Veräußerungsgewinne bei der doppelstöckigen Personengesellschaft - und die Gewerbesteuerpflicht

Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne bei der dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Gewer­be­steu­er­pflicht

Bei einer dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft gehört zum Gewer­be­er­trag der Unter­ge­sell­schaft nach § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG der Gewinn der Ober­ge­sell­schaft aus der Ver­äu­ße­rung ihres Mit­un­ter­neh­mer­an­teils auch dann, wenn die Ober­ge­sell­schaft nur in Fol­ge ihrer gewerb­li­chen Betei­li­gungs­ein­künf­te ins­ge­samt gewerb­li­che Ein­künf­te erzielt und an ihr aus­schließ­lich natür­li­che Per­so­nen betei­ligt sind. Der in § 52

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Landwirtsehegatten - und die konkludente Mitunternehmerschaft

Land­wirts­e­he­gat­ten – und die kon­klu­den­te Mit­un­ter­neh­mer­schaft

Ehe­gat­ten kön­nen in der Land- und Forst­wirt­schaft ohne aus­drück­li­chen Gesell­schafts­ver­trag eine Mit­un­ter­neh­mer­schaft bil­den, wenn jeder der Ehe­gat­ten einen erheb­li­chen Teil der selbst bewirt­schaf­te­ten land- und forst­wirt­schaft­li­chen Grund­stü­cke zur Ver­fü­gung stellt1. Bei der Ermitt­lung des selbst bewirt­schaf­te­ten land- und forst­wirt­schaft­li­chen Grund­be­sit­zes, den jeder Ehe­gat­te zur Ver­fü­gung stellt, sind nicht nur land­wirt­schaft­lich,

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Einkünfte aus ruhendem Gewerbebetrieb einer Personengesellschaft

Ein­künf­te aus ruhen­dem Gewer­be­be­trieb einer Per­so­nen­ge­sell­schaft

Ein­künf­te aus ruhen­dem Gewer­be­be­trieb stel­len ori­gi­när gewerb­li­che Ein­künf­te dar. Ruht der Gewer­be­be­trieb einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, kann die­se schon des­halb kei­ne gewerb­lich gepräg­te Gesell­schaft i.S. des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG sein. Gemäß § 179 Abs. 1 i.V.m. § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den ein­­kom­­men- und kör­per­schaft­steu­er­pflich­ti­ge Ein­künf­te geson­dert und

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Gewerblich geprägte Personengesellschaften - und die Unternehmensidentität

Gewerb­lich gepräg­te Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten – und die Unter­neh­mens­iden­ti­tät

Auch bei einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 Satz 1 EStG) ist die Unter­neh­mens­iden­ti­tät Vor­aus­set­zung des Abzugs des Gewer­be­ver­lus­tes nach § 10a GewStG. Die Unter­neh­mens­iden­ti­tät kann des­halb feh­len, wenn eine Per­so­nen­ge­sell­schaft zunächst ori­gi­när gewerb­lich tätig ist, anschlie­ßend Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb kraft gewerb­li­cher Prä­gung erzielt und dabei Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen hin­sicht­lich einer

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Gewinngemeinschaftsvertrag zweier Kapitalgesellschaften - als Mitunternehmerschaft

Gewinn­ge­mein­schafts­ver­trag zwei­er Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten – als Mit­un­ter­neh­mer­schaft

Es ist nicht aus­ge­schlos­sen, dass die Betei­lig­ten einer Gewinn- und Ver­lust­ge­mein­schaft i.S. des § 292 Abs. 1 Nr. 1 AktG eine Mit­un­ter­neh­mer­schaft bil­den. Über die­se Fra­ge ist grund­sätz­lich ‑beja­hend oder ver­­n­ei­­nend- im Ver­fah­ren der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der Ein­künf­te zu ent­schei­den. Die Zulas­sung einer "Quer­or­gan­schaft", die eine Ergeb­nis­kon­so­li­die­rung im Gleich­ord­nungs­kon­zern ermög­li­chen

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Auflösung einer Mitunternehmerschaft - und die Aufgabe ihres Gewerbebetriebes

Auf­lö­sung einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft – und die Auf­ga­be ihres Gewer­be­be­trie­bes

Wird eine Mit­un­ter­neh­mer­schaft auf­ge­löst, führt dies zur Auf­ga­be ihres Gewer­be­be­triebs i.S. des § 16 Abs. 3 Satz 1 EStG. Nach dem Auf­bau des § 16 Abs. 3 EStG ist die Real­tei­lung aller­dings ein Son­der­fall der Betriebs­auf­ga­be gemäß § 16 Abs. 3 Satz 1 EStG. Vor­aus­set­zung ist danach im Fall der unech­ten Real­tei­lung die Auf­ga­be eines

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