Der Sonderstrafrahmen eines minder schweren Falles - und der gesetzlich vertypter Milderungsgrund

Der Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Fal­les – und der gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund

Sieht das Gesetz den Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Fal­les vor und ist auch – wie hier gemäß § 23 Abs. 2, § 49 Abs. 1 StGB – ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, so muss bei der Straf­rah­men­wahl zunächst geprüft wer­den, ob der mil­de­re Son­der­straf­rah­men zur Anwen­dung kommt. Dabei ist im Rah­men

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Gesetzilcher Milderungsgrund, minder schwerer Fall, - und die Überprüfung der Strafzumessung durch das Revisionsgericht

Geset­zil­cher Mil­de­rungs­grund, min­der schwe­rer Fall, – und die Über­prü­fung der Straf­zu­mes­sung durch das Revi­si­ons­ge­richt

Die Straf­zu­mes­sung ist grund­sätz­lich Sache des Tat­ge­richts. Es ist sei­ne Auf­ga­be, auf der Grund­la­ge des umfas­sen­den Ein­drucks, den es in der Haupt­ver­hand­lung von der Tat und der Per­sön­lich­keit des Täters gewon­nen hat, die wesent­li­chen ent­las­ten­den und belas­ten­den Umstän­de fest­zu­stel­len, sie zu bewer­ten und hier­bei gegen­ein­an­der abzu­wä­gen. Ein Ein­griff des Revi­si­ons­ge­richts

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Strafzumessung, Bewährung - und die Überprüfung in der Revisionsinstanz

Straf­zu­mes­sung, Bewäh­rung – und die Über­prü­fung in der Revi­si­ons­in­stanz

Der Wer­tungs­akt, wel­cher der Zumes­sung der Stra­fe zugrun­de liegt, ist grund­sätz­lich Auf­ga­be des Tat­ge­richts. Eine ins Ein­zel­ne gehen­de Rich­tig­keits­kon­trol­le durch das Revi­si­ons­ge­richt fin­det nicht statt; die­ses prüft nur nach, ob dem Tatrich­ter ein Rechts­feh­ler unter­lau­fen ist, etwa weil er den Straf­rah­men unzu­tref­fend bestimmt, recht­lich aner­kann­te Straf­zwe­cke außer Betracht gelas­sen oder

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Minder schweren Falles vor - und der gesetzlich vertypte Milderungsgrund

Min­der schwe­ren Fal­les vor – und der gesetz­lich ver­typ­te Mil­de­rungs­grund

ieht das Gesetz den Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Fal­les vor und ist – wie hier gemäß § 30 Abs. 1 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, so ist bei der Straf­rah­men­wahl zwar zunächst im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung auf die all­ge­mei­nen Straf­zu­mes­sungs­grün­de abzu­stel­len. Ver­mö­gen bereits

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Gesetzlich vertypte Minderungsgründe - und der "minder schwere Fall"

Gesetz­lich ver­typ­te Min­de­rungs­grün­de – und der "min­der schwe­re Fall"

Sieht das Gesetz den Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Fal­les vor und ist – wie hier gemäß § 27 Abs. 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, so ist bei der Straf­rah­men­wahl zwar zunächst im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung auf die all­ge­mei­nen Straf­zu­mes­sungs­grün­de abzu­stel­len. Ver­mö­gen bereits die­se

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Gesetzlich vertypte Milderungsgründe - und der Sonderstrafrahmen eines minder schweren Falls

Gesetz­lich ver­typ­te Mil­de­rungs­grün­de – und der Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Falls

Sieht das Gesetz den Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Fal­les vor und ist – wie hier gemäß § 27 Abs. 2 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, so muss bei der Straf­rah­men­wahl zunächst geprüft wer­den, ob der mil­de­re Son­der­straf­rah­men zur Anwen­dung kommt. Dabei ist im

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Milderungsgründe im Disziplinarverfahren

Mil­de­rungs­grün­de im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren

Die Ver­wal­tungs­ge­rich­te müs­sen bei der Bemes­sung der Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me gemäß § 13 BDG (§ 13 Abs. 2 LDG NRW) dafür offen sein, dass mil­dern­den Umstän­den im Ein­zel­fall auch dann ein beacht­li­ches Gewicht zukom­men kann, wenn sie zur Erfül­lung eines so genann­ten aner­kann­ten ("klas­si­schen") Mil­de­rungs­grun­des nicht aus­rei­chen. Die­se dür­fen nicht als neben­säch­lich oder

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Der klauende Polizeibeamte und die Suche nach Milderungsgründen im Disziplinarverfahren

Der klau­en­de Poli­zei­be­am­te und die Suche nach Mil­de­rungs­grün­den im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren

Lie­gen in einem Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren zur Ahn­dung eines Zu­griffs­de­likts Um­stän­de vor, die für sich ge­nom­men nicht ge­nü­gen, einen an­er­kann­ten Mil­de­rungs­grund zu er­fül­len, muss ernst­haft er­mit­telt und ge­prüft wer­den, ob die­se Um­stän­de in ihrer Ge­samt­heit dem Ge­wicht eines an­er­kann­ten Mil­de­rungs­grun­des ver­gleich­bar sind . Dies ent­schied das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in einem Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren gegen einen

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