Ver­gü­tungs­ein­stu­fung bei Strafgefangenen

Erhebt ein Straf­ge­fan­ge­ner Ein­wen­dun­gen gegen die Höhe sei­nes Arbeits­ent­gelts, hat die Straf­voll­stre­ckungs­kam­mer für das Rechts­be­schwer­de­ge­richt nach­voll­zieh­bar dar­zu­le­gen, wel­ches die tra­gen­den (Ermessens-)Erwägungen der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt für des­sen Ein­grup­pie­rung in die erfolg­te Ver­gü­tungs­stu­fe waren. Die Berech­nung des kon­kre­ten Arbeits­ent­gelts eines Straf­ge­fan­ge­nen beruht in Baden-Wür­t­­te­m­­berg auf fol­gen­den gesetz­li­chen Rege­lun­gen: Nach § 49 Abs. 2 JVoll­zGB III

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Kein Min­dest­lohn für Strafgefangene

Die Bestim­mun­gen des Min­dest­lohn­ge­set­zes fin­den auf Straf­ge­fan­ge­ne kei­ne Anwen­dung. Das Min­dest­lohn­ge­setz gilt nach § 22 Abs. 1 Satz 1 MiLoG nur für Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer . Es ist all­ge­mein aner­kannt, dass die Arbeit im Straf­voll­zug öffen­t­­lich-rech­t­­li­cher Natur ist, die Gefan­ge­nen nicht Arbeit­neh­mer sind und zwi­schen den Gefan­ge­nen und der Anstalt kein Arbeits­ver­trag geschlossen

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Min­des­t­ent­gelt in der Pflegebranche

Bei der ambu­lan­ten Pfle­ge Rund-um-die-Uhr wird das Min­des­t­ent­gelt nach der Pfle­ge­ArbbV geschul­det, wenn die Voll­ar­beit in der Grund­pfle­ge nach § 14 Abs. 4 Nr. 1 bis Nr. 3 SGB XI die haus­wirt­schaft­li­che Ver­sor­gung in den Berei­chen des § 14 Abs. 4 Nr. 4 SGB XI über­wiegt und die Pfle­ge­kraft sich im Übri­gen beim Pfle­ge­be­dürf­ti­gen bereit

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Ände­rungs­kün­di­gung – zur Strei­chung von Urlaubs­geld und Weihnachtsgeld

Eine Ände­rungs­kün­di­gung, mit der der Arbeit­ge­ber auf­grund des ab 1. Janu­ar 2015 maß­geb­li­chen Min­dest­lohns bis­her zusätz­lich zu einem Stun­den­lohn unter­halb des Min­dest­lohns gezahl­tes Urlaubs- und Weih­nachts­geld strei­chen will, ist unwirk­sam. In den hier den aktu­el­len Urtei­len des Lan­des­ar­beits­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­­burg zugrun­de lie­gen­den Arbeits­ver­trä­gen ist neben dem Stun­den­lohn eine von der Betriebszugehörigkeit

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Behin­der­ten­werk­stät­ten – und der Mindestlohn

Die Unter­schei­dung zwi­schen einem Werk­statt­ver­hält­nis (arbeit­neh­mer­ähn­li­ches Rechts­ver­hält­nis) und einem Arbeits­ver­hält­nis erfolgt nicht nach dem Maß der Wei­sungs­ge­bun­den­heit, son­dern danach, ob die wirt­schaft­lich ver­wert­ba­re Leis­tung oder der Zweck des § 136 Abs. 1 SGB IX (Teil­ha­be am bzw. Ein­glie­de­rung in das Arbeits­le­ben) im Vor­der­grund steht. Im Regel­fall wer­den in einer Werk­statt für

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Min­dest­lohn für Strafgefangene?

Das Min­dest­lohn­ge­setz fin­det auf Straf­ge­fan­ge­ne kei­ne Anwen­dung, denn es gilt nach § 22 Abs. 1 Satz 1 MiLoG nur für Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer. § 40 HmbSt­Voll­zG ist nach Ansicht des Han­sea­ti­schen Ober­lan­des­ge­richts Ham­burg auch in Ver­bin­dung mit der Ham­bur­ger Straf­voll­zugs­ver­gü­tungs­ord­nung wei­ter­hin ver­fas­sungs­ge­mäß. Das Min­dest­lohn­ge­setz fin­det auf Straf­ge­fan­ge­ne kei­ne Anwen­dung, denn es gilt

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Min­dest­lohn für Sicherungsverwahrte?

Das Min­dest­lohn­ge­setz fin­det auf Siche­rungs­ver­wahr­te, die in der Anstalt gemäß § 34 Abs. 1 HmbSVVoll­zG beschäf­tigt wer­den, kei­ne Anwen­dung, weil sie nicht Arbeit­neh­mer im Sin­ne des § 22 Abs. 1 Satz 1 MiLoG sind. Das Han­sea­ti­sche Ober­lan­des­ge­richt Ham­burg hat bereits mit Beschluss vom 15.07.2015 aus­ge­führt, dass das Min­dest­lohn­ge­setz auf Straf­ge­fan­ge­ne nicht anwend­bar ist,

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Kein Weih­nachts­geld wegen Mindestlohn?

Soll mit einer Ände­rungs­kün­di­gung das bis­her gezahl­te Urlaubs­geld und Weih­nachts­geld gestri­chen wer­den und statt­des­sen ein Stun­den­lohn in Höhe des Min­dest­lohns bzw. gering­fü­gig dar­über gezahlt wer­den, ist die­se Ände­rungs­kün­di­gung unwirk­sam. So hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg in meh­re­ren hier vor­lie­gen­den Fäl­len ent­schie­den und ledig­lich in einem dar­über hin­aus auf Zah­lung der Leistungszulage

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Min­dest­lohn – und die Entgeltfortzahlung

Fin­det für tat­säch­lich geleis­te­te Arbeits­stun­den eine Min­dest­lohn­re­ge­lung Anwen­dung (hier: TV Min­dest­lohn für päd­ago­gi­sches Per­so­nal), ist die­se für die Höhe der Ent­gelt­fort­zah­lung an Fei­er­ta­gen und bei Arbeits­un­fä­hig­keit nach § 2 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 EFZG maß­geb­lich, wenn die Min­dest­lohn­re­ge­lung selbst kei­ne abwei­chen­den Bestim­mun­gen ent­hält. Die Arbeit­neh­me­rin hat mit­hin gemäß § 2 Abs. 1 sowie

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Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen das Mindestlohngesetz

Drei Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen das Min­dest­lohn­ge­setz wur­den jetzt vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt als unzu­läs­sig bewer­tet und nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die ers­te, von 14 aus­län­di­schen, auch im Inland täti­gen Trans­port­un­ter­neh­men ein­ge­reich­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de genügt nicht dem Grund­satz der Sub­si­dia­ri­tät, denn die Unter­neh­men sind gehal­ten, sich zunächst an die Fach­ge­rich­te zu wen­den . Das Glei­che gilt

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Leis­tungs­bo­nus und Mindestlohn

Ein Leis­tungs­bo­nus ist in die Berech­nung des Min­dest­lohns ein­zu­be­zie­hen. In dem hier vom Arbeits­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Fall zahl­te die Arbeit­ge­be­rin ihrer Arbeit­neh­me­rin eine Grund­ver­gü­tung von 8,10 € pro Stun­de. Dane­ben zahl­te die Arbeit­ge­be­rin einen „frei­wil­li­gen Brutto/​Leistungsbonus von max. 1,00 €, der sich nach der jewei­lig gül­ti­gen Bonus­re­ge­lung“ rich­te­te. Anläss­lich der Ein­füh­rung des

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Der ein­ge­for­der­te Mindestlohn

Seit Anfang die­sen Jah­res gilt in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land der gesetz­li­che Min­dest­lohn – aber immer noch wird von eini­gen Arbeit­ge­bern ver­sucht, die­se zu zah­len­den 8,50 Euro zu umge­hen. So ist die Her­ab­set­zung der Stun­den­zahl ein sehr belieb­tes Mit­tel, um dem Arbeit­neh­mer nicht mehr Lohn zah­len zu müs­sen. Aller­dings kann ein

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Min­dest­lohn – Kei­ne Anrech­nung von Urlaubs­geld und Weihnachtsgeld

Der Arbeit­ge­ber darf ein zusätz­li­ches Urlaubs­geld und eine jähr­li­che Son­der­zah­lung nicht auf den gesetz­li­chen Min­dest­lohn anrech­nen. Eine Ände­rungs­kün­di­gung, mit der eine der­ar­ti­ge Anrech­nung erreicht wer­den soll­te, ist nach Ansicht des Arbeits­ge­richts Ber­lin unwirk­sam. In dem hier vom Arbeits­ge­richt Ber­lin ent­schie­de­nen Fall wur­de die Arbeit­neh­me­rin on der Arbeit­ge­be­rin gegen eine Grundvergütung

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Pfle­ge­min­dest­lohn

Am 1. Janu­ar 2015 tritt die „Zwei­te Ver­ord­nung über zwin­gen­de Arbeits­be­din­gun­gen für die Pfle­ge­bran­che“ in Kraft. Die neue Ver­ord­nung hat eine Lauf­zeit bis zum 31. Okto­ber 2017. Zudem wird ab dem 1. Okto­ber 2015 der Kreis derer, für die der Pfle­ge­min­dest­lohn gilt, deut­lich aus­ge­wei­tet. Die Ver­ord­nung erfasst damit ab dem Jahreswechsel

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Min­dest­lohn 2015

Ab dem 1. Janu­ar 2015 gilt in Deutsch­land ein all­ge­mei­ner gesetz­li­cher Min­dest­lohn von 8,50 €. Nach Schät­zun­gen der Bun­des­re­gie­rung betrifft die zum Jah­res­wech­sel in Kraft tre­ten­de Neu­re­gle­ung rund 3,7 Mil­lio­nen Arbeits­ver­hält­nis­se. Der gesetz­li­che Min­dest­lohn setzt bei der Bezah­lung eine fes­te Gren­ze, die in Zukunft nicht mehr unter­schrit­ten wer­den darf. Er schützt

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Min­dest­lohn für Krank­heits­zei­ten und Feiertage

Ein Arbeit­neh­mer hat Anspruch auf Zah­lung des Min­dest­loh­nes gemäß der Ver­ord­nung über zwin­gen­de Arbeits­be­din­gun­gen für Aus- und Wei­ter­bil­dungs­dienst­leis­tun­gen nach dem Zwei­ten oder Drit­ten Buch Sozi­al­ge­setz­buch vom 17.07.2012 (Min­dest­lohn­VO) i.V.m. dem Tarif­ver­trag zur Rege­lung des Min­dest­loh­nes für päd­ago­gi­sches Per­so­nal vom 15.11.2011 (Min­dest­lohnTV) auch für die­je­ni­gen Zei­ten, in denen er auf­grund von

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Bereit­schafts­diens­te und Min­des­t­ent­gelt in der Pflegebranche

Das Min­des­t­ent­gelt nach § 2 der Ver­ord­nung über zwin­gen­de Arbeits­be­din­gun­gen für die Pfle­ge­bran­che (Pfle­ge­ArbbV) vom 15.07.2010 ist nicht nur für Voll­ar­beit, son­dern auch für Arbeits­be­reit­schaft und Bereit­schafts­dienst zu zah­len. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war die 1954 gebo­re­ne Klä­ge­rin bei der Beklag­ten, die einen pri­va­ten Pfle­ge­dienst betreibt, als Pflegehelferin

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Mit­be­stim­mung bei der Fäl­lig­keit des Mindestlohns

In der Pfle­ge­bran­che sperrt die gesetz­li­che Fäl­lig­keits­re­ge­lung des § 3 Abs. 1 Satz 1 Pfle­ge­ArbbV das Mit­be­stim­mungs­recht des Betriebs­rats bei Fra­gen der Zeit der Aus­zah­lung der Arbeits­ent­gel­te nach § 87 Abs. 1 Nr. 4 BetrVG für das den Pfle­ge­kräf­ten zu zah­len­de Min­des­t­ent­gelt. Nach § 87 Abs. 1 Ein­gangs­halbs. BetrVG hat der Betriebs­rat ua. nicht nach §

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Ver­pflich­tung zur Zah­lung eines Min­des­t­ent­gelts und die Dientsleistungsfreiheit

Ist die Ver­ga­be öffent­li­cher Auf­trä­ge mit der Ver­pflich­tung zur Zah­lung eines Min­des­t­ent­gelts ver­bun­den, liegt ein Ver­stoß gegen die Dienst­leis­tungs­frei­heit vor, wenn der öffent­li­che Auf­trag von Arbeit­neh­mern aus­ge­führt wer­den soll, die bei einem Nach­un­ter­neh­mer mit Sitz in einem ande­ren Mit­glied­staat beschäf­tigt sind. Mit die­ser Begrün­dung hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in

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Anrech­nung von Leis­tun­gen auf einen Mindestlohnanspruch

Bestimmt ein auf­grund Rechts­ver­ord­nung ver­bind­li­cher Tarif­ver­trag einen Min­dest­lohn­an­spruch „je Stun­de“ unab­hän­gig von der zeit­li­chen Lage der Arbeits­zeit, kön­nen vom Arbeit­ge­ber auf­grund ande­rer Rechts­grund­la­gen geleis­te­te Zula­gen für erbrach­te Spät­schich­ten vor­be­halt­lich anders­lau­ten­der gesetz­li­cher oder tarif­li­cher Rege­lun­gen auf einen Min­dest­lohn­an­spruch ange­rech­net wer­den. Dies gilt jeden­falls dann, wenn dem Min­dest­lohn­ta­rif­ver­trag nicht ent­nom­men wer­den kann,

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Min­dest­lohn für päd­ago­gi­sches Per­so­nal – Ent­gelt­fort­zah­lung und Feiertagslohn

Die Aus­nah­me­re­ge­lung in Satz 2 des § 1 Nr. 2 TV Min­dest­lohn für päd­ago­gi­sches Per­so­nal greift nur ein, wenn die Ein­rich­tung arbeits­zeit­lich über­wie­gend mit der beruf­li­chen Reha­bi­li­ta­ti­on behin­der­ter Men­schen befasst ist. Nach dem Lohn­aus­fall­prin­zip bemisst sich der Fei­er­tags­lohn und der Anspruch auf Ent­gelt­fort­zah­lung nach der Höhe des Min­dest­lohns gemäß § 3 Nr. 1 TV Mindestlohn

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Geset­zes­neue­run­gen ab Sep­tem­ber 2014

Mit Beginn des Monats Sep­tem­ber sind eini­ge Geset­zes­än­de­run­gen in Kraft getre­ten, die sich finan­zi­ell auf den Geld­beu­tel aus­wir­ken kön­nen: Für Gerüst­bau­er ist ab dem 1. Sep­tem­ber im gesam­ten Bun­des­ge­biet ein Min­dest­lohn in Höhe von 10,25 Euro vor­ge­schrie­ben. Die­se Erhö­hung steht im Zusam­men­hang mit dem Min­dest­lohn­ge­setz, das ab dem 1. Januar

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Min­dest­lohn in der Gebäu­de­rei­ni­gung – und die Aus­schluss­frist nach dem TV-Mindestlohn

Die Aus­schluss­fris­ten nach § 2 Nr. 5 TV-Min­­des­t­­lohn fin­den unab­hän­gig davon Anwen­dung, ob zwi­schen den Arbeits­ver­trags­par­tei­en die Ent­gelt­hö­he pro Stun­de oder aber die Anzahl der geleis­te­ten Stun­den strei­tig ist. Auch bei dem Streit um die Anzahl der geleis­te­ten regu­lä­ren Arbeits­stun­den oder Über­stun­den han­delt es sich um einen Anspruch nach dem TV-Min­­des­t­­lohn, der

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MIn­dest­lohn und Entgeltfortzahlung

Bei Fest­set­zung eines Min­dest­loh­nes durch Rechts­ver­ord­nung gemäß § 7 AEntG ist der Min­dest­lohn Berech­nungs­grund­la­ge für die Ent­gelt­fort­zah­lungs­tat­be­stän­de der §§, 2, 3 und 4 Ent­gelt­fort­zah­lungsG und der Urlaubs­ab­gel­tung gemäß § 7 Abs 4 BUr­lG. Der Anspruch des Arbeit­neh­mers auf Ent­gelt­fort­zah­lung und Urlaubs­ab­gel­tung beruht nicht auf dem Arbeit­neh­mer­ent­sen­de­ge­setz, son­dern auf den Rege­lun­gen des Ent­gelt­fort­zah­lungs­ge­set­zes und des Bundesurlaubsgesetzes.

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Min­dest­lohn im Bäckerhandwerk

In Nie­der­sach­sen ist der „Lohn- und Gehalts­ta­rif­ver­trag für das nie­der­säch­si­sche Bäcker­hand­werk“ dem­nächst all­ge­mein­ver­bind­lich. Das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um ist der Emp­feh­lung des Tarif­aus­schus­ses für das Land Nie­der­sach­sen nach­ge­kom­men, die für das Ent­gelt wesent­li­chen Rege­lun­gen des Lohn- und Gehalts­ta­rif­ver­tra­ges für das nie­der­säch­si­sche Bäcker­hand­werk für all­ge­mein­ver­bind­lich zu erklä­ren. Damit haben zukünf­tig alle Arbeit­neh­mer im niedersächsischen

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Rei­ni­gung von Kran­ken­haus­bet­ten – und die Ein­grup­pie­rung in den Min­dest­lohn-Tarif­ver­trag für Gebäudereiniger

Die Rei­ni­gung von Kran­ken­haus­bet­ten erfüllt das Tätig­keits­merk­mal „Innen- und Unter­halts­rei­ni­gungs­ar­bei­ten“ der Lohn­grup­pe 1 des Tarif­ver­trags zur Rege­lung der Min­dest­löh­ne für gewerb­li­che Arbeit­neh­mer in der Gebäu­de­rei­ni­gung im Gebiet der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land vom 29.10.2009 (TV Min­dest­lohn). Das Arbeits­ver­hält­nis im Kran­ken­haus unter­fällt gemäß § 7 Abs. 1 AEntG iVm. der Zwei­ten Ver­ord­nung über zwin­gen­de Arbeits­be­din­gun­gen in

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