Wer­bungs­kos­ten des Arbeit­neh­mers aus Bürg­schafts­ver­lus­ten

Erwerbs­auf­wand ist den Ein­künf­ten zuzu­rech­nen, zu denen der enge­re und wirt­schaft­lich vor­ran­gi­ge Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang besteht. Die Über­nah­me einer Bürg­schaft durch den Arbeit­neh­mer zu Guns­ten sei­nes in der Rechts­form einer Kapi­tal­ge­sell­schaft täti­gen Arbeit­ge­bers kann durch das Arbeits­ver­hält­nis ver­an­lasst sein. Ist der Arbeit­neh­mer mit­tel­bar an der Gesell­schaft betei­ligt, kann die Über­nah­me der Bürg­schaft

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Erb­schaft­steu­er­ver­güns­ti­gun­gen für mit­tel­ba­re Gesell­schafts­be­tei­li­gun­gen

Ein Erb­las­ser oder Schen­ker war nur dann i.S. des § 13a Abs. 4 Nr. 3 ErbStG a.F. unmit­tel­bar am Nenn­ka­pi­tal einer Kapi­tal­ge­sell­schaft betei­ligt, wenn er zivil­recht­lich deren Gesell­schaf­ter war. In dem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall waren Gegen­stand des Erwerbs der Ehe­frau und der Kin­der des Klä­gers durch frei­ge­bi­ge Zuwen­dun­gen unter Leben­den

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Mit­tel­ba­re Betei­li­gung eines Berufs­frem­den an einer Frei­be­ruf­ler-Sozie­tät

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in zwei jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil erneut zur Fra­ge Stel­lung genom­men, ob die Ein­künf­te eine Frei­be­­ruf­­ler-Sozie­­tät bei Betei­li­gung Berufs­frem­der als gewerb­lich zu qua­li­fi­zie­ren sind. Im dem ers­ten Urteil ent­schied der BFH, dass die mit­tel­ba­re Betei­li­gung eines Berufs­frem­den an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, deren wei­te­re Gesell­schaf­ter Frei­be­ruf­ler sind, dazu führt, dass

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Scha­dens­er­satz vom Zwangs­ver­wal­ter

Der Zwangs­ver­wal­ter ist, wie der Bun­des­ge­richts­hof in einem aktu­el­len Urteil aus­drück­lich fest­stellt, allen Per­so­nen ver­ant­wort­lich, gegen­über denen ihm das Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ge­setz beson­de­re Pflich­ten auf­er­legt. Dem­ge­mäß kann auch die nicht for­mell am Zwangs­ver­wal­tungs­ver­fah­ren betei­lig­te Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft "Betei­lig­te" im Sin­ne der Scha­dens­er­satz­vor­schrift des § 154 Satz 1 ZVG sein. Nach § 154 Satz 1 ZVG ist

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Par­tei­en­be­tei­li­gung an Medi­en­un­ter­neh­men

Ein abso­lu­tes Ver­bot für poli­ti­sche Par­tei­en, sich an pri­va­ten Rund­funk­ver­an­stal­tun­gen zu betei­li­gen, wie es etwa das Hes­si­sche Pri­vat­rund­funk­ge­setz vor­sieht, ist nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ver­fas­sungs­wid­rig. Der Nor­men­kon­troll­an­trag von 232 Abge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges gegen § 6 Abs. 2 Nr. 4 Hes­si­sches Pri­vat­rund­funk­ge­setz, wonach es poli­ti­schen Par­tei­en und Wäh­ler­grup­pen ver­wehrt ist,

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Mit­tel­ba­re Betei­li­gung des Besitz­un­ter­neh­mers an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft

Die Antei­le des Besitz­un­ter­neh­mers und beherr­schen­den Gesell­schaf­ters der Betriebs­ka­pi­tal­ge­sell­schaft an einer ande­ren Kapi­tal­ge­sell­schaft, die 100 % der Antei­le einer wei­te­ren Kapi­tal­ge­sell­schaft hält, gehö­ren dann zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen des Besitz(einzel-)unternehmens, wenn die wei­te­re Gesell­schaft inten­si­ve und dau­er­haf­te Geschäfts­be­zie­hun­gen zur Betriebs­ge­sell­schaft unter­hält.

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