Die Dienstwohnung des Pfarrers - als geldwerter Vorteil

Die Dienst­woh­nung des Pfar­rers – als geld­wer­ter Vor­teil

Nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO sind Steu­er­be­schei­de zu ändern, soweit Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel nach­träg­lich bekannt wer­den, die zu einer nied­ri­ge­ren Steu­er füh­ren, sofern den Steu­er­pflich­ti­gen kein gro­bes Ver­schul­den dar­an trifft, dass die Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel erst nach­träg­lich bekannt wer­den. Nach­träg­lich bekannt gewor­den war in dem hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf

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Nachträgliches Bekanntwerden einer Betriebsaufspaltung

Nach­träg­li­ches Bekannt­wer­den einer Betriebs­auf­spal­tung

Nach § 181 Abs. 1 Satz 1, § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO ist ein Fest­stel­lungs­be­scheid auf­zu­he­ben oder zu ändern, soweit Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel nach­träg­lich bekannt wer­den, die zu einer Erhö­hung der Besteue­rungs­grund­la­gen bei jeden­falls einem Fest­stel­lungs­be­tei­lig­ten füh­ren . Da § 173 AO kei­ne all­ge­mei­ne Feh­ler­be­rich­ti­gungs­vor­schrift ist, recht­fer­tigt nur das nach­träg­li­che Bekannt­wer­den

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Doppelansatz von Altersvorsorgeaufwendungen

Dop­pel­an­satz von Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen

Gibt der Steu­er­pflich­ti­ge auf­grund der unkla­ren Beschei­ni­gung eines Ver­sor­gungs­werks in sei­ner Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen in einer Höhe an, die das Dop­pel­te der tat­säch­li­chen Auf­wen­dun­gen beträgt, so ist das Finanz­amt nach Kennt­nis­nah­me von der tat­säch­li­chen Höhe der Auf­wen­dun­gen auch dann nicht durch die Grund­sät­ze von Treu und Glau­ben an einer auf §

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Positive Differenz der Rückgewähr von Einlagen gegenüber den Anschaffungskosten

Posi­ti­ve Dif­fe­renz der Rück­ge­währ von Ein­la­gen gegen­über den Anschaf­fungs­kos­ten

Ver­ein­nahmt der i.S. von § 17 Abs. 1 EStG betei­lig­te Steu­er­pflich­ti­ge Zurück­zah­lun­gen aus dem steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­to i.S. des § 27 KStG, erklärt er im Rah­men sei­ner Ver­an­la­gung aber kei­nen Ver­äu­ße­rungs­ge­winn, son­dern legt dem Finanz­amt nur eine Steu­er­be­schei­ni­gung über die zurück­ge­zahl­ten Beträ­ge vor, kann das Finanz­amt einen ohne Berück­sich­ti­gung eines Ver­äu­ße­rungs­ge­winns ergan­ge­nen

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Die Inanspruchnahme aus einer eigenkapitalersetzenden Bürgschaft

Die Inan­spruch­nah­me aus einer eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­den Bürg­schaft

Wird ein i.S. von § 17 Abs. 1 EStG qua­li­fi­ziert an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft betei­lig­ter Gesell­schaf­ter vom Gläu­bi­ger der Kapi­tal­ge­sell­schaft aus einer eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­den Bürg­schaft in Anspruch genom­men und begleicht er sei­ne Schuld ver­ein­ba­rungs­ge­mäß ratier­lich, ent­ste­hen nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten nur in Höhe des Til­gungs­an­teils . Eine Teil­zah­lungs­ver­ein­ba­rung wirkt mate­­ri­ell-rech­t­­lich und damit als rück­wir­ken­des Ereig­nis

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Bundesfinanzhof

Nach­träg­li­ches Bekannt­wer­den neu­er Tat­sa­chen

Eine Ände­rung wegen neu­er Tat­sa­chen ist aus­ge­schlos­sen, wenn die Tat­sa­che dem Sach­be­ar­bei­ter zum maß­geb­li­chen Zeit­punkt bekannt war oder bei ord­nungs­ge­mä­ßer Erfül­lung sei­ner Ermitt­lungs­pflicht nicht ver­bor­gen geblie­ben wäre. Der Finanz­be­hör­de gilt nur der Inhalt der Akten als bekannt, die in der zustän­di­gen Dienst­stel­le für den zu ver­an­la­gen­den Steu­er­pflich­ti­gen geführt wer­den. Tat­sa­chen,

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Der falsch abgeheftete Steuerbeleg

Der falsch abge­hef­te­te Steu­er­be­leg

Hat der Steu­er­pflich­ti­ge einen Beleg im Rah­men sei­ner Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung nicht ein­ge­reicht, weil er ihn ver­se­hent­lich im Ord­ner für das Fol­ge­jahr abge­hef­tet hat­te, so ist eine spä­te­re Ände­rung des (bestands­kräf­ti­gen) Steu­er­be­scheids nach Ansicht des Finanz­ge­richts Müns­ter aus­ge­schlos­sen, da den Steu­er­pflich­ti­gen inso­weit der Vor­wurf eines gro­ben Ver­schul­dens (§ 173 Abs. 1 Nr. 2 AO)

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