Die nicht fristgerecht entrichtete Milchabgabe - und die Zinsberechnung

Die nicht frist­ge­recht ent­rich­te­te Milch­ab­ga­be – und die Zins­be­rech­nung

Wer­den auf fäl­li­ge, aber nicht gezahl­te Milch­ab­ga­be Zin­sen erho­ben und erstreckt sich der Zins­zeit­raum über meh­re­re Jah­re, ist der der Zins­be­rech­nung zugrun­de zu legen­de Zins­satz am 1.10.eines jeden Jah­res des Zins­zeit­raums neu zu bestim­men. Nach Art. 15 Abs. 2 VO Nr. 595/​2004 wer­den Jah­res­zin­sen nach dem um einen Pro­zent­punkt erhöh­ten, am

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Festsetzung der Milchabgabe - nach dem 31. März 2015

Fest­set­zung der Milch­ab­ga­be – nach dem 31. März 2015

Durch Über­lie­fe­run­gen im Zwölf­mo­nats­zeit­raum 2014/​2015 ent­stan­de­ne Milch­ab­ga­be (sog. Über­schuss­ab­ga­be) durf­te auch nach des­sen Ablauf und dem damit ein­her­ge­hen­den Ende des Milch­quo­ten­sys­tems fest­ge­setzt wer­den. Die Erhe­bung der im Zwölf­mo­nats­zeit­raum 2014/​2015 ent­stan­de­nen Über­schuss­ab­ga­be ver­stößt weder gegen den Grund­satz der Rechts­si­cher­heit noch gegen den Grund­satz der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit. inter­in­sti­tu­tio­nel­le Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen den am Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren

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Überschreitung der verfügbaren Milch-Direktverkaufs-Referenzmenge

Über­schrei­tung der ver­füg­ba­ren Milch-Direkt­ver­kaufs-Refe­renz­men­ge

Nach der im Zwölf­mo­nats­zeit­raum 2006/​2007 gel­ten­den Milch­ab­ga­ben­ver­ord­nung neh­men nach­träg­lich bekannt gewor­de­ne, die ver­füg­ba­re Direk­t­­ver­­­kaufs-Refe­­ren­z­­men­­ge über­schrei­ten­de Milch­men­gen im Fall unrich­ti­ger oder unvoll­stän­di­ger Anga­ben des Milch­er­zeu­gers am sog. Sal­die­rungs­ver­fah­ren nicht teil. Die­ser Aus­schluss vom Sal­die­rungs­ver­fah­ren ist mit Uni­ons­recht ver­ein­bar. Auch wenn ein Mit­glied­staat in einem bestimm­ten Zwölf­mo­nats­zeit­raum kei­ne Milch­ab­ga­be an die Uni­on

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Haftung für hinterzogene Milchabgabe

Haf­tung für hin­ter­zo­ge­ne Milch­ab­ga­be

Die Fra­ge, ob ande­re Per­so­nen als der jewei­li­ge Milch­er­zeu­ger, die an der Hin­ter­zie­hung von Milch­ab­ga­ben mit­ge­wirkt haben, als Haf­tungs­schuld­ner für die hin­ter­zo­ge­nen Abga­ben her­an­ge­zo­gen wer­den kön­nen, ist nicht grund­sätz­lich klä­rungs­be­dürf­tig, weil sie nach den maß­ge­ben­den Vor­schrif­ten ein­deu­tig zu beant­wor­ten und zu beja­hen ist. Wer eine Steu­er­hin­ter­zie­hung begeht, haf­tet nach §

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Die Milchreferenzmenge des Pächters

Die Milch­re­fe­renz­men­ge des Päch­ters

Der sub­ven­ti­ons­ähn­li­che Vor­teil aus der Milch­re­fe­renz­men­ge, abga­ben­frei Milch zu erzeu­gen und ver­mark­ten zu kön­nen, steht einem Ver­päch­ter, der nicht Erzeu­ger ist und die auf ihn bei Been­di­gung des Pacht­ver­hält­nis­ses über­ge­hen­de Refe­renz­men­ge nur durch Ver­äu­ße­rung ver­wer­ten kann, nicht zu. Ein sol­cher Ver­päch­ter hat gegen den Päch­ter kei­nen Anspruch aus § 812

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Bewertung landwirtschaftlicher Grundstücke und die Milchlieferrechte

Bewer­tung land­wirt­schaft­li­cher Grund­stü­cke und die Milch­lie­fer­rech­te

Die in dem Schrei­ben des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen vom 14. Janu­ar 2003 dar­ge­stell­te Ermitt­lung des abzu­spal­ten­den Buch­werts der Milch­lie­fer­rech­te zum 1. Juli 1970 basiert auf einer ver­tret­ba­ren sach­ge­rech­ten und wirk­lich­keits­ge­rech­ten Schät­zung und kann des­halb von den Finanz­ge­rich­ten im Rah­men der ihm eige­nen Schät­zungs­be­fug­nis her­an­ge­zo­gen wer­den. Die Ver­lust­aus­schluss­klau­sel des § 55

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Steuerhinterziehung mittels Milchquote

Steu­er­hin­ter­zie­hung mit­tels Milch­quo­te

Ist es straf­bar, wenn sie Milch, die aus den alten Bun­des­län­dern stammt, als sol­che aus den neu­en Bun­des­län­dern dekla­rie­ren? Ja, und zwar als Steu­er­hin­ter­zie­hung. Denn eine Steu­er­hin­ter­zie­hung kann ein Land­wirt auch durch Mani­pu­la­tio­nen bei Erhe­bung der „Milch­ab­ga­be“ bege­hen. Die­se Auf­fas­sung bestä­tig­te jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt und nahm die Ver­fas­sungs­be­schwer­den eines hes­si­schen

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Verpachtung von Stall und Kuhherde

Ver­pach­tung von Stall und Kuh­her­de

Kann die Milch­ab­ga­be durch eine kurz­fris­ti­ge Ver­pach­tung von Stall und Kuh­her­de ver­mie­den wer­den? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich nun der Bun­des­fi­nanz­hof zu befas­sen. Dabei hat er erneut Rechts­grund­sät­ze dazu auf­ge­stellt, wann einem Land­wirt die auf sei­nem Hof erzeug­te Milch als eige­ne Milch­er­zeu­gung zuge­rech­net wer­den kann, obwohl er Stall und Her­de

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