Anord­nung nach dem Gewalt­schutz­ge­setz

Die ent­ge­gen § 1 Abs. 1 Satz 2 GewSchG unter­blie­be­ne Befris­tung einer Anord­nung nach § 1 Abs. 1 Satz 1 des Gewalt­schutz­ge­set­zes (GewSchG) stellt die Straf­bar­keit einer Zuwi­der­hand­lung gegen die­se Anord­nung nach § 4 Satz 1 Nr. 1 GewSchG nicht in Fra­ge. Die­se Ansicht wird oft­mals im Wesent­li­chen damit begrün­det, dass das Tat­ge­richt im Fal­le einer feh­len­den Befris­tung

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Unter­brin­gung in einem psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus – wegen Stal­kings

Eine Straf­tat von erheb­li­cher Bedeu­tung im Sin­ne des § 63 StGB in der seit 1.08.2016 gel­ten­den Neu­fas­sung (n.F.) liegt nach den von der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung ent­wi­ckel­ten Grund­sät­zen, die die Geset­zes­be­grün­dung der Neu­fas­sung des § 63 StGB über­nom­men hat, vor, wenn sie min­des­tens der mitt­le­ren Kri­mi­na­li­tät zuzu­rech­nen ist, den Rechts­frie­den emp­find­lich

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Beharr­li­che Nach­stel­lung

Ist der tat­be­stand­li­che Erfolg einer Nach­stel­lung gemäß § 238 Abs. 1 StGB bereits durch eine oder meh­re­re Nach­stel­lungs­hand­lun­gen ein­ge­tre­ten, sind wei­te­re Nach­stel­lungs­hand­lun­gen, die jeweils das Merk­mal der Beharr­lich­keit erfül­len und mit den vori­gen zeit­lich und situa­tiv zusam­men­hän­gen, Bestand­teil einer tat­be­stand­li­chen Hand­lungs­ein­heit, wenn sie dazu bei­tra­gen, dass sich die Dau­er oder das

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