Mehrere Schüsse - und die natürliche Handlungseinheit

Meh­re­re Schüs­se – und die natür­li­che Hand­lungs­ein­heit

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs liegt eine natür­li­che Hand­lungs­ein­heit vor, wenn meh­re­re im wesent­li­chen gleich­ar­ti­ge Hand­lun­gen von einem ein­heit­li­chen Wil­len getra­gen wer­den und auf­grund ihres engen räum­li­chen und zeit­li­chen Zusam­men­hangs so mit­ein­an­der ver­bun­den sind, dass sich das gesam­te Tätig­wer­den auch für einen Drit­ten als ein­heit­li­ches Gesche­hen dar­stellt. Dabei begrün­det auch

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Der Dealer - und die nicht mit angeklagten Handelsgeschäfte

Der Dea­ler – und die nicht mit ange­klag­ten Han­dels­ge­schäf­te

Auch soweit der Ange­klag­te wegen Lie­fe­run­gen ver­ur­teilt wor­den ist, die nicht in der Ankla­ge­schrift der Staats­an­walt­schaft erwähnt sind, man­gelt es nicht an der Ver­fah­rens­vor­aus­set­zung einer Ankla­ge­er­he­bung und dem­zu­fol­ge der­je­ni­gen eines Eröff­nungs­be­schlus­ses, wenn die­se zusätz­li­chen Lie­fe­run­gen mit den ange­klag­ten Lie­fe­run­gen eine natür­li­che Hand­lungs­ein­heit bil­den. Die­se – in der Ankla­ge­schrift nicht erwähn­ten

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Rauschgifthandel auf Kommission - und die Frage der natürlichen Handlungseinheit

Rausch­gift­han­del auf Kom­mis­si­on – und die Fra­ge der natür­li­chen Hand­lungs­ein­heit

Auf­grund des Umstands, dass der Dea­ler jeweils die vor­aus­ge­gan­ge­ne Lie­fe­rung anläss­lich der nächs­ten bezahl­te, kann nicht in jedem Fall dar­auf erkannt wer­den, dass der Tat­be­stand des Han­del­trei­bens mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge nur ein ein­zi­ges Mal ver­wirk­licht sei. Viel­mehr gilt, dass die Bezah­lung zuvor "auf Kom­mis­si­on" erhal­te­ner Rausch­gift­men­gen aus

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Einbruch in ein Bürogebäude - und die natürliche Handlungseinheit

Ein­bruch in ein Büro­ge­bäu­de – und die natür­li­che Hand­lungs­ein­heit

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs setzt das Vor­lie­gen einer natür­li­chen Hand­lungs­ein­heit vor­aus, dass ein Gesche­hen durch einen sol­chen unmit­tel­ba­ren räum­li­chen und zeit­li­chen Zusam­men­hang zwi­schen meh­re­ren straf­recht­lich erheb­li­chen Ver­hal­tens­wei­sen gekenn­zeich­net ist, dass sich das gesam­te Tätig­wer­den auch für einen "objek­ti­ven Drit­ten" bei natür­li­cher Betrach­tungs­wei­se als ein ein­heit­li­ches zusam­men­ge­fass­tes Tun dar­stellt .

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Betrug - und die natürliche Handlungseinheit

Betrug – und die natür­li­che Hand­lungs­ein­heit

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs liegt eine natür­li­che Hand­lungs­ein­heit und damit eine Tat im mate­ri­ell­recht­li­chen Sinn bei einer Mehr­heit gleich­ar­ti­ger straf­recht­lich erheb­li­cher Ver­hal­tens­wei­sen nur dann vor, wenn die ein­zel­nen Betä­ti­gungs­ak­te durch ein gemein­sa­mes sub­jek­ti­ves Ele­ment ver­bun­den sind und zwi­schen ihnen ein der­art unmit­tel­ba­rer räum­li­cher und zeit­li­cher Zusam­men­hang besteht, dass das

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Tateinheit durch Klammerwirkung - und der Transport des Drogengeldes

Tat­ein­heit durch Klam­mer­wir­kung – und der Trans­port des Dro­gen­gel­des

Der 3. Straf­se­nat hat dem Gro­ßen Senat für Straf­sa­chen gemäß § 132 Abs. 2 GVG fol­gen­de Rechts­fra­ge zur Ent­schei­dung vor­ge­legt: Ver­bin­det das sowohl dem Trans­port des Kauf­gel­des für die ers­te als auch der Über­nah­me einer wei­te­ren Betäu­bungs­mit­tel­men­ge die­nen­de Auf­su­chen des Lie­fe­ran­ten oder die Bezah­lung einer zuvor auf "Kom­mis­si­on" erhal­te­nen Betäu­bungs­mit­tel­men­ge bei

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Natürliche Handlungseinheit - und die Änderung des Tatplans

Natür­li­che Hand­lungs­ein­heit – und die Ände­rung des Tat­plans

Eine natür­li­che Hand­lungs­ein­heit liegt grund­sätz­lich dann vor, wenn meh­re­re straf­recht­lich rele­van­te Hand­lun­gen des Täters, die durch ein gemein­sa­mes sub­jek­ti­ves Ele­ment ver­bun­den sind, in unmit­tel­ba­rem räum­li­chen und zeit­li­chen Zusam­men­hang ste­hen und sein gesam­tes Tätig­wer­den bei natür­li­cher Betrach­tungs­wei­se auch für einen Drit­ten als ein­heit­li­ches Tun erscheint . Für die Annah­me einer natür­li­chen

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Mehrere Körperverletzungshandlungen - und die natürliche Handlungseinheit

Meh­re­re Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen – und die natür­li­che Hand­lungs­ein­heit

Eine natür­li­che Hand­lungs­ein­heit setzt vor­aus, dass zwi­schen meh­re­ren straf­recht­lich erheb­li­chen Ver­hal­tens­wei­sen, die von einem ein­heit­li­chen Wil­len getra­gen wer­den, ein unmit­tel­ba­rer räum­li­cher und zeit­li­cher Zusam­men­hang besteht und das gesam­te Tätig­wer­den bei natür­li­cher Betrach­tungs­wei­se auch für einen "objek­ti­ven" Drit­ten als ein ein­heit­li­ches Tun erscheint . Bei wie­der­hol­ter (ite­ra­ti­ver) Ver­wirk­li­chung des glei­chen Tat­be­stan­des

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(Versuchte) Vergewaltigung und anschließender Verdeckungsmord als Tatmehrheit

(Ver­such­te) Ver­ge­wal­ti­gung und anschlie­ßen­der Ver­de­ckungs­mord als Tat­mehr­heit

Die ver­such­te Ver­ge­wal­ti­gung und die tat­ein­heit­lich began­ge­ne vor­sätz­li­che Kör­per­ver­let­zung ste­hen zu dem unmit­tel­bar anschlie­ßend began­ge­nen Ver­de­ckungs­mord im Ver­hält­nis der Tat­mehr­heit (§ 53 StGB). Inso­weit ist kei­ne die Annah­me einer Hand­lungs­ein­heit und damit einer Tat im mate­ri­ell­recht­li­chen Sinn recht­fer­ti­gen­de Ver­bin­dung gege­ben. Eine Tat­ein­heit im Sin­ne von § 52 StGB begrün­den­de Tei­li­den­ti­tät

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