Min­der schwe­rer Fall – und der gleich­zei­tig gege­be­ne gesetz­lich ver­typ­te Milderungsgrund

Sieht das Gesetz einen min­der schwe­ren Fall vor und ist – wie hier gemäß § 27 Abs. 2 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, muss bei der Straf­rah­men­wahl im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung zunächst geprüft wer­den, ob die all­ge­mei­nen Mil­de­rungs­grün­de die Annah­me eines min­der schweren

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Min­der schwe­rer Fall – und der gesetz­lich ver­typ­te Milderungsgrund

Sieht das Gesetz einen beson­de­ren Straf­rah­men für min­der schwe­re Fäl­le vor und ist – wie hier gemäß § 13 Abs. 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, so muss bei der Straf­rah­men­wahl zunächst geprüft wer­den, ob der Son­der­straf­rah­men zur Anwen­dung kommt. Ver­mag die vor­ab vor­zu­neh­men­de Abwägung

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Wenn Du Eier hast, komm runter!

§ 213 StGB sieht eine Straf­mil­de­rung vor, wenn der Tot­schlä­ger ohne eige­ne Schuld durch eine ihm oder einem Ange­hö­ri­gen zuge­füg­te Miß­hand­lung oder schwe­re Belei­di­gung von dem getö­te­ten Men­schen zum Zorn gereizt war und hier­durch auf der Stel­le zur Tat hin­ge­ris­sen wur­de. Bei der Prü­fung die­ses Mil­de­rungs­grun­des darf nicht allein auf die

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Min­der schwe­rer Fall – und der gesetz­lich ver­ty­pe Milderungsgrund

Ist nach einer Abwä­gung aller all­ge­mei­nen Straf­zu­mes­sungs­ge­sichts­punk­te das Vor­lie­gen eines min­der schwe­ren Falls abzu­leh­nen, sind bei der wei­te­ren Prü­fung, ob der mil­de­re Son­der­straf­rah­men zur Anwen­dung kommt, gesetz­lich ver­typ­te Straf­mil­de­rungs­grün­de zusätz­lich her­an­zu­zie­hen. Erst wenn der Tatrich­ter danach wei­ter­hin kei­nen min­der schwe­ren Fall für gerecht­fer­tigt hält, darf er sei­ner kon­kre­ten Straf­zu­mes­sung den

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Min­der schwe­rer Fall – und die Strafrahmenwahl

Das Tat­ge­richt ist zwar bei der Straf­rah­men­wahl ver­pflich­tet, in einer Gesamt­wür­di­gung zu prü­fen, ob es den nach § 49 StGB gemil­der­ten Regel­straf­rah­men oder den­je­ni­gen eines min­der schwe­ren Falls anwen­det. Es ist indes nicht ver­pflich­tet, den jeweils für den Ange­klag­ten güns­ti­ge­ren Straf­rah­men zugrun­de zu legen; es unter­liegt viel­mehr sei­ner pflicht­ge­mä­ßen Entscheidung,

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Min­der schwe­rer Fall – und die Strafbemessung

Die Straf­be­mes­sung ist grund­sätz­lich Sache des Tatrich­ters, in die das Revi­si­ons­ge­richt nur bei Vor­lie­gen eines Rechts­feh­lers ein­grei­fen darf. Ein sol­cher kann etwa dann gege­ben sein, wenn die Begrün­dung für die ver­häng­te Stra­fe dem Revi­si­ons­ge­richt die ihm oblie­gen­de sach­lich­recht­li­che Nach­prü­fung nicht ermög­licht, die Erwä­gun­gen des Tatrich­ters in sich feh­ler­haft sind oder

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Der min­der schwe­re Fall – und dier ver­typ­te Milderungsgrund

Sieht das Gesetz einen min­der schwe­ren Fall vor und ist – wie hier nach den §§ 21, 49 Abs. 1 StGB – ein ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, muss zunächst geprüft wer­den, ob ein min­der schwe­rer Fall vor­liegt. Dabei ist im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung zuerst auf die all­ge­mei­nen Mil­de­rungs­grün­de abzu­stel­len. Ver­mö­gen die­se die

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Min­der schwe­ren Fal­les vor – und der gesetz­lich ver­typ­te Milderungsgrund

ieht das Gesetz den Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Fal­les vor und ist – wie hier gemäß § 30 Abs. 1 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, so ist bei der Straf­rah­men­wahl zwar zunächst im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung auf die all­ge­mei­nen Straf­zu­mes­sungs­grün­de abzu­stel­len. Ver­mö­gen bereits

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Gesetz­lich ver­typ­te Min­de­rungs­grün­de – und der „min­der schwe­re Fall“

Sieht das Gesetz den Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Fal­les vor und ist – wie hier gemäß § 27 Abs. 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, so ist bei der Straf­rah­men­wahl zwar zunächst im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung auf die all­ge­mei­nen Straf­zu­mes­sungs­grün­de abzu­stel­len. Ver­mö­gen bereits diese

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Gesetz­lich ver­typ­te Mil­de­rungs­grün­de – und der Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Falls

Sieht das Gesetz den Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Fal­les vor und ist – wie hier gemäß § 27 Abs. 2 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, so muss bei der Straf­rah­men­wahl zunächst geprüft wer­den, ob der mil­de­re Son­der­straf­rah­men zur Anwen­dung kommt. Dabei ist im Rahmen

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„Min­der­schwe­re“ BTM-Delikte

Die Annah­me eines min­der schwe­ren Fal­les gemäß § 30a Abs. 3 BtMG erfor­dert eine Gesamt­be­trach­tung des Tat­bil­des ein­schließ­lich aller sub­jek­ti­ven Momen­te und der Täter­per­sön­lich­keit. Die erfor­der­li­che Gesamt­wür­di­gung kann auch aus dem Zusam­men­hang ent­nom­men wer­den. § 29a Abs. 1 BtMG ent­fal­tet ledig­lich hin­sicht­lich der Min­dest­stra­fe eine Sperr­wir­kung; für die Höchst­stra­fe gilt dem­ge­gen­über die

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