Motorradfahren - mit Helm oder Turban

Motor­rad­fah­ren – mit Helm oder Tur­ban

Die Helm­pflicht beim Motor­rad­fah­ren gilt grund­sätz­lich auch bei Beru­fung auf reli­giö­se Hin­de­rungs­grün­de. Wer aus reli­giö­sen Grün­den einen Tur­ban trägt, ist nicht bereits des­halb von der Helm­pflicht beim Motor­rad­fah­ren zu befrei­en. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te ein Motor­rad­fah­rer im Juli 2013 bei der Stadt Kon­stanz die Ertei­lung einer

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Der turbantragende Sikh - und die Motorradhelmpflicht

Der tur­ban­tra­gen­de Sikh – und die Motor­rad­helm­pflicht

Das Grund­recht eines Sikhs auf Reli­gi­ons­frei­heit gibt ihm kei­nen Anspruch dar­auf, von der Ein­hal­tung der Pflicht zum Tra­gen eines Schutz­helms beim Motor­rad­fah­ren befreit zu wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg die Kla­ge eines Sikhs gegen die Stadt Kon­stanz auf Befrei­ung von der Helm­pflicht abge­wie­sen. Geklagt hat­te ein Deut­scher,

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Motorradkollision in der Rechtskurve

Motor­rad­kol­li­si­on in der Rechts­kur­ve

Wird ein Motor­rad­fah­rer in einer Rechts­kur­ve zu weit nach links getra­gen, voll­zieht er dann jen­seits sei­ner Fahr­bahn­mit­te eine Voll­brem­sung und kol­li­diert letzt­end­lich auf der Gegen­fahr­bahn mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Fahr­zeug (Motor­rad), lässt dies typi­scher­wei­se auf einen Fahr­feh­ler des sei­ne Fahr­spur ver­las­sen­den Motor­rad­fah­rers schlie­ßen, der sei­ne 75 %-ige Haf­tung für das Unfall­ge­sche­hen recht­fer­ti­gen

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45 km/h zu schnell auf dem Motorrad - und das Fahrtenbuch

45 km/​h zu schnell auf dem Motor­rad – und das Fahr­ten­buch

Eine Geschwin­dig­keits­über­schrei­tung von 45 km/​h außer­orts stellt eine gra­vie­ren­de ver­kehrs­si­cher­heits­be­ein­träch­ti­gen­de Ord­nungs­wid­rig­keit dar, die bei unzu­rei­chen­der Mit­wir­kung des Hal­ters an der Fah­rer­er­mitt­lung jeden­falls dann eine Fahr­ten­buch­auf­la­ge von 15 Mona­ten recht­fer­ti­gen kann, wenn es sich bei dem frag­li­chen Fahr­zeug um ein sel­ten benutz­tes Motor­rad han­delt1. Es gibt kein "dop­pel­tes Recht" zur Aus­sa­ge­ver­wei­ge­rung als

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Rollsplitt - und der Motorradsturz

Roll­splitt – und der Motor­rad­sturz

Einem Motor­rad­fah­rer der auf Roll­splitt stürzt, steht – bei ent­spre­chen­der Aus­schil­de­rung – des­we­gen kein Anspruch auf Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld zu. In dem hier vom Land­ge­richt Mag­de­burg ent­schie­de­nen Fall wur­de im August 2013 auf der Bun­des­stra­ße B 27 zwi­schen Rübe­land und Elbin­ge­ro­de der Stra­ßen­be­lag aus­ge­bes­sert. Nach Ende der Arbei­ten befand sich in

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Fahrtenbuchauflage für ein Motorrad

Fahr­ten­buch­auf­la­ge für ein Motor­rad

Die Fest­set­zung einer gegen­über Per­so­nen­kraft­wa­gen län­ge­ren Dau­er einer Fahr­ten­buch­auf­la­ge kann dar­auf gestützt wer­den, dass der Ver­kehrs­ver­stoß mit einem nur sai­so­nal genutz­ten Motor­rad began­gen wur­de. Bei der Fahr­ten­buch­an­ord­nung han­delt es sich um einen Dau­er­ver­wal­tungs­akt1, so dass bei deren recht­li­cher Über­prü­fung auch die bis zum Ende des Revi­si­ons­ver­fah­rens ein­ge­tre­te­nen Rechts­än­de­run­gen zu berück­sich­ti­gen

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