Bezugs­recht bei der Lebens­ver­si­che­rung, Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten – und die Erb­schaft­steu­er

Vom Erb­las­ser her­rüh­ren­de Schul­den kön­nen auch bei Erwer­bern, die nicht Erben sind, als Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten vom Erwerb abzieh­bar sein. Der Erwerb des Anspruchs auf die Ver­si­che­rungs­sum­me erfüllt den Tat­be­stand des § 3 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG. Vom Erwerb ist jedoch die ein­be­hal­te­ne Quel­len­steu­er als vom Erb­las­ser her­rüh­ren­de Schuld nach § 10 Abs. 1 Satz

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Pflicht­teils­an­sprü­che als Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten

Pflicht­teils­an­sprü­che kön­nen nur in tat­säch­lich gel­tend gemach­ter Höhe als Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten abge­setzt wer­den. Als Erwerb von Todes wegen gilt gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG u.a. der Erwerb auf­grund eines gel­tend gemach­ten Pflicht­teils­an­spruchs (§§ 2303 ff. BGB). Die Steu­er dafür ent­steht nach § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b ErbStG im Zeit­punkt der Gel­tend­ma­chung des

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