Reichweite einer Vereinigungsbaulast

Reich­wei­te einer Ver­ei­ni­gungs­bau­last

Eine Ver­ei­ni­gungs­bau­last muss und kann nicht auf bestimm­te Bau­vor­ha­ben auf dem ver­ei­nig­ten Bau­grund­stück beschränkt wer­den. Eine Ver­ei­ni­gungs­bau­last kann nicht nur von der Ein­hal­tung von Grenz­ab­stän­den für eine in der Bau­last genau bestimm­te Bebau­ung befrei­en. Der Inhalt einer Ver­ei­ni­gungs­bau­last ist in § 2 Abs. 12 Satz 2 NBauO 2012, § 4 Abs. 1 Satz 2 NBauO

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Standsicherheit benachbarter Gebäude

Stand­si­cher­heit benach­bar­ter Gebäu­de

Zwar ist davon aus­zu­ge­hen, dass grund­sätz­lich der Bau­herr einer bestehen­den bau­li­chen Anla­ge selbst für die Stand­si­cher­heit sei­ner Anla­ge ein­zu­ste­hen hat, was aus § 12 Abs. 1 Satz 1 LBauO M‑V folgt. Ande­rer­seits kann er in gewis­sem Umfang dar­auf ver­trau­en, dass die für die Stand­si­cher­heit sei­ner bestehen­den Anla­ge maß­geb­li­chen Umstän­de nicht zu sei­nen

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Der Bau eines Seniorenpflegeheims

Der Bau eines Senio­ren­pfle­ge­heims

Gefah­ren­kar­ten und Risi­ko­kar­ten kön­nen im Rah­men der Ertei­lung einer was­ser­recht­li­chen Geneh­mi­gung nach dem Lan­des­was­ser­ge­setz nicht voll­kom­men außer Betracht blei­ben, wenn nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann, dass die Flä­chen, die der­zeit in den Gefah­­ren- und Risi­ko­kar­ten ver­zeich­net sind, künf­tig als Über­schwem­mungs­ge­biet aus­ge­wie­sen wer­den. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt in dem hier vor­lie­gen­den

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Glasierte Dachwerkziegel

Gla­sier­te Dach­werk­zie­gel

Die mit der Ver­wen­dung gla­sier­ter Dach­zie­gel ver­bun­de­nen Licht­re­fle­xio­nen mögen gele­gent­lich als läs­tig emp­fun­den wer­den, über­schrei­ten jedoch im Regel­fall nicht die Schwel­le zur Rück­sichts­lo­sig­keit. Eine Rück­sichts­lo­sig­keit ist viel­mehr nur in Aus­nah­me­kon­stel­la­tio­nen anzu­neh­men. Maß­geb­lich hier­für sind der Grad der Schutz­wür­dig­keit und Schutz­be­dürf­tig­keit der betrof­fe­nen Innen- und Außen­be­rei­che, die Fra­ge, ob der Nach­bar

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Die Schlosserei im Dorfgebiet

Die Schlos­se­rei im Dorf­ge­biet

Besteht in der Umge­bung eines land­wirt­schaft­li­chen Gebäu­des, das als Schlos­se­rei umge­nutzt wer­den soll, eine Gemenge­la­ge, in der Wohn­nut­zung neben land­wirt­schaft­li­chen Betriebs­stät­ten und ein grö­ße­rer Hand­werks­be­trieb vor­han­den sind, ist der Betrieb einer Schlos­se­rei nicht rück­sichts­los gegen­über der Nach­bar­schaft. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall die

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Nachbar einer Windenergieanlage mit 199 Metern

Nach­bar einer Wind­ener­gie­an­la­ge mit 199 Metern

Auch wenn eine 199 Meter hohe Wind­ener­gie­an­la­ge stö­rend wir­ken kann, ist sie des­halb noch nicht optisch bedrän­gend. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Min­den in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge gegen eine 199 Meter hohe Wind­ener­gie­an­la­ge abge­wie­sen. Geklagt hat­te ein Anwoh­ner gegen die am Spren­gel­weg in Por­ta West­fa­li­ca errich­te­te

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