Leih­mut­ter – gene­ti­sche Mut­ter – recht­li­che Mut­ter

Auf die recht­li­che Abstam­mung eines in der Ukrai­ne von einer Leih­mut­ter gebo­re­nen Kin­des fin­det deut­sches Recht Anwen­dung, wenn das Kind ent­spre­chend dem über­ein­stim­men­den Wil­len aller betei­lig­ten Per­so­nen ohne vor­he­ri­ge Abstam­mungs­ent­schei­dung als­bald nach der Geburt recht­mä­ßig nach Deutsch­land ver­bracht wor­den ist. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te sich ein

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Die Ehe­frau der Kin­des­mut­ter

Die Ehe­frau der Kin­des­mut­ter wird nicht auf­grund der Ehe zum recht­li­chen Mit-Eltern­­teil des Kin­des. Der Bun­des­ge­richts­hofs hat es abge­lehnt, dass die Ehe­frau der das Kind gebä­ren­den Mut­ter (allein) auf­grund der bestehen­den Ehe als wei­te­rer Eltern­teil des Kin­des in das Gebur­ten­re­gis­ter ein­zu­tra­gen ist. Nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs gel­te die bei ver­schie­den­ge­schlecht­li­chen

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Mann-zu-Frau-Trans­se­xu­el­le = Vater

Eine Mann-zu-Frau-Tran­s­­se­­xu­el­­le, mit deren kon­ser­vier­tem Spen­der­sa­men ein Kind gezeugt wur­de, kann nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs recht­lich nur die Vater- und nicht die Mut­ter­stel­lung erlan­gen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ging es um eine in einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft leben­de Trans­se­xu­el­le. Der Beschluss über die Fest­stel­lung ihrer Zuge­hö­rig­keit zum weib­li­chen Geschlecht ist

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Der Frau-zu-Mann-Trans­se­xu­el­le – und sei­ne Mut­ter­rol­le

Ein Frau-zu-Mann-Tran­s­­se­­xu­el­­ler, der nach der rechts­kräf­ti­gen gericht­li­chen Ent­schei­dung über die Ände­rung sei­ner Geschlechts­zu­ge­hö­rig­keit ein Kind gebo­ren hat, ist im Rechts­sin­ne als Mut­ter des Kin­des anzu­se­hen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall wur­de der Trans­se­xu­el­le im Jahr 1982 als Kind weib­li­chen Geschlechts gebo­ren; ihm wur­den die weib­li­chen Vor­na­men "B.D." erteilt.

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Die bio­lo­gi­sche Mut­ter als recht­li­cher Vater?

Ein Frau-zu-Mann-Tran­s­­se­­xu­el­­ler, der nach der Ände­rung sei­nes per­so­nen­stands­recht­li­chen Geschlechts ein Kind emp­fan­gen und gebo­ren hat, ist in das Geburts­re­gis­ter als Mut­ter des Kin­des mit sei­nen (frü­he­ren) weib­li­chen Vor­na­men ein­zu­tra­gen. Die bio­lo­gi­sche Mut­ter bleibt damit im Ver­hält­nis zum Kind stets Mut­ter und nicht Vater. Eine gebä­ren­de Per­son hat für ihr Kind

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"Kind, 7 Jah­re alt!" – die mit­tel­ba­re Dis­kri­mi­nie­rung eines Stel­len­be­wer­bers

Bei einer mit­tel­ba­ren Benach­tei­li­gung wegen des Geschlechts kann die beson­de­re Benach­tei­li­gung des einen Geschlechts durch ein dem Anschein nach neu­tra­les Kri­te­ri­um mit einem Ver­weis auf sta­tis­ti­sche Erhe­bun­gen dar­ge­legt wer­den. Die her­an­ge­zo­ge­ne Sta­tis­tik muss aus­sa­ge­kräf­tig, dh. für die umstrit­te­ne Fall­kon­stel­la­ti­on gül­tig sein. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit betreibt die

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