Zutei­lung von Akti­en­op­tio­nen durch eine ame­ri­ka­ni­sche Mut­ter­ge­sell­schaft – und die Mit­be­stim­mung des Betriebs­rats

Dem Betriebs­rat steht bei der Ent­schei­dung, wel­chen Arbeit­neh­mern des Betriebs Akti­en­op­tio­nen durch die ame­ri­ka­ni­sche Mut­ter­ge­sell­schaft gewährt und nach wel­chen abs­trak­ten Kri­te­ri­en die­se ver­ge­ben wer­den, kein Mit­be­stim­mungs­recht nach § 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG zu. Ein sol­ches Mit­be­stim­mungs­recht besteht schon des­we­gen nicht, weil es bei der Ver­ga­be der Akti­en­op­tio­nen durch die

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Ver­bil­lig­te Über­las­sung von GmbH-Antei­len als Arbeits­lohn

Der ver­bil­lig­te Erwerb einer GmbH-Betei­­li­gung durch einen lei­ten­den Arbeit­neh­mer des Arbeit­ge­bers kann auch dann zu Arbeits­lohn füh­ren, wenn nicht der Arbeit­ge­ber selbst, son­dern ein Gesell­schaf­ter des Arbeit­ge­bers die Betei­li­gung ver­äu­ßert. Ver­äu­ßert der Arbeit­ge­ber oder eine die­sem nahe­ste­hen­de Per­son eine Betei­li­gung an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft an einen Arbeit­neh­mer und umge­kehrt, han­del­te es

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Zufluss und Bewer­tung von Akti­en­op­ti­ons­rech­ten für Arbeit­neh­mer

Der Vor­teil aus einem vom Arbeit­ge­ber ein­ge­räum­ten Akti­en­op­ti­ons­recht fließt dem Arbeit­neh­mer zu, wenn der Arbeit­neh­mer das Recht aus­übt oder ander­wei­tig ver­wer­tet. Eine sol­che ander­wei­ti­ge Ver­wer­tung liegt ins­be­son­de­re vor, wenn der Arbeit­neh­mer das Recht auf einen Drit­ten über­trägt. Der Vor­teil bemisst sich nach dem Wert des Rechts im Zeit­punkt der Ver­fü­gung

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Aus­ga­be von Akti­en­op­tio­nen an Mit­ar­bei­ter

Die Aus­ga­be von Akti­en­op­tio­nen an Mit­ar­bei­ter durch eine AG (Stock Opti­ons) im Rah­men eines Akti­en­op­ti­ons­plans, der mit einer beding­ten Kapi­tal­erhö­hung ver­bun­den ist, führt im Zeit­punkt der Ein­räu­mung der unent­gelt­lich gewähr­ten Bezugs­rech­te nicht zu einem gewinn­wirk­sa­men Per­so­nal­auf­wand. Auf der Grund­la­ge des § 8 Abs. 1 KStG bestimmt sich das –auch für die Ermitt­lung

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Gut­schrift von Betei­li­gungs­ka­pi­tal und der Zufluss­zeit­punkt von Arbeits­lohn

Bei einem Mit­­ar­bei­­ter-Betei­­li­gungs­­­pro­gramm bewirkt bereits die Gut­schrift des Betei­li­gungs­ka­pi­tals den Zufluss des Arbeits­loh­nes im Sin­ne von § 11 Abs. 1 Satz 1 EStG, ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof. Zu den Ein­nah­men aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit gehö­ren nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 8 Abs. 1 EStG alle Güter, die in Geld oder Gel­des­wert

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Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung am Ende des Arbeits­ver­tra­ges

Ein Ver­äu­ße­rungs­ver­lust aus einer Kapi­tal­be­tei­li­gung am Arbeit­ge­ber führt nicht allein des­halb zu Wer­bungs­kos­ten oder nega­ti­ven Ein­nah­men bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit, weil die Betei­li­gung wegen der Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses ver­äu­ßert wur­de. Erfor­der­lich ist viel­mehr, dass ein sol­cher Ver­lust in einem ein­kom­men­steu­er­recht­lich erheb­li­chen Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang zum Arbeits­ver­hält­nis steht und nicht auf

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Nega­ti­ver Arbeits­lohn bei fehl­ge­schla­ge­nem Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gungs­pro­gramm

Wird ein fehl­ge­schla­ge­nes Mit­ar­bei­ter­ak­ti­en­pro­gramm rück­gän­gig gemacht, indem zuvor ver­güns­tigt erwor­be­ne Akti­en an den Arbeit­ge­ber zurück­ge­ge­ben wer­den, lie­gen nega­ti­ve Ein­nah­men bzw. Wer­bungs­kos­ten vor. Die Höhe des Erwerbs­auf­wands bemisst sich in einem sol­chen Fall nach dem ursprüng­lich gewähr­ten geld­wer­ten Vor­teil; zwi­schen­zeit­lich ein­ge­tre­te­ne Wert­ver­än­de­run­gen der Akti­en sind unbe­acht­lich. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 17. Sep­tem­ber

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus einer Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung

Der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus einer Kapi­tal­be­tei­li­gung an einem Unter­neh­men führt nicht allein des­halb zu Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit, weil die Kapi­tal­be­tei­li­gung von einem Arbeit­neh­mer des Unter­neh­mens gehal­ten und nur Arbeit­neh­mern ange­bo­ten wor­den war. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 17. Juni 2009 – VI R 69/​06

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Gut­schrif­ten auf eine stil­le Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung als gegen­wär­tig zuge­flos­se­ner Arbeits­lohn

Hat ein Arbeit­ge­ber Liqui­di­täts­pro­ble­me, stim­men die Arbeit­neh­mer nicht sel­ten einer ver­zö­ger­ten Aus­zah­lung von Urlaubs­geld und Jah­res­son­der­zah­lung zu. Erhal­ten die Arbeit­neh­mer hier­für im Gegen­zug eine stil­le Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung, bei wel­cher der Grund­stock in Höhe von 1.000,00 DM durch eine Schen­kung des Unter­neh­mens erfolgt, han­delt es sich nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf bei

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Ver­lust der Kapi­tal­be­tei­li­gung eines Vor­stands­mit­glieds an "sei­ner" AG

Füh­rungs­kräf­te von Akti­en­ge­sell­schaf­ten sind häu­fig auch über Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gungs­pro­gram­me ver­mö­gens­mä­ßig an „ihrem" Unter­neh­men, also ihrer Arbeit­ge­be­rin, betei­ligt. Wird spä­ter über das Ver­mö­gen der AG das Insol­venz­ver­fah­ren eröff­net und wer­den die Akti­en somit voll­stän­dig oder nahe­zu wert­los, kann die­ser Ver­lust nach einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg nicht steu­er­lich als Wer­bungs­kos­ten

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Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung durch Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen

Wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, fließt durch Umwand­lung einer vom Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer ein­ge­räum­ten Wan­del­schuld­ver­schrei­bung in Akti­en steu­er­pflich­ti­ger Arbeits­lohn zu, und zwar unab­hän­gig davon, dass der Arbeit­neh­mer die Akti­en auf­grund einer Sperr­frist nicht ver­äu­ßern kann oder zur Rück­über­tra­gung ver­pflich­tet ist, wenn das Arbeits­ver­hält­nis wäh­rend der Sperr­frist auf­ge­löst wird.

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