Werbungskosten des Arbeitnehmers aus Bürgschaftsverlusten

Werbungskosten des Arbeitnehmers aus Bürgschaftsverlusten

Erwerbsaufwand ist den Einkünften zuzu­rech­nen, zu denen der enge­re und wirt­schaft­lich vor­ran­gi­ge Veranlassungszusammenhang besteht. Die Übernahme einer Bürgschaft durch den Arbeitnehmer zu Gunsten sei­nes in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft täti­gen Arbeitgebers kann durch das Arbeitsverhältnis ver­an­lasst sein. Ist der Arbeitnehmer mit­tel­bar an der Gesellschaft betei­ligt, kann die Übernahme der Bürgschaft

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Mittelbare Beteiligung eines Berufsfremden an einer Freiberufler-Sozietät

Mittelbare Beteiligung eines Berufsfremden an einer Freiberufler-Sozietät

Der Bundesfinanzhof hat in zwei jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil erneut zur Frage Stellung genom­men, ob die Einkünfte eine Freiberufler-Sozietät bei Beteiligung Berufsfremder als gewerb­lich zu qua­li­fi­zie­ren sind. Im dem ers­ten Urteil ent­schied der BFH, dass die mit­tel­ba­re Beteiligung eines Berufsfremden an einer Personengesellschaft, deren wei­te­re Gesellschafter Freiberufler sind, dazu führt, dass

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Schadensersatz vom Zwangsverwalter

Schadensersatz vom Zwangsverwalter

Der Zwangsverwalter ist, wie der Bundesgerichtshof in einem aktu­el­len Urteil aus­drück­lich fest­stellt, allen Personen ver­ant­wort­lich, gegen­über denen ihm das Zwangsversteigerungsgesetz beson­de­re Pflichten auf­er­legt. Demgemäß kann auch die nicht for­mell am Zwangsverwaltungsverfahren betei­lig­te Wohnungseigentümergemeinschaft „Beteiligte” im Sinne der Schadensersatzvorschrift des § 154 Satz 1 ZVG sein. Nach § 154 Satz 1 ZVG ist

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Bürgschaftsübernahme für mittelbare Beteiligung

Bürgschaftsübernahme für mit­tel­ba­re Beteiligung

Die Übernahme von eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­den Bürgschaften für eine Gesellschaft, an wel­cher der Anteilseigner nur mit­tel­bar betei­ligt ist, führt nicht zu nach­träg­li­chen Anschaffungskosten der (unmit­tel­ba­ren) wesent­li­chen Beteiligung. Bundesfinanzhof, Urteil vom 4. März 2008 – IX R 78/​06

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Parteienbeteiligung an Medienunternehmen

Parteienbeteiligung an Medienunternehmen

Ein abso­lu­tes Verbot für poli­ti­sche Parteien, sich an pri­va­ten Rundfunkveranstaltungen zu betei­li­gen, wie es etwa das Hessische Privatrundfunkgesetz vor­sieht, ist nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bundesverfassungsgerichts ver­fas­sungs­wid­rig. Der Normenkontrollantrag von 232 Abgeordneten des Deutschen Bundestages gegen § 6 Abs. 2 Nr. 4 Hessisches Privatrundfunkgesetz, wonach es poli­ti­schen Parteien und Wählergruppen ver­wehrt ist,

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