Erklä­run­gen zum Fami­li­en­na­men eines Kin­des – gegen­über einem aus­län­di­schen Stan­des­amt

Die Erklä­rung, mit der der sor­ge­be­rech­tig­te Eltern­teil nach § 1617 a Abs. 2 BGB dem Kind den Namen des ande­ren Eltern­teils erteilt, ist eine amts­emp­fangs­be­dürf­ti­ge Wil­lens­er­klä­rung. Sie wird erst mit Zugang beim zustän­di­gen deut­schen Stan­des­amt wirk­sam. Der Zugang bei einem aus­län­di­schen Stan­des­amt genügt nicht. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall sind

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Der Streit um den Namen des Kin­des

Die Vor­schrif­ten der §§ 1616 ff. BGB gel­ten nur für den Geburts­na­men, also den Nach­na­men des Kin­des, nicht für den Vor­na­men. Die gemein­sa­me Bestim­mung des Geburts­na­mens durch die Eltern gem. § 1617 BGB setzt vor­aus, dass bei Geburt des Kin­des gemein­sa­mes Sor­ge­recht bestand. Bei spä­te­rer Her­stel­lung der gemein­sa­men Sor­ge sind

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Der aus­län­di­sche Eigen­na­me – und der deut­sche Vor- und Fami­li­en­na­me

In Anwen­dung des Arti­kels 47 EGBGB kann es einem aus­län­di­schen Namens­trä­ger, der nach sei­nem Hei­mat­recht einen nicht zwi­schen Vor- und Fami­li­en­na­men unter­schei­den­den Eigen­na­men führt, gestat­tet sein, Tei­le sei­nes Eigen­na­mens als Vor­na­men und ande­re Tei­le als (Geburts-) Fami­li­en­na­men zu bestim­men. Anlass für die­se Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Karls­ru­he war die Ehe­schlie­ßung zwi­schen

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