Wech­sel­schicht­ar­beit kom­mu­na­ler Ange­stell­ter

Nach § 7 Abs. 1 Satz 1 TVöD‑K liegt Wech­sel­schicht­ar­beit vor, wenn der im Wech­sel­schicht­dienst Beschäf­tig­te nach dem Ende einer Nacht­schicht erneut zu min­des­tens zwei wei­te­ren Nacht­schich­ten her­an­ge­zo­gen wird, wobei die zwei­te die­ser Nacht­schich­ten längs­tens nach Ablauf eines Zeit­mo­nats begon­nen haben muss. Beschäf­tig­te, die stän­dig Wech­sel­schicht­ar­beit leis­ten, haben nach § 8 Abs. 5 Satz 1 TVöD‑K

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Pfänd­bar­keit von Zula­gen für Sonn­tags­ar­beit, Fei­er­tags­ar­beit, Nacht­ar­beit und Wech­sel­schicht

Zula­gen für Sonn­tags, Fei­er­­tags- und Nacht­ar­beit sind Erschwer­nis­zu­la­gen iSv. § 850a Nr. 3 ZPO und damit im Rah­men des Übli­chen unpfänd­bar. Zula­gen für Schicht, Sams­­tags- oder sog. Vor­fest­ar­beit sind dage­gen der Pfän­dung nicht ent­zo­gen. Hin­sicht­lich der Fra­ge, in wel­chem Umfang und wel­cher Höhe Zuschlä­ge für Sonn­tags, Fei­er­­tags- und Nacht­ar­beit als "üblich"

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Die Gesund­heit des Arbeit­neh­mers – und die Ver­set­zung von der Nacht­schicht in die Wech­sel­schicht

Die Durch­füh­rung eines betrieb­li­chen Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ments iSv. § 84 Abs. 2 SGB IX ist kei­ne for­mel­le Vor­aus­set­zung für die Wirk­sam­keit einer Ver­set­zung. Dies gilt auch in den Fäl­len, in denen die Anord­nung des Arbeit­ge­bers (auch) auf Grün­de gestützt wird, die im Zusam­men­hang mit dem Gesund­heits­zu­stand des Arbeit­neh­mers ste­hen. Der Arbeit­neh­mer ist bei

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Tarif­li­cher Ent­gelt­aus­gleich bei Leis­tungs­min­de­rung

Der Man­tel­ta­rif­ver­trag für gewerb­li­che Arbeit­neh­mer der baye­ri­schen Metall­in­dus­trie gewährt kei­nen Ent­gelt­aus­gleich für den Fall, dass der Arbeit­neh­mer in der beruf­li­chen Tätig­keit ver­blei­ben kann und ledig­lich die Leis­tungs­fä­hig­keit zur Nacht­schicht weg­fällt. Inso­weit bestimmt der Man­tel­ta­rif­ver­trag für gewerb­li­che Arbeit­neh­mer der baye­ri­schen Metall­in­dus­trie: § 17 – Ent­gelt­aus­gleich bei Leis­tungs­min­de­rung A. Arbeit­neh­mer, die …

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Ein­satz außer­halb der Dau­er­nacht­schicht

Nach § 106 Satz 1 GewO kann der Arbeit­ge­ber Inhalt, Ort und Zeit der Arbeits­leis­tung nach bil­li­gem Ermes­sen näher bestim­men, soweit die Arbeits­be­din­gun­gen nicht durch Arbeits­ver­trag, Tarif­ver­trag, Betriebs­ver­ein­ba­rung oder Gesetz fest­ge­legt sind. Fehlt es an einer sol­chen Fest­le­gung der Lage der Arbeits­zeit, ergibt sich der Umfang der arbeit­ge­ber­sei­ti­gen Wei­sungs­rech­te aus §

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Die nacht­dienst­un­taug­li­che Kran­ken­schwes­ter

Kann eine Kran­ken­schwes­ter aus gesund­heit­li­chen Grün­den kei­ne Nacht­schich­ten im Kran­ken­haus mehr leis­ten, ist sie des­halb nicht arbeits­un­fä­hig krank. Sie hat Anspruch auf Beschäf­ti­gung, ohne für Nacht­schich­ten ein­ge­teilt zu wer­den. Wird die Arbeits­leis­tung dem Arbeit­ge­ber mit die­ser Ein­schrän­kung ange­bo­ten, han­delt es sich um ein ord­nungs­ge­mä­ßes Ange­bot iSd. §§ 294, 295 BGB.

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Krank­heits­be­ding­te Befrei­ung von der Nacht­schicht

Kann eine Kran­ken­schwes­ter aus gesund­heit­li­chen Grün­den kei­ne Nacht­schich­ten im Kran­ken­haus mehr leis­ten, ist sie des­halb nicht arbeits­un­fä­hig krank. Sie hat Anspruch auf Beschäf­ti­gung, ohne für Nacht­schich­ten ein­ge­teilt zu wer­den. In dem jetzt vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit betreibt die Beklag­te ein Kran­ken­haus der sog. Voll­ver­sor­gung mit etwa 2.000 Mit­ar­bei­tern. Die Klä­ge­rin

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Wech­sel­schicht­zu­la­ge und das Nach­schicht­pen­sum von Beam­ten

Nacht­schich­ten, die der Beam­te aus den in § 19 Abs. 1 Satz 1 EZulV genann­ten Grün­den (Erho­lungs­ur­laub, Krank­heit oder Fort­bil­dung) nicht absol­viert hat, sind bei der Berech­nung des Nacht­schicht­pen­sums, das nach § 20 Abs. 1 Satz 1 EZulV für die Gewäh­rung der Wech­sel­schicht­zu­la­ge erfor­der­lich ist, in dem zeit­li­chen Rah­men des § 19 Abs. 1 Satz

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