Orthopädische Hilfsmittel nach einem Dienstunfall

Ortho­pä­di­sche Hilfs­mit­tel nach einem Dienst­un­fall

Bei der Bestim­mung des Gra­des der Min­de­rung der Erwerbs­fä­hig­keit (MdE) bei einem Beam­ten ist im Rah­men der Unfall­für­sor­ge auch zu berück­sich­ti­gen, inwie­weit der Ein­satz eines ortho­pä­di­schen Hilfs­mit­tels die Dienst­un­fall­fol­gen kom­pen­siert. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall erlitt der kla­gen­de Beam­te im Jahr 2002 beim Dienst­sport einen Unfall, der zu

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Folgen einer Straftat bei der Bewilligung der Erwerbsminderungsrente

Fol­gen einer Straf­tat bei der Bewil­li­gung der Erwerbs­min­de­rungs­ren­te

Die Ren­ten­ver­si­che­rung darf eine Ren­te wegen Erwerbs­min­de­rung ver­wei­gern, wenn der Betrof­fe­ne – ohne im Besitz eines Füh­rer­scheins zu sein – alko­hol­be­dingt mit einem Fahr­zeug einen Unfall hat­te, auf Grund des­sen er kei­ne Tätig­keit mehr aus­üben kann. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Gie­ßen in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Koch

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Künftige Verschlechterung des Leistungsvermögens nach einem Arbeitsunfall

Künf­ti­ge Ver­schlech­te­rung des Leis­tungs­ver­mö­gens nach einem Arbeits­un­fall

Mög­li­che künf­ti­ge Ver­schlech­te­run­gen des kör­per­li­chen und geis­ti­gen Leis­tungs­ver­mö­gens nach einem Arbeits­un­fall wer­den bei der Bemes­sung der Min­de­rung der Erwerbs­fä­hig­keit (MdE) nicht berück­sich­tigt; maß­geb­lich für die Bemes­sung der MdE sind nur die aktu­ell vor­lie­gen­den Beein­träch­ti­gun­gen des kör­per­li­chen und geis­ti­gen Leis­tungs­ver­mö­gens. So die Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Die Beurteilung teilamputierter Finger

Die Beur­tei­lung teilam­pu­tier­ter Fin­ger

Für die Beur­tei­lung der Min­de­rung der Erwerbs­fä­hig­keit ist ein schmerz­be­ding­ter Nicht­ein­satz der Fin­ger in der Funk­ti­ons­ein­schrän­kung einer Ampu­ta­ti­on gleich­zu­stel­len. So hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den. Der 1952 gebo­re­ne Klä­ger erlitt am 25. Novem­ber 2005 als Mon­ta­ge­hel­fer (Draht­zie­her) bei der Fir­ma G. eine Abtren­nung des dista­len

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Berufskrankheiten und der Unterlassungszwang für die gefährdenden Tätigkeit

Berufs­krank­hei­ten und der Unter­las­sungs­zwang für die gefähr­den­den Tätig­keit

Die Rege­lung des Unter­las­sungs­zwangs der gefähr­den­den Tätig­keit als Tat­be­stands­vor­aus­set­zung für die Fest­stel­lung einer Berufs­krank­heit – hier: der Nr. 2101 der Anl. 1 zur Berufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung – ist gese­t­­zes- und ver­fas­sungs­ge­mäß. Das Unter­las­sen aller schä­di­gen­den Tätig­kei­ten wird nicht nur durch einen Wech­sel des schä­di­gen­den Arbeits­plat­zes oder die voll­stän­di­ge Auf­ga­be der schä­di­gen­den Berufs­tä­tig­keit ins­ge­samt

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Der Dienstunfall und die Minderung der Erwerbsfähigkeit

Der Dienst­un­fall und die Min­de­rung der Erwerbs­fä­hig­keit

Der Grad der Behin­de­rung ist ein Begriff aus dem Schwer­be­hin­der­ten­recht und erlaubt kei­nen unmit­tel­ba­ren Rück­schluss auf die Höhe einer nach ande­ren Vor­ga­ben zu bestim­men­den Min­de­rung der Erwerbs­fä­hig­keit. Für eine wei­te­re Beweis­erhe­bung zur Ermitt­lung des Umfangs einer Erwerbs­min­de­rung besteht kei­ne Not­wen­dig­keit, wenn klä­ger­seits vor­ge­leg­te fach­ärzt­li­che Beschei­ni­gun­gen zwar hin­sicht­lich des ver­tre­te­nen Umfangs

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