Nachlassverwaltung - und ihre Aufhebung wegen Zweckerreichung

Nach­lass­ver­wal­tung – und ihre Auf­he­bung wegen Zweck­er­rei­chung

Eine Auf­he­bung der Nach­lass­ver­wal­tung im Fal­le der Zweck­er­rei­chung durch Befrie­di­gung der Nach­lass­gläu­bi­ger kommt jeden­falls dann in Betracht, wenn ein am ursprüng­li­chen Aus­gangs­ver­fah­ren mate­ri­ell Betei­lig­ter einen ent­spre­chen­den Antrag gestellt hat. Gemäß § 1981 Abs. 1 BGB ist die Nach­lass­ver­wal­tung, die eine Nach­lass­pfleg­schaft zum Zwe­cke der Befrie­di­gung der Nach­lass­gläu­bi­ger dar­stellt (§ 1975 BGB),

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Aufgebotsverfahren - und die Wiedereinsetzung eines Nachlassgläubigers

Auf­ge­bots­ver­fah­ren – und die Wie­der­ein­set­zung eines Nach­lass­gläu­bi­gers

Im Auf­ge­bots­ver­fah­ren zur Aus­schlie­ßung von Nach­lass­gläu­bi­gern nach § 1970 BGB ist eine Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand gegen die Ver­säu­mung des Anmel­de­zeit­punkts nicht mög­lich. Eine Nach­lass­for­de­rung ist zum Zwe­cke der Ver­mei­dung ihres Aus­schlus­ses im Auf­ge­bots­ver­fah­ren nach § 1970 BGB grund­sätz­lich bis zum im Auf­ge­bot ange­ge­be­nen Anmel­de­zeit­punkt gemäß § 434 Abs.

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Aufgebotsverfahren - und die Beschwerdeberechtigung gegen den Ausschließungsbeschluss

Auf­ge­bots­ver­fah­ren – und die Beschwer­de­be­rech­ti­gung gegen den Aus­schlie­ßungs­be­schluss

Beschwer­de­be­rech­tigt ist gemäß § 59 Abs. 1 FamFG der­je­ni­ge, der durch den Beschluss in sei­nen Rech­ten beein­träch­tigt ist. Dies setzt einen unmit­tel­ba­ren, nach­tei­li­gen Ein­griff in ein dem Beschwer­de­füh­rer zuste­hen­des sub­jek­ti­ves Recht vor­aus. Die ange­foch­te­ne Ent­schei­dung muss danach ein bestehen­des Recht des Beschwer­de­füh­rers auf­he­ben, beschrän­ken, min­dern, ungüns­tig beein­flus­sen oder gefähr­den, die Aus­übung

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