Missbrauch des GEMA-Verteilungsplans

Miss­brauch des GEMA-Ver­tei­lungs­plans

Die Rege­lun­gen eines Berech­ti­gungs­ver­trags sind als All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen unab­hän­gig davon einer Inhalts­kon­trol­le nach §§ 307 ff. BGB unter­wor­fen, ob es sich bei dem Ver­trags­part­ner um ein ordent­li­ches, außer­or­dent­li­ches oder ange­schlos­se­nes Mit­glied der Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft han­delt. In den Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen zum Ver­tei­lungs­plan der GEMA für das Auf­­­füh­­rungs- und Sen­de­recht in der seit dem

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Zahnarzt mit Musik

Zahn­arzt mit Musik

Ein Zahn­arzt, der kos­ten­los Ton­trä­ger in sei­ner Pri­vat­pra­xis wie­der­gibt, nimmt kei­ne „öffent­li­che Wie­der­ga­be“ im Sin­ne des Uni­ons­rechts vor. Infol­ge­des­sen begrün­det eine sol­che Wie­der­ga­be für die Ton­trä­ger­her­stel­ler kei­nen Anspruch auf Ver­gü­tung. Das ent­schied jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on auf ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen aus Ita­li­en – das Urteil dürf­te sich aber auch

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Musik im Hotelzimmer

Musik im Hotel­zim­mer

Der Betrei­ber eines Hotels, der in sei­nen Zim­mern Ton­trä­ger ver­brei­tet, muss eine ange­mes­se­ne Ver­gü­tung an die Her­stel­ler zah­len. Die EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten dür­fen die­sen Betrei­ber nicht von der Ver­pflich­tung zur Zah­lung einer sol­chen Ver­gü­tung frei­stel­len Die EU-Rich­t­­li­­nie 2006/​115/​EG ver­pflich­tet die Mit­glied­staa­ten, in ihrem Recht vor­zu­se­hen, dass Her­stel­ler von Ton­trä­gern, die zu Han­dels­zwe­cken

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Die GEMA kann nicht anders...

Die GEMA kann nicht anders…

Die GEMA ist den Berech­tig­ten auf­grund ihrer Treu­hän­der­stel­lung aus den Berech­ti­gungs­ver­trä­gen ver­pflich­tet, im Fal­le einer Ver­let­zung der von ihr wahr­ge­nom­me­nen Rech­te den Ver­let­zer auf Scha­dens­er­satz in Anspruch zu neh­men. Berech­net sie dabei den Scha­den nach der ange­mes­se­nen Lizenz­ge­bühr, hat sie die­ser Berech­nung regel­mä­ßig die Tarif­ver­gü­tung zugrun­de zu legen, die der

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