Nachträgliche Gesamtstrafenbildung - und die Entziehungsanstalt

Nach­träg­li­che Gesamt­stra­fen­bil­dung – und die Ent­zie­hungs­an­stalt

Bei der Ent­schei­dung über die Anord­nung der Maß­re­gel haben die Grund­sät­ze der nach­träg­li­chen Gesamt­stra­fen­bil­dung Vor­rang vor der Rege­lung des § 67f StGB . Die Maß­re­gel aus dem frü­he­ren, in die Gesamt­stra­fen­bil­dung ein­be­zo­ge­nen Urteil ist daher auf­recht­zu­er­hal­ten, wohin­ge­gen eine neu­er­lich ange­ord­ne­te Maß­re­gel des­we­gen zu ent­fal­len hat . Über die Anord­nung des

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Einziehung - und die nachträgliche Gesamtstrafenbildung

Ein­zie­hung – und die nach­träg­li­che Gesamt­stra­fen­bil­dung

Im Fall der nach­träg­li­chen Bil­dung der Gesamt­stra­fe sind Maß­nah­men (§ 11 Abs. 1 Nr. 8 StGB), auf die in der frü­he­ren Ent­schei­dung erkannt war, auf­recht­zu­er­hal­ten, soweit sie nicht durch die neue Ent­schei­dung gegen­stands­los wer­den (§ 55 Abs. 2 StGB). Eine Maß­nah­me nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 StGB ist auch die dort aus­drück­lich genann­te

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Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - und die Anrechnung verfahrensfremder Strafen

Unter­brin­gung in einer Ent­zie­hungs­an­stalt – und die Anrech­nung ver­fah­rens­frem­der Stra­fen

Die Straf­kam­mer ist nicht befugt, gemäß § 67 Abs. 6 StPO zu bestim­men, dass auf den Voll­zug der Maß­re­gel der Unter­brin­gung in einer Ent­zie­hungs­an­stalt ver­fah­rens­frem­de Stra­fen anzu­rech­nen sind. Zustän­dig hier­für ist die Straf­voll­stre­ckungs­kam­mer . Denn nur sie kann im Lau­fe des Voll­stre­ckungs­ver­fah­rens die erfor­der­li­che Gesamt­ab­wä­gung vor­neh­men, ob die Kumu­la­ti­on der Fol­gen

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Entziehungsanstalt, nachträgliche Gesamtstrafenbildung - und das Absehen vom Vorwegvollzug

Ent­zie­hungs­an­stalt, nach­träg­li­che Gesamt­stra­fen­bil­dung – und das Abse­hen vom Vor­weg­voll­zug

Wird nach­träg­lich eine so hohe Gesamt­frei­heits­stra­fe gebil­det, dass eine nach § 67 Abs. 2 Satz 2 und 3 StGB bemes­se­ne, am Halb­stra­fen­zeit­punkt ori­en­tier­te Anord­nung des Vor­weg­voll­zugs zu einer Her­aus­nah­me des Ange­klag­ten aus dem Maß­re­gel­voll­zug füh­ren wür­de, kann von der Ent­schei­dung über einen Vor­weg­voll­zug abge­se­hen wer­den. In einem sol­chen Fall ist zu prü­fen,

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Nachträgliche Gesamtarbeit - und der maßgebliche Zeitpunkt

Nach­träg­li­che Gesamt­ar­beit – und der maß­geb­li­che Zeit­punkt

Nach § 55 Abs. 1 StGB ist eine nach­träg­li­che Gesamt­stra­fe zu bil­den, wenn ein rechts­kräf­tig Ver­ur­teil­ter, bevor die gegen ihn erkann­te Stra­fe erle­digt ist, wegen einer ande­ren Straf­tat ver­ur­teilt wird, die er vor der frü­he­ren Ver­ur­tei­lung began­gen hat. Dabei kommt es auf das letz­te Urteil des frü­he­ren Ver­fah­rens an, in dem

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Bewährungswiderruf bei der nachträglichen Gesamtstrafenbildung

Bewäh­rungs­wi­der­ruf bei der nach­träg­li­chen Gesamt­stra­fen­bil­dung

Die Bestim­mung des § 56f Abs. 1 Satz 2, 2.Alt. StGB erlaubt den Wider­ruf der Straf­aus­set­zung zur Bewäh­rung ent­spre­chend § 56f Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StGB auch dann, wenn die Anlas­s­tat für den Wider­ruf nach der Ent­schei­dung in der ers­ten im Rah­men einer nach­träg­li­chen Gesamt­stra­fen­bil­dung ein­be­zo­ge­nen Sache aber vor der Ent­schei­dung in

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