Die Ver­pach­tung an einen vor­steu­er­ab­zugs­be­rech­tig­ten Unter­neh­mer – und die Min­dest­be­mes­sungs­grund­la­ge

Die sog. Min­dest­be­mes­sungs­grund­la­ge ist bei Leis­tun­gen an einen zum vol­len Vor­steu­er­ab­zug berech­tig­ten Unter­neh­mer jeden­falls dann nicht anwend­bar, wenn der vom Leis­tungs­emp­fän­ger in Anspruch genom­me­ne Vor­steu­er­ab­zug kei­ner Vor­steu­er­be­rich­ti­gung i.S. des § 15a UStG unter­liegt. Nach § 10 Abs. 5 Nr. 1 UStG unter­lie­gen ent­gelt­li­che Leis­tun­gen, die Kör­per­schaf­ten, Per­so­nen­ver­ei­ni­gun­gen sowie Gemein­schaf­ten im Rah­men ihres

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Ver­bil­lig­te Zei­tungs­lie­fe­rung des Ver­la­ges an sei­ne Mit­ar­bei­ter

Es han­delt sich um Lie­fe­run­gen auf Grund des Dienst­ver­hält­nis­ses i.S. von § 10 Abs. 5 Nr. 2 UStG, wenn ein Ver­lag sei­ne Zei­tun­gen ver­bil­ligt an sei­ne Arbeit­neh­mer nach Hau­se lie­fert. Die­se Umsät­ze wer­den nach dem markt­üb­li­chen Ent­gelt (regu­lä­rer Abon­ne­ment­preis) bemes­sen, wenn die­ses die nach § 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 UStG ermit­tel­ten Selbst­kos­ten

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Beschränk­te Anwen­dung der Min­dest­be­mes­sungs­grund­la­ge

Die Anwen­dung der Min­dest­be­mes­sungs­grund­la­ge gemäß § 10 Abs. 5 UStG setzt vor­aus, dass die Gefahr von Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen oder ‑umge­hun­gen besteht. Hier­an fehlt es, wenn der Unter­neh­mer von einer nahe­ste­hen­den Per­son zwar ein nied­ri­ge­res als das markt­üb­li­che Ent­gelt ver­langt, sei­ne Leis­tung aber in Höhe des markt­üb­li­chen Ent­gelts ver­steu­ert. Beher­bungs­um­sät­ze In dem hier

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Arbeits­kit­tel

Die ver­bil­lig­te Über­las­sung von Arbeits­kit­teln und ‑jacken unter­liegt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht der Min­dest­be­mes­sungs­grund­la­ge nach § 10 Abs. 5 Nr. 2 UStG, wenn sie durch betrieb­li­che Erfor­der­nis­se bedingt ist. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 27. Febru­ar 2008 – XI R 50/​07

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Min­dest­be­mes­sungs­grund­la­ge

Der Anwen­dung des § 10 Abs. 5 Nr. 1 i.V.m. Abs. 4 Nr. 2 UStG 1993 (Min­dest­be­mes­sungs­grund­la­ge) steht nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht ent­ge­gen, dass über eine ord­nungs­ge­mäß durch­ge­führ­te Lie­fe­rung an einen vor­steu­er­ab­zugs­be­rech­tig­ten Unter­neh­mer abge­rech­net wird. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 24. Janu­ar 2008 V R 39/​06

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