Die Ver­gü­tung des Nach­lass­ver­wal­ters – und der ange­mes­se­ne Stun­den­satz

Die Ver­gü­tung des Nach­lass­ver­wal­ters ist ange­mes­sen im Sin­ne von § 1987 BGB, wenn sie unter Berück­sich­ti­gung aller Umstän­de des Falls der Bil­lig­keit ent­spricht. Ihrer Natur nach kann die Ver­gü­tung nur im Rah­men eines Ermes­sens­spiel­raums bestimmt wer­den (vgl. zu § 2221 BGB: BGH, Beschluss vom 27.10.2004 – IV ZR 243/​03, ZEV

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Die Ver­gü­tung des Nach­lass­ver­wal­ters – und die Aus­schluss­frist

Die Aus­schluss­frist des § 2 Satz 1 des Vor­­­mün­­der- und Betreu­er­ver­gü­tungs­ge­set­zes (VBVG) gilt nicht für die Ver­gü­tung des Nach­lass­ver­wal­ters. Die Fra­ge, ob für den Ver­gü­tungs­an­spruch des Nach­lass­ver­wal­ters die Aus­schluss­frist des § 2 Satz 1 VBVG gemäß §§ 1915 Abs. 1 Satz 1, 1836 Abs. 1 Satz 3 BGB gilt, wird in Recht­spre­chung und Schrift­tum unter­schied­lich beur­teilt.

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