Die eindeutige Entnahmehandlung

Die ein­deu­ti­ge Ent­nah­me­hand­lung

Ent­nah­men sind alle Wirt­schafts­gü­ter (Barent­nah­men, Waren, Erzeug­nis­se, Nut­zun­gen und Leis­tun­gen), die der Steu­er­pflich­ti­ge dem Betrieb für sich, für sei­nen Haus­halt oder für ande­re betriebs­frem­de Zwe­cke im Lau­fe des Wirt­schafts­jah­res ent­nom­men hat (§ 4 Abs. 1 Satz 2 EStG). Dies ist durch eine ein­deu­ti­ge Ent­nah­me­hand­lung, durch schlüs­si­ges Ver­fah­ren oder durch einen Rechts­vor­gang mög­lich. Eine

Lesen
Teilungsversteigerung - und der gepfändete Miteigentumsanteil

Tei­lungs­ver­stei­ge­rung – und der gepfän­de­te Mit­ei­gen­tums­an­teil

Die Pfän­dung des Rechts eines Teil­ha­bers, jeder­zeit die Auf­he­bung der Gemein­schaft ver­lan­gen zu kön­nen, hin­dert den Teil­ha­ber nicht dar­an, die Tei­lungs­ver­stei­ge­rung des Grund­stücks zu bean­tra­gen. § 1258 Abs. 2 BGB ist auf das Pfän­dungs­pfand­recht an dem einem Mit­ei­gen­tü­mer zuste­hen­den Bruch­teil und dem ihm nach Auf­he­bung der Gemein­schaft zuste­hen­den Erlös­an­teil nicht anzu­wen­den.

Lesen
Innergemeinschaftliche Lieferung eines Miteigentumsanteils

Inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­rung eines Mit­ei­gen­tums­an­teils

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung geän­dert: Die Ver­äu­ße­rung des Mit­ei­gen­tums­an­teils an einer Sache (Buch) kann, wie der Bun­des­fi­nanz­hof nun­mehr ent­schied, Gegen­stand einer Lie­fe­rung sein. Die­se Lie­fe­rung ist trotz feh­len­den Buch­nach­wei­ses steu­er­frei, wenn objek­tiv fest­steht, dass der ver­äu­ßer­te Gegen­stand unmit­tel­bar nach der Ver­äu­ße­rung in einen ande­ren Mit­glied­staat gebracht wur­de. In dem

Lesen
Das unentgeltliche Grundstücksgeschäft des Testamentsvollstreckers - und die Bewertung von Miteigentumsanteilen

Das unent­gelt­li­che Grund­stücks­ge­schäft des Tes­ta­ments­voll­stre­ckers – und die Bewer­tung von Mit­ei­gen­tums­an­tei­len

Bei der Beur­tei­lung der Unent­gelt­lich­keit einer Ver­fü­gung des Tes­ta­ments­voll­stre­ckers gemäß § 2205 Satz 3 BGB ist beim Erwerb eines in den Nach­lass fal­len­den Mit­ei­gen­tums­an­teils an einem Grund­stück durch den Tes­ta­ments­voll­stre­cker per­sön­lich kein Wert­ab­schlag vor­zu­neh­men, wenn sich durch den Ver­trag sämt­li­che Mit­ei­gen­tums­an­tei­le an dem Grund­stück in sei­ner Hand ver­ei­ni­gen sol­len1. Gemäß §

Lesen
Miteigentumsanteil am Grundstück - als Betriebsvermögen des Besitzeinzelunternehmens

Mit­ei­gen­tums­an­teil am Grund­stück – als Betriebs­ver­mö­gen des Besitz­ein­zel­un­ter­neh­mens

Not­wen­di­ges Betriebs­ver­mö­gen ist anzu­neh­men, wenn Wirt­schafts­gü­ter dem Betrieb in dem Sin­ne die­nen, dass sie objek­tiv erkenn­bar zum unmit­tel­ba­ren Ein­satz im Betrieb bestimmt sind1.Die Zuord­nung eines Wirt­schafts­guts zum (not­wen­di­gen wie zum gewill­kür­ten) Betriebs­ver­mö­gen setzt neben dem objek­ti­ven Merk­mal der Eig­nung, den Betrieb zu för­dern, auch das sub­jek­ti­ve einer ein­deu­tig erkenn­ba­ren Wid­mung

Lesen
Miteigentum am Eigenheim - und seine Bewertung beim Pflichtteilsanspruch

Mit­ei­gen­tum am Eigen­heim – und sei­ne Bewer­tung beim Pflicht­teils­an­spruch

Der im Rah­men eines Pflicht­teils­an­spruchs zu bestim­men­de Wert einer nach­lass­ge­gen­ständ­li­chen Mit­ei­gen­tums­hälf­te an einem Haus­grund­stück ent­spricht dem hälf­ti­gen Wert des Gesamt­ob­jekts, wenn der Allein­er­be bereits Eigen­tü­mer der ande­ren ide­el­len Mit­ei­gen­tums­hälf­te ist. Der Pflicht­teils­be­rech­tig­te hat nach § 2303 Abs. 1 Satz 2 BGB einen Geld­an­spruch in Höhe der Hälf­te des Werts sei­nes gesetz­li­chen Erb­teils.

Lesen