen der Dul­dungs­voll­macht gege­be­nen – Stell­ver­tre­tung für die Mit­mie­ter ange­nom­men

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Die Insol­venz eines Mit­mie­ters im Gewer­be­miet­recht

Wird bei einem gewerb­li­chen Miet­ver­hält­nis über das Ver­mö­gen eines Mie­ters das Insol­venz­ver­fah­ren eröff­net, been­det die Kün­di­gung des Insol­venz­ver­wal­ters den Miet­ver­trag auch mit Wir­kung für die Mit­mie­ter. Nach § 109 Abs. 1 Satz 1 InsO kann der Insol­venz­ver­wal­ter ohne Rück­sicht auf die ver­ein­bar­te Ver­trags­dau­er ein Miet­ver­hält­nis über Räu­me, das der Schuld­ner als Mie­ter

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Der durch die Dach­la­wi­ne ent­stan­de­ne Scha­den

Anders als der Mie­ter einer Woh­nung hat der Mie­ter eines Hau­ses die voll­stän­di­ge allei­ni­ge Sach­herr­schaft über die Miet­sa­che. Die Über­tra­gung der dem Ver­mie­ter oblie­gen­den Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht auf den Mie­ter eines Hau­ses benach­tei­ligt die­sen nicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Mie­te­rin abge­wie­sen,

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Asyl­be­wer­ber­heim als Lärm­be­läs­ti­gung

Abwehr­an­sprü­che, die auf dem öffent­li­chen Bau­recht fußen, kön­nen nur von Grund­stücks­ei­gen­tü­mern gel­tend gemacht wer­den, nicht von Mie­tern. Mit die­ser Begrün­dung hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt eine Beschwer­de zurück­ge­wie­sen. Gegen­stand war ein bau­recht­li­cher Nach­barstreit um ein Asyl­be­wer­ber­heim auf dem ehe­ma­li­gen Flie­ger­horst in Olden­burg. Die Bewoh­nern der benach­bar­ten "Eng­li­schen Sied­lung" hat­ten beim Ver­wal­tungs­ge­richt

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