Flug­lärm­schutz­ und Nachtflugbetrieb

We­sent­li­che Än­de­run­gen von Be­triebs­re­ge­lun­gen un­ter­fal­len dem Re­ge­lungs­be­reich des § 73 Abs. 8 HV­wVfG mit der Fol­ge, dass Drit­ten, deren Be­lan­ge erst­ma­lig oder stär­ker als bis­her be­rührt wer­den, die Än­de­rung mit­zu­tei­len und ihnen Ge­le­gen­heit zu Ein­wen­dun­gen zu geben ist. Eine all­ge­mei­ne Be­weis­re­gel, die be­sagt, dass die rich­ter­li­che Über­zeu­gung von der Rich­tig­keit der Ausgangsdaten

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Nacht­flug­be­trieb am Köln/​Bonner Flughafen

Die Kla­gen auf Auf­he­bung einer Ver­län­ge­rung der Nacht­flug­re­ge­lun­gen für einen Flug­ha­fen sind unzu­läs­sig, weil die Rechts­stel­lung der Klä­ger bei einem Erfolg der Kla­gen ver­schlech­tert wird. Beruht die vom Nacht­flug­ver­kehr aus­ge­hen­de Lärm­be­las­tung weder auf dem ange­foch­te­nen Bescheid, son­dern aus­schließ­lich auf der ursprüng­li­chen Geneh­mi­gungs­la­ge, so sind die Rech­te einer Nach­bar­ge­mein­de und eines

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Der Aus­bau des Frank­fur­ter Flug­ha­fens und das Nachtflugverbot

Für den Aus­bau des Frank­fur­ter Flug­ha­fens sind plan­mä­ßi­ge Flü­ge in der soge­nann­ten Media­ti­ons­nacht unzu­läs­sig. Für die Gesamt­nacht sind durch­schnitt­lich 133 Flü­ge erlaubt. Damit hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in den dort anhän­gi­gen acht Mus­ter­kla­gen gegen den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zum Aus­bau des Flug­ha­fens Frank­furt a.M. im wesent­li­chen das erst­in­stanz­li­che Urteil des Verwaltungsggerichtshofs

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Luft­recht­li­che Plan­fest­stel­lung und der Nachtflugbetrieb

Die Zu­las­sung von Nacht­flug­be­trieb in der Nacht­kern­zeit (0:00 bis 5:00 Uhr) setzt einen stand­ort­spe­zi­fi­schen Nacht­flug­be­darf vor­aus. Für die Nut­zung der Nachtrand­zei­ten (22:00 bis 24:00 Uhr, 5:00 bis 6:00 Uhr) ist ein stand­ort­spe­zi­fi­scher Be­darf nicht er­for­der­lich. Die­ser Zeit­raum darf aber für den Flug­ver­kehr nur frei­ge­ge­ben wer­den, wenn plau­si­bel nach­ge­wie­sen wird, weshalb

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Luft­recht­li­che Plan­fest­stel­lung für den Nachtflugbetrieb

Grund­vor­aus­set­zung für die Aner­ken­nung eines Nacht­flug­be­darfs ist die Dar­le­gung einer Nach­fra­ge nach Nacht­flug­ver­kehr. Die Bedie­nung der Nach­fra­ge muss zudem von den Pla­nungs­zie­len, die die Anle­gung oder den Aus­bau des Flug­ha­fens gerecht­fer­tigt haben, umfasst sein. Die Dar­le­gung einer Nach­fra­ge allein genügt für die Zulas­sung von Nacht­flug­be­trieb nicht. Die Ver­kehrs­in­ter­es­sen sind nur

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Nacht­flug­be­trieb auf dem Flug­ha­fen Ber­lin Brandenburg

Das Minis­te­ri­um für Infra­struk­tur und Land­wirt­schaft des Lan­des Bran­den­burg (MIL) hat mit der Rege­lung des Nacht­flug­be­triebs den ihm ein­ge­räum­ten pla­ne­ri­schen Gestal­tungs­spiel­raum nicht über­schrit­ten. Daher hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig die Kla­gen von Anwoh­nern und Gemein­den gegen die Rege­lung des Nacht­flug­be­triebs auf dem Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg abge­wie­sen. Der Plan­fest­stel­lungs­be­schluss „Aus­bau Verkehrsflughafen

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