Die Erwei­te­rung einer Hähnchenmastanlage

Zur Ermitt­lung des Fut­ter­flä­chen­be­darfs für die Erwei­te­rung einer Hähn­chen­mast­an­la­ge kann allein dar­auf abge­stellt wer­den, in wel­chem Umfang ein Fut­te­r­an­bau Flä­chen erfor­dern wür­de, der nur den Ener­gie­be­darf der Tie­re zu decken bestimmt ist. Für die nach der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung gebo­te­nen Ret­tungs­mög­lich­keit für Tie­re genügt es, wenn Flucht­we­ge aus­rei­chen­der Beschaf­fen­heit vor­han­den sind

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Glaucopsyche Ameisenbläuling

Die Umsied­lung des Ameisenbläulings

Ist nicht zu erwar­ten, dass die Umsie­de­lung zwei­er Schmet­ter­lings­ar­ten von einer im Bau­ge­biet sich befin­den­den Wie­sen­flä­che auf ein ande­res Wie­sen­ge­biet zu einer Ver­schlech­te­rung des Erhal­tungs­zu­stands der Popu­la­tio­nen der bei­den Schmet­ter­lings­ar­ten führt, steht einer Umsied­lung nichts ent­ge­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Gie­ßen in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren den Antrag

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Die Ver­an­stal­tung im Naturschutzgebiet

Sind die durch eine geplan­te Ver­an­stal­tung in einem Natur­schutz­ge­biet mög­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen weder quan­ti­ta­tiv noch qua­li­ta­tiv der­art gra­vie­rend, dass eine nicht nur vor­über­ge­hen­de Beein­träch­ti­gung des geschütz­ten Gebie­tes zu erwar­ten sind, darf die Ver­an­stal­tung statt­fin­den. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eil­an­trag des Lan­des­ver­bands NRW sowie des

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Die Lebens­um­stän­de der Trauerseeschwalbe

Auch wenn sich seit Inkraft­tre­ten des Umwelt­scha­dens­ge­set­zes die Lebens­um­stän­de der Trau­er­see­schwal­be auf Eider­stedt wei­ter ver­schlech­tert haben, liegt kein Ver­schul­den des Deich- und Haupt­siel­ver­ban­des Eider­stedt vor, so dass weder der Kreis Nord­fries­land noch der Deich- und Haupt­siel­ver­band zum Tätig­wer­den ver­pflich­tet wer­den kann. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Schles­wig in dem hier

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Wind­kraft­an­la­gen gegen geschütz­te Tierarten

Kann nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, dass durch die Fort­set­zung von Rodungs­ar­bei­ten für Wind­kraft­an­la­gen mög­li­cher­wei­se Lebens­räu­me geschütz­ter Tier­ar­ten zer­stört wer­den und inso­weit voll­ende­te Tat­sa­chen geschaf­fen wer­den, die im Fall der Nicht­ge­neh­mi­gung zur Errich­tung der Wind­kraft­an­la­gen nicht kurz­fris­tig rück­gän­gig zu machen wären, müs­sen die Rodungs­ar­bei­ten unter­sagt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat der Hessische

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NABU-Antrag abge­wie­sen: Wind­kraft­an­la­ge genehmigt

Das vor­läu­fi­ge Rechts­schutz­ver­fah­ren, in dem der Natur­schutz­bund Deutsch­land Lan­des­ver­band Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len die Geneh­mi­gung einer Wind­kraft­an­la­ge vor­läu­fig aus­set­zen las­sen woll­te, ist vom Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf abge­lehnt wor­den. Der Kreis Wesel hat­te für eine 150 Meter hohe Wind­kraft­an­la­ge in Wesel-Büde­­rich die Geneh­mi­gung erteilt. Das Ver­wal­tungs­ge­richt ist der Auf­fas­sung, dass auf der Grund­la­ge der dem

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