Bezahlte Freistellung - für das Probespiel eines Solocellisten

Bezahl­te Frei­stel­lung – für das Pro­be­spiel eines Solo­cel­lis­ten

Ein Berufs­mu­si­ker (hier: ein Solo­cel­list) hat einen Anspruch auf bezahl­te Frei­stel­lung für die Teil­nah­me an einem Pro­be­spiel. In dem hier vom Arbeits­ge­richt Aachen ent­schie­de­nen Fall hat­te ein als Solo­cel­list im Sin­fo­nie­or­ches­ter der beklag­ten Stadt beschäf­tig­ter Musi­ker geklagt. Im Herbst 2018 bewarb er sich auf eine aus­ge­schrie­be­ne Stel­le eines ande­ren Orches­ters.

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Befristung, Erprobung - Orchestermusiker

Befris­tung, Erpro­bung – Orches­ter­mu­si­ker

Nach § 3 Abs. 2 des Tarif­ver­trags für die Musi­ker in Kul­tur­or­ches­tern vom 31. Okto­ber 2009 (im Fol­gen­den TVK) kann mit dem Musi­ker ein befris­te­tes Pro­be­ar­beits­ver­hält­nis von bis zu 18 Mona­ten abge­schlos­sen wer­den. Die­se tarif­ver­trag­lich gere­gel­te Befris­tungs­dau­er ist nicht unan­ge­mes­sen lang. Sie trägt dem Umstand Rech­nung, dass die Beur­tei­lung der Eig­nung in

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Schutz für Musiker auf einem Straßenfest

Schutz für Musi­ker auf einem Stra­ßen­fest

Bestehen für den Betrei­ber eines dörf­li­chen Stra­ßen­fes­tes kei­ne kon­kre­ten Anhalts­punk­te für eine Gefähr­dung dort auf­tre­ten­der Musi­ker, dann ist er nicht ver­pflich­tet, einen Sicher­heits­dienst zu enga­gie­ren. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Musi­kers, der für sei­ne Ver­let­zung auf einem Stra­ßen­fest vom Ver­an­stal­ter Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld ver­langt

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Wirbelsäulenerkrankung von Berufsgeigern

Wir­bel­säu­len­er­kran­kung von Berufs­gei­gern

Bei Berufs­gei­gern kommt nach Ansicht des Bun­des­so­zi­al­ge­richts die Aner­ken­nung einer Hals­wir­bel­säu­len­er­kran­kung als Wie-Berufs­­kran­k­heit der­zeit nicht in Betracht. In den bei­den jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Ver­fah­ren waren die Klä­ger nach jeweils abge­schlos­se­nem Musik­stu­di­um über Jahr­zehn­te als Berufs­gei­ger in ver­schie­de­nen Orches­tern tätig. Da sie an Band­schei­ben­vor­fäl­len im Bereich der Hals­wir­bel­säu­le lei­den, wur­de

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Die Honorarvereinbarung zwischen Musiker und Agentur

Die Hono­rar­ver­ein­ba­rung zwi­schen Musi­ker und Agen­tur

Die Höhe der Gage einer Musik­grup­pe rich­tet sich nach den geschlos­se­nen Ver­trä­gen. Liegt kein schrift­li­cher Ver­trag vor, sind die behaup­te­ten Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­run­gen nach­zu­wei­sen. An die­sem Nach­weis fehlt es, wenn Wider­sprüch­li­ches über die Höhe der Ver­gü­tung vor­ge­tra­gen wird und es nicht nach­voll­zie­bar ist, dass den Musi­kern 75 % des soge­nann­ten Künst­ler­an­teils der Kar­ten­ver­kaufs­prei­se

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Das Arbeitszimmer einer Musikerin

Das Arbeits­zim­mer einer Musi­ke­rin

Gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG kön­nen Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer sowie die Kos­ten der Aus­stat­tung nicht als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den. Das gilt indes nicht, wenn –wie im Streit­fall unstrei­tig gege­ben– für die betrieb­li­che oder beruf­li­che Tätig­keit kein ande­rer Arbeits­platz zur Ver­fü­gung steht. Gemäß Satz 3 der Rege­lung wird

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