Raub mit Todesfolge - und der Exzess des Mittäters

Raub mit Todes­fol­ge – und der Exzess des Mittäters

Jeder Mit­tä­ter haf­tet für das Han­deln der ande­ren nur im Rah­men sei­nes – zumin­dest beding­ten – Vor­sat­zes. Er ist für den Tat­er­folg mit­hin nur inso­weit ver­ant­wort­lich, als sein Wil­le reicht, so dass ihm ein Exzess der ande­ren nicht zur Last fällt . Gemes­sen dar­an begeg­ne­te im hier ent­schie­de­nen Fall die unter­blie­be­ne Verurteilung

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Das Besorgen der Schusswaffe für einen Überfall

Das Besor­gen der Schuss­waf­fe für einen Überfall

Schon allein das Beschaf­fen einer gela­de­nen Schuss­waf­fe für einen Über­fall auf ein bekann­ter­ma­ßen wehr­haf­tes Opfer kann aber die Vor­her­seh­bar­keit eines töd­li­chen Gesche­hens­ver­lau­fes und damit eine Straf­bar­keit wegen fahr­läs­si­ger Tötung­be­grün­den . Der Beschaf­fer der Waf­fe hat durch sei­nen maß­geb­li­chen Tat­bei­trag eine (straf­rechts­wid­ri­ge) ursäch­li­che Bedin­gung für den Tod des Raub­op­fers gesetzt. Auch liegt

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Die nicht eigenhändig begangene gefährliche Körperverletzung

Die nicht eigen­hän­dig began­ge­ne gefähr­li­che Körperverletzung

§ 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB setzt vor­aus, dass der Täter die Kör­per­ver­let­zung mit einem ande­ren Betei­lig­ten gemein­schaft­lich begeht. Nicht erfor­der­lich ist die eigen­hän­di­ge Mit­wir­kung jedes ein­zel­nen an der Ver­let­zungs­hand­lung. Aus­rei­chend, aber auch erfor­der­lich ist, dass eine am Tat­ort anwe­sen­de Per­son den unmit­tel­bar Tat­aus­füh­ren­den aktiv – phy­sisch oder psy­chisch – unterstützt .

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Der Exzess des Mittäters - und das Schmerzensgeld

Der Exzess des Mit­tä­ters – und das Schmerzensgeld

War der Ein­satz eines Tat­mit­tels von Anfang an nicht vom gemein­sa­men Tat­plan umfasst, hat viel­mehr einer der Mit­tä­ter dem Opfer die Ver­let­zung ohne Kennt­nis und Bil­li­gung der bei­den ande­ren Mit­tä­ter zuge­fügt, kön­nen den ande­ren Mit­tä­tern die ent­spre­chen­den Ver­let­zungs­fol­gen nicht zuge­rech­net wer­den, auch nicht unter Berück­sich­ti­gung der Grund­sät­ze der suk­zes­si­ven Mittäterschaft.

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Der Exzess des Mittäters

Der Exzess des Mittäters

Ein Exzess des Mit­tä­ters liegt nur bei einem wesent­lich vom gemein­sa­men Tat­plan abwei­chen­den Ablauf vor . Hand­lun­gen eines ande­ren Tat­be­tei­lig­ten, mit denen nach den Umstän­den des Fal­les gerech­net wer­den muss, wer­den vom Wil­len des Mit­tä­ters umfasst, auch wenn er sie sich nicht beson­ders vor­ge­stellt hat . Glei­ches gilt für Abwei­chun­gen, bei denen

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