Ein­brin­gung eines gan­zen Mit­un­ter­neh­mer­an­teils – in das Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Für die Ein­brin­gung des gan­zen Mit­un­ter­neh­mer­an­teils nach § 24 Abs. 1 UmwStG reicht es aus, wenn wesent­li­che Betriebs­grund­la­gen im Son­der­be­triebs­ver­mö­gen der Aus­gangs­ge­sell­schaft in das Son­der­be­triebs­ver­mö­gen der Ziel­ge­sell­schaft über­führt wer­den; eine Über­tra­gung in das Gesamt­hands­ver­mö­gen ist nicht erfor­der­lich. War das Grund­stück zuvor bereits Gesamt­hands­ver­mö­gen der GbR, hat­te die GbR den Buch­wert infol­ge

Lesen

Über­tra­gung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils auf eine Stif­tung – und die The­sau­rie­rungs­be­güns­ti­gung

Die unent­gelt­li­che Über­tra­gung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils auf eine Stif­tung löst kei­ne Nach­ver­steue­rung von in der Ver­gan­gen­heit nach § 34a EStG begüns­tigt besteu­er­ten the­sau­ri­er­ten Gewin­nen aus. Eine ana­lo­ge Anwen­dung des § 34a Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 EStG kommt nicht in Betracht. Haben Steu­er­pflich­ti­ge für Ein­künf­te als Ein­zel­un­ter­neh­mer oder als Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft die

Lesen

Ein­brin­gung von Mit­un­ter­neh­mer­an­tei­len – und die Wert­auf­sto­ckung bei nega­ti­vem Kapi­tal­kon­to

Die Vor­aus­set­zun­gen des § 20 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 UmwStG 2006 sind sowohl für jeden Gesell­schaf­ter als auch für jeden ein­zel­nen Sach­ein­la­ge­ge­gen­stand geson­dert zu prü­fen. Dies gilt auch bei Ein­brin­gung meh­re­rer Mit­un­ter­neh­mer­an­tei­le mit posi­ti­ven und nega­ti­ven Kapi­tal­kon­ten. Wird ein Betrieb, Teil­be­trieb oder ein Mit­un­ter­neh­mer­an­teil in eine unbe­schränkt kör­per­schaft­steu­er­pflich­ti­ge Kapi­tal­ge­sell­schaft ein­ge­bracht, und

Lesen

Wirt­schaft­li­ches Eigen­tum an einem Mit­un­ter­neh­mer­an­teil

Vor der zivil­recht­li­chen Über­tra­gung des Gesell­schafts­an­teils ist dem Erwer­ber eines Anteils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft die Mit­un­ter­neh­merstel­lung nur dann zuzu­rech­nen, wenn der Erwer­ber rechts­ge­schäft­lich eine auf den Erwerb des Gesell­schafts­an­teils gerich­te­te, recht­lich geschütz­te Posi­ti­on erwor­ben hat, die ihm gegen sei­nen Wil­len nicht mehr ent­zo­gen wer­den kann, und Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko sowie Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve voll­stän­dig

Lesen

Wirt­schaft­li­ches Eigen­tum an einem Mit­un­ter­neh­mer­an­teil – vor der zivil­recht­li­chen Über­tra­gung

Dem Erwer­ber eines Anteils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft kann die Mit­un­ter­neh­merstel­lung bereits vor der zivil­recht­li­chen Über­tra­gung des Gesell­schafts­an­teils zuzu­rech­nen sein. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass der Erwer­ber rechts­ge­schäft­lich eine auf den Erwerb des Gesell­schafts­an­teils gerich­te­te, recht­lich geschütz­te Posi­ti­on erwor­ben hat, die ihm gegen sei­nen Wil­len nicht mehr ent­zo­gen wer­den kann, und Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko

Lesen

Unent­gelt­li­che Über­tra­gung von (Teil-)Mitunternehmeranteilen – bei gleich­zei­ti­ger Aus­glie­de­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Die unent­gelt­li­che Über­tra­gung von Mit­un­ter­neh­mer­an­tei­len der Eltern an einer GbR (Besitz­ge­sell­schaft) ‑jeweils als Teil­­mit­un­­­ter­­neh­­mer­an­­tei­­le- auf ihre Kin­der führt nicht zur Auf­de­ckung der stil­len Reser­ven, wenn die Eltern als Son­der­be­triebs­ver­mö­gen bei der GbR behan­del­te Antei­le an der Betriebs­ge­sell­schaft (GmbH) nicht voll­stän­dig auf ihre Kin­der, son­dern auch zu einem gerin­gen Teil zum

Lesen

Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils ‑und die über­quo­ta­le Ver­äu­ße­rung des Son­der­be­triebs­ver­mö­gens

Eine Steu­er­be­güns­ti­gung des Gewinns aus der Ver­äu­ße­rung eines (Teil-) Mit­un­ter­neh­mer­an­teils wird – jeden­falls für die Zeit vor Ände­rung des § 18 Abs. 3 Satz 2 EStG auf­grund des Art. 2 Nr. 4 StBA­ÄG mit Ver­wei­sung auf § 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG i.d.F. des Unt­StFG – durch eine über­quo­ta­le Mit­ver­äu­ße­rung eines Anteils am Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Lesen

Steu­er­be­las­tung bei glei­ten­der Genera­tio­nen­nach­fol­ge

Die Buch­wert­pri­vi­le­gie­rung der unent­gelt­li­chen Über­tra­gung eines Teil­mit­un­ter­neh­mer­an­teils unter Zurück­be­hal­tung eines Wirt­schafts­guts des Son­der­be­triebs­ver­mö­gens ent­fällt nicht des­halb rück­wir­kend, weil das zurück­be­hal­te­ne Wirt­schafts­gut zu einem spä­te­ren Zeit­punkt von dem Über­tra­gen­den zum Buch­wert in ein ande­res Betriebs­ver­mö­gen über­tra­gen wird. Der Bun­des­fi­nanz­hof hält damit an sei­ner Recht­spre­chung fest, die bei einer sog. glei­ten­den Genera­tio­nen­nach­fol­ge

Lesen

Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils – und die erwei­ter­te Kür­zung bei der Gewer­be­steu­er

Bereits im Erhe­bungs­zeit­raum 2003 war der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils i.S. des § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG nicht in die erwei­ter­te Kür­zung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG ein­zu­be­zie­hen. § 9 Nr. 1 Satz 6 GewStG i.d.F. des EURLUmsG hat ledig­lich klar­stel­len­de Bedeu­tung. Dies ergibt sich für den Bun­des­fi­nanz­hof aus einer sys­te­ma­ti­schen Aus­le­gung

Lesen