Sondernutzungsrecht - und wirtschaftliches Eigentum

Son­der­nut­zungs­recht – und wirt­schaft­li­ches Eigen­tum

Der Son­der­nut­zungs­be­rech­tig­te hat über sei­nen Mit­ei­gen­tums­an­teil hin­aus in der Regel kein wirt­schaft­li­ches Eigen­tum an dem ihm zur Nut­zung über­las­se­nen Gemein­schafts­ei­gen­tum. Wirt­schafts­gü­ter sind nach § 39 Abs. 1 AO grund­sätz­lich dem zivil­recht­li­chen Eigen­tü­mer zuzu­rech­nen. Übt ein ande­rer als der Eigen­tü­mer die tat­säch­li­che Herr­schaft über ein Wirt­schafts­gut in der Wei­se aus, dass er

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Die eindeutige Entnahmehandlung

Die ein­deu­ti­ge Ent­nah­me­hand­lung

Ent­nah­men sind alle Wirt­schafts­gü­ter (Barent­nah­men, Waren, Erzeug­nis­se, Nut­zun­gen und Leis­tun­gen), die der Steu­er­pflich­ti­ge dem Betrieb für sich, für sei­nen Haus­halt oder für ande­re betriebs­frem­de Zwe­cke im Lau­fe des Wirt­schafts­jah­res ent­nom­men hat (§ 4 Abs. 1 Satz 2 EStG). Dies ist durch eine ein­deu­ti­ge Ent­nah­me­hand­lung, durch schlüs­si­ges Ver­fah­ren oder durch einen Rechts­vor­gang mög­lich. Eine

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Die im Miteigentum von Ehegatten stehenden Wohnung - und der Werbungskostenabzug bei beruflicher Nutzung

Die im Mit­ei­gen­tum von Ehe­gat­ten ste­hen­den Woh­nung – und der Wer­bungs­kos­ten­ab­zug bei beruf­li­cher Nut­zung

Nutzt ein Mit­ei­gen­tü­mer allein eine Woh­nung zu beruf­li­chen Zwe­cken, kann er AfA und Schuld­zin­sen nur ent­spre­chend sei­nem Mit­ei­gen­tums­an­teil als Wer­bungs­kos­ten gel­tend machen, wenn die Dar­le­hen zum Erwerb der Woh­nung gemein­sam auf­ge­nom­men wur­den und Zins und Til­gung von einem gemein­sa­men Kon­to begli­chen wer­den. Wer­bungs­kos­ten sind die mit der Erhal­tung, Siche­rung und

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Ansprüche zwischen früheren Ehegatten

Ansprü­che zwi­schen frü­he­ren Ehe­gat­ten

Bei der Prü­fung, ob Ansprü­che zwi­schen mit­ein­an­der ver­hei­ra­te­ten oder ehe­mals mit­ein­an­der ver­hei­ra­te­ten Per­so­nen oder zwi­schen einer sol­chen und einem Eltern­teil im Zusam­men­hang mit Tren­nung oder Schei­dung oder Auf­he­bung der Ehe ste­hen, sind nicht nur die tat­säch­li­chen und recht­li­chen Ver­bin­dun­gen, son­dern auch der zeit­li­che Ablauf zu berück­sich­ti­gen. Es gibt kei­ne fes­te

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Der gepfändete MIteigentumsanteil - Teilungsversteigerung trotz Insolvenzeröffnung

Der gepfän­de­te MIt­ei­gen­tums­an­teil – Tei­lungs­ver­stei­ge­rung trotz Insol­venz­eröff­nung

Hat ein Gläu­bi­ger den Anspruch des Schuld­ners auf Auf­he­bung der Gemein­schaft ein­schließ­lich des (künf­ti­gen) Anspruchs auf eine den Mit­ei­gen­tums­an­tei­len ent­spre­chen­de Tei­lung und Aus­keh­rung des Ver­stei­ge­rungs­er­lö­ses gepfän­det, ist das von ihm ein­ge­lei­te­te Tei­lungs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren nach der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen des Schuld­ners auch dann nicht auf­zu­he­ben, wenn die Tei­lungs­ver­stei­ge­rung weni­ger

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Der Zuschlag an den Ex-Ehegatten in der Teilungsversteigerung

Der Zuschlag an den Ex-Ehe­gat­ten in der Tei­lungs­ver­stei­ge­rung

Erhält ein Bruch­teils­ei­gen­tü­mer in der Tei­lungs­ver­stei­ge­rung den Zuschlag und berich­tigt er sein Bar­ge­bot nicht, setzt sich die Bruch­teils­ge­mein­schaft an dem Grund­stück an der nach § 118 Abs. 1 ZVG unver­teilt auf die frü­he­ren Mit­ei­gen­tü­mer über­tra­ge­nen For­de­rung fort1. Ver­langt der Erste­her nach § 749 Abs. 1 BGB von dem ande­ren Mit­be­rech­tig­ten die Auf­he­bung

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