Einkünften aus Vermietung und Verpachtung - und der Abzug nachträglicher Schuldzinsen als Werbungskosten

Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung – und der Abzug nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen als Wer­bungs­kos­ten

Für die Berück­sich­ti­gung nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten i.S. des § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ist maß­geb­lich, was mit dem Erlös aus der Ver­äu­ße­rung des mit einem Dar­le­hen fremd­fi­nan­zier­ten Ver­mie­tungs­ob­jekts geschieht. Die nicht durch eine tat­säch­li­che Ver­wen­dung begrün­de­te (angeb­li­che) Reinves­ti­ti­ons­ab­sicht des Ver­äu­ße­rungs­er­lö­ses in ein noch zu erwer­ben­des Ver­mie­tungs­ob­jekt reicht

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Nachhaftung - und die Zinszahlungen des ehemaligen Gesellschafters

Nach­haf­tung – und die Zins­zah­lun­gen des ehe­ma­li­gen Gesell­schaf­ters

Sog. "nach­träg­li­che Schuld­zin­sen" kön­nen auch nach einer nicht steu­er­ba­ren Ver­äu­ße­rung einer zur Ver­mie­tung bestimm­ten Immo­bi­lie grund­sätz­lich wei­ter als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn und soweit die Dar­le­hens­ver­bind­lich­kei­ten durch den Ver­äu­ße­rungs­er­lös nicht getilgt wer­den kön­nen. Die Berück­sich­ti­gung nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung steht unter dem Vor­be­halt der vor­ran­gi­gen

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Nachträglicher Schuldzinsenabzug - bei einer wesentlichen Beteiligung

Nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen­ab­zug – bei einer wesent­li­chen Betei­li­gung

Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung kön­nen nach Ein­füh­rung des Abzugs­ver­bots des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG auch nicht als "den Ver­äu­ße­rungs­ge­winn min­dern­de Betei­li­gungs­kos­ten" bei den Ein­künf­ten i. S. d. § 17 EStG gel­tend gemacht wer­den. Wer­bungs­kos­ten sind Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der

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Der nicht steuerbare Immobilienverkauf - und die nachträglichen Schuldzinsen

Der nicht steu­er­ba­re Immo­bi­li­en­ver­kauf – und die nach­träg­li­chen Schuld­zin­sen

Schuld­zin­sen, die durch die Erzie­lung von Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung ver­an­lasst sind, kön­nen auch nach einer nicht steu­er­ba­ren Ver­äu­ße­rung der Immo­bi­lie grund­sätz­lich wei­ter als (nach­träg­li­che) Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn und soweit die Ver­bind­lich­kei­ten durch den Ver­äu­ße­rungs­er­lös nicht getilgt wer­den kön­nen. Auch auf ein Refi­­n­an­zie­­rungs- oder Umschul­dungs­dar­le­hen gezahl­te Schuld­zin­sen kön­nen

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Abzug nachträglicher Schuldzinsen bei früheren wesentlichen Beteiligungen

Abzug nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen bei frü­he­ren wesent­li­chen Betei­li­gun­gen

Nach der jüngst geän­der­ten Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanzh­fos kommt ein Abzug der nach­träg­lich auf­ge­wen­de­ten Schuld­zin­sen bei frü­he­ren wesent­li­chen Betei­li­gun­gen als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen in Betracht. Kein Abzug nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb Ein Abzug der Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb kommt auch nicht unter

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Nachträgliche Schuldzinsen nach Aufgabe der Einkünfteerzielungsabsicht

Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen nach Auf­ga­be der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht

Nach Auf­ga­be der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht ist ein ein Abzug nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen nicht mehr mög­lich. Sowohl der objek­ti­ve als auch der sub­jek­ti­ve Tat­be­stand des § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG sind objekt­be­zo­gen zu prü­fen. Ein fort­dau­ern­der Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang von (nach­träg­li­chen) Schuld­zin­sen mit frü­he­ren Ein­künf­ten i.S. des § 21 EStG ist nicht anzu­neh­men, wenn

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