Die Benut­zung eines Taschen­rech­ners hin­term Lenk­rad

Ein Taschen­rech­ner ist einem Mobil­te­le­fon gleich­zu­stel­len und unter­liegt des­halb dem Benut­zungs­ver­bot am Steu­er. So hat es das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall gese­hen und weicht damit von einer Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Olden­burg ab. Daher ist die Fra­ge gemäß § 121 Abs. 2 Gerichts­ver­fas­sungs­ge­setz (GVG) zur Beant­wor­tung dem Bun­des­ge­richts­hof

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Das Han­dy des Mari­hua­na-Impor­teurs

Als Tat­mit­tel kön­nen gemäß § 74 Abs. 1 Var. 2 StGB nicht ledig­lich sol­che Gegen­stän­de ein­ge­zo­gen wer­den, die zur eigent­li­chen Bege­hung der Tat Ver­wen­dung fin­den bzw. nach der Vor­stel­lung des Täters hier­zu bestimmt sind, son­dern alles, was die Tat über­haupt ermög­licht und zu ihrer Durch­füh­rung dient oder hier­zu erfor­der­lich ist. Jedoch reicht

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Eigen­tum an einem gefun­de­nen Han­dy

Wird der Fin­der eines Mobil­te­le­fons der Eigen­tü­mer, so besteht kein Anspruch auf Frei­schal­tung des gefun­de­nen Gerä­tes. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge auf Frei­schal­tung abge­wie­sen. Der Klä­ger hat­te am 27.06.2016 ein iPho­ne im Stadt­gra­ben der Stadt Wag­häu­sel gefun­den und noch am glei­chen

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Han­dy am Steu­er – und die Kame­ra­funk­ti­on

Der Begriff des Benut­zens (§ 23 Abs. 1 a StVO) umfasst auch die Nut­zung der Kame­ra­funk­ti­on eines Mobil­te­le­fons. Ord­nungs­wid­rig im Sin­ne des § 23 Abs. 1a StVO han­delt, wer vor­sätz­lich oder fahr­läs­sig als Fahr­zeug­füh­rer ein Mobil- oder Auto­te­le­fon benutzt, indem er das Mobil­te­le­fon oder den Hörer des Auto­te­le­fons auf­nimmt oder hält.

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Han­dy­nut­zung im Auto – das Han­dy als Navi

Auch die Nut­zung eines Mobil­te­le­fons als Navi­ga­ti­ons­hil­fe oder zur Inter­net­re­cher­che fällt unter das Ver­bot der Han­dy­nut­zung wäh­rend der Fahrt gemäß § 23 Abs. 1a StVO. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall befuhr der Betrof­fe­ne im Dezem­ber 2013 die BAB 2 in Cas­­trop-Rau­­xel. Dabei hielt er sein Mobil­te­le­fon, ein sog.

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Der Fahr­leh­rer darf tele­fo­nie­ren

Ein Fahr­leh­rer, der als Bei­fah­rer wäh­rend einer Aus­bil­dungs­fahrt einen Fahr­schü­ler beglei­tet, des­sen fort­ge­schrit­te­ner Aus­bil­dungs­stand (hier: min­des­tens sechs bereits absol­vier­te Fahr­stun­den) zu einem Ein­grei­fen in der kon­kre­ten Situa­ti­on kei­nen Anlass gibt, ist nicht Füh­rer des Kraft­fahr­zeugs im Sin­ne des § 23 Abs. 1a Satz 1 StVO. Die­se Fra­ge ist in der Ver­gan­gen­heit

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Tele­fo­nie­ren vor der roten Ampel – und die Start-Stopp-Auto­ma­tik

Eine ver­bots­wid­ri­ge Benut­zung eines Mobil­te­le­fons durch einen Fahr­zeug­füh­rer (§ 23 Abs. 1a S. 2 StVO) liegt nicht vor, wenn das Fahr­zeug steht und der Motor infol­ge eines auto­ma­ti­schen Aus­schal­tens des Motors (Start-Stopp-Fun­k­­ti­on) aus­ge­schal­tet ist. Das Gesetz dif­fe­ren­ziert inso­weit nicht zwi­schen einer manu­el­len oder auto­ma­ti­schen Abschal­tung des Motors. Gemäß § 23 Abs.

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Die Han­dy­be­nut­zung im auto­ma­tisch abge­schal­te­ten Fahr­zeug

Das in der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung nor­mier­te Ver­bot, ein Mobil­te­le­fon zu benut­zen, gilt nicht, wenn das Fahr­zeug steht und der Motor aus­ge­schal­tet ist. Dabei wird nicht zwi­schen einem auto­ma­tisch und einem manu­ell abge­schal­te­ten Motor unter­schie­den. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Auto­fah­rers ent­schie­den, der bei einem auf­grund

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Wie­der­hol­tes Tele­fo­nie­ren beim Auto­fah­ren

Ein Fahr­ver­bot kann auch wegen beharr­li­cher Pflicht­ver­let­zung erlas­sen wer­den, wenn Ver­kehrs­vor­schrif­ten aus man­geln­der Recht­streue miss­ach­tet wer­den. Bereits die wie­der­hol­te Bege­hung für sich genom­men eher gering­fü­gi­ger Ver­kehrs­ver­stö­ße, wie das ver­bots­wid­ri­ge Benut­zen eines Mobil- oder Auto­te­le­fons, kann die Anord­nung eines Fahr­ver­bots recht­fer­ti­gen. So das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines

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Rech­nen­de Vor­rich­tung mit dyna­misch deko­ra­ti­vem Aus­se­hen

Das Bun­des­pa­tent­ge­richts hat­te auf die Kla­ge der Moto­ro­la Mobi­li­ty Ger­ma­ny GmbH das das Euro­päi­sche Patent 1 430 380 mit dem Titel „Com­pu­ting Device With Dyna­mic Orna­men­tal Appearan­ce“ (in der deut­schen Über­set­zung: „Rech­nen­de Vor­rich­tung mit dyna­misch deko­ra­ti­vem Aus­se­hen“) der Fa. Apple sowohl in der zuletzt ver­tei­dig­ten Fas­sung als auch in der Fas­sung

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Das Han­dy als Navi­ga­ti­ons­ge­rät

Wird ein Han­dy wäh­rend der Auto­fahrt nicht zum Tele­fo­nie­ren, son­dern nur als Navi­ga­ti­ons­ge­rät genutzt, ist dies eine gemäß § 23 Abs. 1a StVO ver­bo­te­ne „Benut­zung“. So die Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines 29jährigen Auto­fah­rers aus Holzwi­cke­de, der sich gegen die vom Amts­ge­richt Essen ver­häng­te Geld­bu­ße

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Regu­lie­rung des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­mark­tes und ihre gericht­li­che Kon­trol­le

Mit der gericht­li­chen Kon­trol­le der tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­recht­li­chen Markt­re­gu­lie­rung durch die Bun­des­netz­agen­tur hat­te sich jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt zu befas­sen. Das Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­setz weist der Bun­des­netz­agen­tur für Elek­tri­zi­tät, Gas, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Post und Eisen­bah­nen die Auf­ga­be der Regu­lie­rung des Wett­be­werbs im Bereich der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on zu. Bei der soge­nann­ten Markt­re­gu­lie­rung hat sie anhand bestimm­ter gesetz­li­cher Kri­te­ri­en

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Betrieb­li­che Luxus­han­dys

Die Kos­ten für ein meh­re­re Tau­send Euro teu­res Luxus­han­dy stel­len nach Ansicht des Finanz­ge­richts Rhein­­land-Pfalz kei­ne Betriebs­kos­ten dar. In dem hier vom Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Fall mach­te der als Zahn­arzt täti­ge Klä­ger in sei­ner Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung für das Jahr 2007 eine zeit­an­tei­li­ge AfA (Abset­zung für Abnut­zung) in Höhe von 289.- €

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Das Han­dy in der Umklei­de­ka­bi­ne

Wem das Mobil­te­le­fon aus der Umklei­de­ka­bi­ne einer Sport­hal­le gestoh­len wird, hat unter Umstän­den kei­nen Zah­lungs­an­spruch gegen sei­ne Han­­dy- Ver­si­che­rung. In einem jüngst vom Amts­ge­richt Wies­ba­den zu ent­schei­den­den Rechts­streit hat­te ein Han­dy­be­sit­zer aus Meck­­len­burg- Vor­pom­mern sein Mobil­te­le­fon unter ande­rem gegen Abhan­den­kom­men ver­si­chert. Spä­ter wur­de es ihm gestoh­len und er ver­lang­te von

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Das Han­dy in der Umklei­de­ka­bi­ne

Wem das Mobil­te­le­fon aus der Umklei­de­ka­bi­ne einer Sport­hal­le gestoh­len wird, hat unter Umstän­den kei­nen Zah­lungs­an­spruch gegen sei­ne Han­­dy-Ver­­­si­che­­rung. In einem jüngst vom Amts­ge­richt Wies­ba­den zu ent­schei­den­den Rechts­streit hat­te ein Han­dy­be­sit­zer aus Meck­­len­burg- Vor­pom­mern sein Mobil­te­le­fon unter ande­rem gegen Abhan­den­kom­men ver­si­chert. Spä­ter wur­de es ihm gestoh­len und er ver­lang­te von sei­ner

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Kar­ten­sper­rung bei Mobil­funk­ver­trä­gen

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te aktu­ell über All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen eines Mobil­funk­an­bie­ters zu ent­schei­den: Der Bun­des­ver­band der Ver­brau­cher­zen­tra­len und Ver­brau­cher­ver­bän­de e. V. bean­stan­de­te u. a. drei Klau­seln der von dem beklag­ten Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men in Ver­trä­gen mit Ver­brau­chern über Mobil­funk­leis­tun­gen ver­wen­de­ten All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen: "7.Nutzung durch Drit­te … 7.2 Der Kun­de hat auch die Prei­se zu

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Rest­gut­ha­ben bei Pre­paid-Han­dy­ver­trä­gen

Ein Tele­fon­un­ter­neh­men kann in sei­nen All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen ein Zusatz­ent­gelt fest­le­gen für die Rück­zah­lung eines Rest­gut­ha­bens nach Been­di­gung eines Pre­paid-Ver­­­tra­ges. Eine der­ar­ti­ge Klau­sel ist nach Ansicht des Han­sea­ti­schen Ober­lan­des­ge­richts Ham­burg gemäß § 307 Abs. 3 S. 1 BGB einer Inhalts­kon­trol­le nach § 307 ff. BGB ent­zo­gen. Neben den Bestim­mun­gen über den Preis der

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Ent­sper­ren von SIM-Lock-Han­dys

Das Ent­fer­nen (Löschen) eines sog. SIM-Lock, wodurch ein Mobil­te­le­fon an ein bestimm­tes Mobil­funk­netz, an einen bestimm­ten Pro­vi­der oder an eine bestimm­te Mobil­funk­kar­te gebun­den wer­den soll, ist als Daten­ver­än­de­rung mit Fäl­schung beweis­erheb­li­cher Daten straf­bar, soweit der Täter über die Befug­nis, die Sper­re auf­zu­he­ben, nicht ver­fügt. Die Begrün­dung des Amts­ge­richts Nür­tin­gen für

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0180-Ser­vice-Num­mern

Seit heu­te gel­ten neue gesetz­li­che Rege­lun­gen für die "0180"-Rufnummern. Aus den bis­he­ri­gen "sha­red cost"-Nummern wer­den "Service"-Nummern, für die nun eine neue preis­li­che Ober­gren­zen von maxi­mal 0,42 € je Minu­te für Anru­fe aus den Mobil­funk­net­zen ein­ge­führt wur­de. Die bis­he­ri­gen Prei­se für Anru­fe aus dem Fest­netz ändern sich dage­gen nicht. Der zuläs­si­ge Höchst­preis ist

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Tele­fo­nie­ren im Auto – mit dem Fest­netz­te­le­fon erlaubt

Tele­fo­nie­ren als Auto­fah­rer ist ver­bo­ten, gibt ein Buß­geld von 40,- € und 1 Punkt auf dem Flens­bur­ger Punk­te­kon­to. Das gilt frei­lich nur für das Tele­fo­nie­ren mit dem Han­dy. Wer statt zum Han­dy zum Mobil­teil sei­nes Fest­netz­te­le­fons greift, hat nichts zu befürch­ten. Denn das Han­dy­ver­bot gilt nicht für Fes­t­­netz-Mobil­­tei­­le. Dies jeden­falls mein­te

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Switch & Pro­fit – Per Han­dy­num­mer ins Fest­netz

Die von der Deut­schen Tele­kom AG ange­bo­te­ne Ruf­um­lei­tung "Switch & Pro­fit" ist wett­be­werbs­recht­lich unzu­läs­sig. Dies ent­schied auf die Kla­ge von e‑plus nun der Bun­des­ge­richts­hof und bestä­tig­te damit gleich­lau­ten­de Urtei­le des Land­ge­richts Köln und den Ober­lan­des­ge­richts Köln . Hin­ter­grund des Streits war ein Ange­bot der Deut­schen Tele­kom für ihre Fest­netz­kun­den. Die Deut­sche

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Not­ruf nur noch mit SIM-Kar­te

War die Not­ruf­num­mer 112 bis­her von jedem Han­dy aus auch ohne SIM-Kar­­te erreich­bar, ändert sich dies jetzt: Ab dem 1. Juli 2009 sind Not­ru­fe in Deutsch­land von Mobil­te­le­fo­nen aus nur noch absetz­bar, wenn sich in dem Han­dy eine akti­vier­te Mobil­funk­kar­te (SIM-Kar­­te) befin­det, die eine ein­deu­ti­ge Iden­ti­fi­ka­ti­on des Kar­ten­in­ha­bers ermög­licht. Auch

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Tele­fo­nie­ren im Euro-Tarif

Pünkt­lich zum Beginn der Som­mer­rei­se­zeit am 1. Juli 2009 fal­len die Tari­fe für Mobil­funk­ge­sprä­che im EU-Aus­­­land. Nach­dem bereits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auf­grund der "Roa­­ming-Ver­­or­d­­nung" die Prei­se schritt­wei­se abge­senkt wor­den waren, einig­ten sich die EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten Anfang Juni 2009 auf eine Ver­län­ge­rung bzw. Aus­wei­tung der bestehen­den Rege­lung. Neben der erneu­ten Absen­kung der

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Pre­paid-Gut­ha­ben unver­fall­bar?

Ein inter­es­san­tes Urteil für Han­dy­be­nut­zer mit Pre­paid-Tari­­fen hat jetzt das Land­ge­richt Mün­chen I ver­kün­det. Auf die Kla­ge einer Ver­brau­cher­zen­tra­le hin unter­sag­te es einem Mobil­funk­netz­be­trei­ber im Zusam­men­hang mit so genann­ten Pre­paid-Mobil­­fun­k­­diens­t­­leis­­tun­­gen eini­ge in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen getrof­fe­ne Rege­lun­gen gegen­über Ver­brau­chern zu ver­wen­den oder sich auf die­se zu beru­fen. Dies betrifft zunächst die

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