Befristung, Erprobung – Orchestermusiker

Nach § 3 Abs. 2 des Tarifvertrags für die Musiker in Kulturorchestern vom 31. Oktober 2009 (im Folgenden TVK) kann mit dem Musiker ein befristetes Probearbeitsverhältnis von bis zu 18 Monaten abgeschlossen werden. Diese tarifvertraglich geregelte Befristungsdauer ist nicht unangemessen lang. Sie trägt dem Umstand Rechnung, dass die Beurteilung der

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Schutz für Musiker auf einem Straßenfest

Bestehen für den Betreiber eines dörflichen Straßenfestes keine konkreten Anhaltspunkte für eine Gefährdung dort auftretender Musiker, dann ist er nicht verpflichtet, einen Sicherheitsdienst zu engagieren. So hat das Oberlandesgericht Oldenburg in dem hier vorliegenden Fall eines Musikers, der für seine Verletzung auf einem Straßenfest vom Veranstalter Schadensersatz und Schmerzensgeld verlangt

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Wirbelsäulenerkrankung von Berufsgeigern

Bei Berufsgeigern kommt nach Ansicht des Bundessozialgerichts die Anerkennung einer Halswirbelsäulenerkrankung als Wie-Berufskrankheit derzeit nicht in Betracht. In den beiden jetzt vom Bundessozialgericht entschiedenen Verfahren waren die Kläger nach jeweils abgeschlossenem Musikstudium über Jahrzehnte als Berufsgeiger in verschiedenen Orchestern tätig. Da sie an Bandscheibenvorfällen im Bereich der Halswirbelsäule leiden, wurde

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Die Honorarvereinbarung zwischen Musiker und Agentur

Die Höhe der Gage einer Musikgruppe richtet sich nach den geschlossenen Verträgen. Liegt kein schriftlicher Vertrag vor, sind die behaupteten Vergütungsvereinbarungen nachzuweisen. An diesem Nachweis fehlt es, wenn Widersprüchliches über die Höhe der Vergütung vorgetragen wird und es nicht nachvollziebar ist, dass den Musikern 75 % des sogenannten Künstleranteils der

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Das Arbeitszimmer einer Musikerin

Gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG können Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden. Das gilt indes nicht, wenn –wie im Streitfall unstreitig gegeben– für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Gemäß Satz

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Das verkleinerte Orchester – oder: Ohne Hornist ist wie Peter ohne Wolf

Kündigt der Arbeitgeber einem Orchestermusiker, weil er das Orchester verkleinern will, so können nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts die Arbeitsgerichte diese Entscheidung nicht auf ihre künstlerische Zweckmäßigkeit hin überprüfen. Der Kläger des jetzt vom Bundesarbeitsgerichts entschiedenen Falls ist Hornist. Er war seit dem Jahr 1991 als Orchestermusiker bei der Beklagten

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Häusliches Übungszimmer für Berufsmusiker

Berufsmusiker kann Kosten für ein häusliches Übungszimmer, das er zum Einstudieren von Musikstücken nützt, in voller Höhe steuerlich absetzen. Die Abzugsbeschränkungen für ein häusliches Arbeitszimmer greifen insoweit nach einer aktuellen Entscheidung des Finanzgerichts Köln nicht. Das Finanzgericht Köln gab der Klage einer freiberuflichen Musikerin statt, die die Kosten für ein

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Orchestermusiker

Gemäß § 4 Nr. 20 Buchst. a Satz 2 UStG nicht nur die Leistungen der Orchester, die von öffentlich-rechtlichen Trägern unterhalten werden, sondern auch die musikalischen Leistungen der privaten Orchester umsatzsteuerfrei. Für private Orchester gilt dies aber nur, wenn die zuständige Landesbehörde bescheinigt, dass das private Orchester die gleichen kulturellen

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Der Auftritt des holländischen Musikers

Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts unterliegt es keinen verfassungsrechtlichen Bedenkung, ausländische Musiker hinsichltich des für Auftritte in Deutschland erzielten Einkommens pauschal mit 25% zu besteuern, ohne hierbei entstandene Werbungskosten des Musikers zu berücksichtigen. InhaltsübersichtDer AusgangsfallKein Benachteiligung gegenüber anderen beschränkt Steuerpflichtigen (Art. 3 GG)Keine Benachteiligung gegenüber unbeschränkt Steuerpflichtigen (Art. 3

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