Schmerzensgeld wegen Mobbings

Schmer­zens­geld wegen Mob­bings

Der Begriff des Mob­bings stellt für sich betrach­tet kei­nen juris­ti­schen Tat­be­stand dar. Viel­mehr han­delt es sich um ein sozia­les Phä­no­men. Nach einer zwi­schen­zeit­lich weit ver­brei­te­ten Defi­ni­ti­on ist unter "Mob­bing" das sys­te­ma­ti­sche Anfein­den, Schi­ka­nie­ren oder Dis­kri­mi­nie­ren von Arbeit­neh­mern unter­ein­an­der oder durch Vor­ge­setz­te zu ver­ste­hen. "Mob­bing" ist dann anzu­neh­men, wenn es sich

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Bei Mobbing Arbeitsverweigerung

Bei Mob­bing Arbeits­ver­wei­ge­rung

Kommt der Arbeit­ge­ber sei­nen Für­sor­ge­pflich­ten nicht nach, kann ein Zurück­be­hal­tungs­recht bezüg­lich der Arbeits­leis­tung bestehen. So hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Hes­sen in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den. Es ist nicht jedem Arbeit­ge­ber bekannt, dass eine sei­ner Auf­ga­ben der Schutz sei­ner Arbeit­neh­mer ist. Dem Arbeit­ge­ber obliegt eine Für­sor­ge­pflicht gegen­über sei­nen Arbeit­neh­mern. Er hat

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Gerichtliche Auflösung eines Arbeitsverhältnisses - und der Schutz des Arbeitsnehmers

Gericht­li­che Auf­lö­sung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses – und der Schutz des Arbeits­neh­mers

An die Auf­lö­sung des Arbeits­ver­hält­nis­ses sind stren­ge Anfor­de­run­gen zu stel­len und dadurch das Inter­es­se des Arbeit­neh­mers an der Auf­recht­erhal­tung des Arbeits­ver­hält­nis­ses als sei­ner wirt­schaft­li­chen Exis­tenz­grund­la­ge zu berück­sich­ti­gen, dem das Kün­di­gungs­schutz­recht auch in Aus­prä­gung des Art. 12 Abs. 1 GG Rech­nung trägt . Bei der Prü­fung, ob eine wei­te­re den Betriebs­zwe­cken dien­li­che

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Amtshaftung wegen Mobbings - und die nicht genutzten Rechtsmittel

Amts­haf­tung wegen Mob­bings – und die nicht genutz­ten Rechts­mit­tel

Der Anspruchs­aus­schluss nach § 839 Abs. 3 BGB wegen vor­werf­ba­ren Nicht­ge­brauchs eines Rechts­mit­tels ist grund­sätz­lich auch auf Amts­haf­tungs­an­sprü­che wegen amts­pflicht­wid­ri­gen "Mob­bings" anwend­bar. Ob es dem Anspruch­stel­ler mög­lich und zumut­bar ist, sich mit einem Rechts­mit­tel gegen "Mobbing"-Maßnahmen zu weh­ren, und sich der Nicht­ge­brauch eines Rechts­mit­tels als vor­werf­bar dar­stellt, ist eben­so wie die

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Mobbing - Persönlichkeitsrechtsverletzung durch arbeitgeberseitiges Führungsverhalten

Mob­bing – Per­sön­lich­keits­rechts­ver­let­zung durch arbeit­ge­ber­sei­ti­ges Füh­rungs­ver­hal­ten

Ein Anspruch auf Schmer­zens­geld wegen Mob­bings setzt eine hin­rei­chend schwe­re Ver­let­zung des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts vor­aus. Das all­ge­mei­ne Per­­sön­­lich-keits­­­recht ist das Recht des Ein­zel­nen auf Ach­tung und Ent­fal­tung sei­ner Per­sön­lich­keit. Zum Schutz­be­reich des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts gehört auch der soge­nann­te Ehren­schutz, der auf den Schutz gegen unwah­re Behaup­tun­gen und gegen her­ab­set­zen­de, ent­wür­di­gen­de

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Rollstuhlfahrer in die Abstellkammer!

Roll­stuhl­fah­rer in die Abstell­kam­mer!

Ein Arbeit­neh­mer, der seit einem Motor­rad­un­fall im Roll­stuhl sitzt und schwer­be­hin-dert ist, ver­klagt sei­ne Arbeit­ge­be­rin auf Ent­fer­nung von Abmah­nun­gen, Zah­lung von Ver­gü­tung und Ent­schä­di­gung wegen Dis­kri­mi­nie­rung in Höhe von min­des­tens 10.000,00 EUR. Außer­dem wehrt er sich gegen zwei im Ver­lauf des Pro­zes­ses aus­ge­spro­che­ne Kün­di­gun­gen. Die beklag­te Arbeit­ge­be­rin hat nach Dar­stel­lung

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