Wenn der Schnee zum Nachbarn geschaufelt wird

Das absichtliche Verbringen von lediglich ein bis zwei Schaufeln Schnee auf das Grundstück des Nachbarn lässt keine hinreichende Beeinträchtigung des Grundstückseigentums erkennen. Mit dieser Begründung hat das Amtsgericht München in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines Grundstückseigentümers auf Unterlassung abgewiesen. Der Kläger ist Eigentümer und Bewohner eines Hauses Im

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Fußball – Jubel bei geschlossenen Fenstern und Türen

Damit die Nachbarn in ihrer Nachtruhe nicht gestört werden, ist während der Übertragung der Spiele der deutschen Fußballnationalmannschaft jeder Lärm nach 22:00 Uhr außerhalb der Wohnung zu unterlassen. So hat das Amtsgericht Neukölln in dem hier vorliegenden Eilverfahren entschieden und nicht zum ersten Mal einen Nachbarschaftskonflikt zweier Parteien, die seit

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Die erteilte Baugenehmigung in der Nachbarschaft eines Winzers

Bei der Zulassung eines Bauvorhabens im Außen- oder Innenbereich braucht auf nur vage Erweiterungsinteressen eines Landwirts keine Rücksicht genommen zu werden. Sind die erforderlichen Abstandsflächen bei einem Bauvorhaben eingehalten und liegt auch ansonsten kein Verstoß gegen das Gebot der Rücksichtnahme vor, ist ein Nachbar durch die Baugenehmigung nicht in seinen

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Der Kinderspielplatz und die lieben Nachbarn

Kinderspielplätze gehörten als wichtige Einrichtungen für Kinder in die unmittelbare Nähe einer Wohnbebauung. Der hiervon ausgehende Lärm sei regelmäßig sozialadäquat. Die zeitliche Nutzungsbeschränkung muss nicht durch aufgestellte Schilder untermauert werden, es ist ausreichend, wenn in der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde normativ festgelegt ist, zu welchen Zeiten im Gemeindegebiet die Kinderspielplätze für

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Supermarkt statt Kino

Durch einen geplanten Lebensmittelmarkt in einem allgemeinen Wohngebiet werden keine Rechte der Anwohner verletzt, auch wenn die Baubehörde möglicherweise statt des sogenannten Genehmigungsfreistellungsverfahrens ein umfassenderes Baugenehmigungsverfahren habe durchführen müssen. Mit dieser Begründung ist jetzt ein Antrag auf einen Baustopp vom Verwaltungsgericht Berlin zurückgewiesen worden. Die Anwohner des ehemaligen Kinos Kurbel

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