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Die Ver­an­stal­tung im Natur­schutz­ge­biet

Sind die durch eine geplan­te Ver­an­stal­tung in einem Natur­schutz­ge­biet mög­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen weder quan­ti­ta­tiv noch qua­li­ta­tiv der­art gra­vie­rend, dass eine nicht nur vor­über­ge­hen­de Beein­träch­ti­gung des geschütz­ten Gebie­tes zu erwar­ten sind, darf die Ver­an­stal­tung statt­fin­den. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eil­an­trag des Lan­des­ver­bands NRW sowie des

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Landwirtschaftliche Bodennutzung im Naturschutzgebiet

Land­wirt­schaft­li­che Boden­nut­zung im Natur­schutz­ge­biet

Ist ein Gebiet wegen des Vor­kom­mens gefähr­de­ter Lebens­raum­ty­pen wie Aue­wäl­dern und Flach­land­mäh­wie­sen, gefähr­de­ter Tier­ar­ten sowie sei­ner hohen Bedeu­tung als Brut- und Nah­rungs­ge­biet zahl­rei­cher Vogel­ar­ten schutz­wür­dig, darf es zum Natur­schutz­ge­biet erklärt wer­den. Kann eine unein­ge­schränk­te Boden­nut­zung zu einer unzu­läs­si­gen Ver­än­de­rung von Bestand­tei­len des Natur­schutz­ge­biets füh­ren, ist die Ein­schrän­kung der land­wirt­schaft­li­chen Boden­nut­zung

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Modellflugzeuge im Naturschutzgebiet

Modell­flug­zeu­ge im Natur­schutz­ge­biet

Kann der Flug­be­trieb von Modell­flug­zeu­gen zu einer nach­hal­ti­gen Stö­rung im Natur­schutz­ge­biet füh­ren, ist die Ein­schrän­kung des Modell­flug­be­trie­bes recht­mä­ßig. So hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Nor­men­kon­troll­ver­fah­ren ent­schie­den und den Antrag auf unein­ge­schränk­ten Flug­be­trieb abge­lehnt. Am 16.06.2016 beschloss der Land­kreis Vech­ta die Ver­ord­nung über das Natur­schutz­ge­biet „Gol­den­s­ted­ter Moor“ in

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Zwangsabbruch - und die Bauschuttbeseitigung

Zwangs­ab­bruch – und die Bau­schutt­be­sei­ti­gung

Bei nach einem Teil­ab­riss eines Gebäu­des auf dem Grund­stück gela­ger­ten Gegen­stän­den (Abbruch­holz. Metall, Sperr­müll) han­delt es sich um Abfall i.S.d. § 3 Abs.1 Satz 1 KrWG, wenn die­se Mate­ria­li­en nicht mehr ent­spre­chend ihrer ursprüng­li­chen Zweck­be­stim­mung ver­wen­det wer­den . Wei­te­re Vor­aus­set­zung des Vor­lie­gens von Abfall i.S.d. § 3 Abs.1 KrWG ist jedoch,

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Kommerzielle Kanutouren im Naturschutzgebiet

Kom­mer­zi­el­le Kanu­tou­ren im Natur­schutz­ge­biet

Ist durch die erteil­te Geneh­mi­gung zur Nut­zung eines Gewäs­sers für kom­mer­zi­el­le Kanu­tou­ren eine erheb­li­che Beein­träch­ti­gung der Fisch­be­stän­de zu erwar­ten, greift die Befrei­ung vom Ver­bot kom­mer­zi­el­ler Boots­fahr­ten in das Fische­rei­recht der betrof­fe­nen Fische­r­ei­gemein­schaft ein. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Min­den in dem hier vor­lie­gen­den Fall der kla­gen­den Gemein­schaft für Fische­rei

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Die Einleitung von Salzabwässern ins Grundwasser

Die Ein­lei­tung von Salz­ab­wäs­sern ins Grund­was­ser

Gibt es der­zeit kei­ne Anhalts­punk­te für die Befürch­tung, die Ein­lei­tung bzw. Ver­sen­kung von Salz­ab­wäs­ser kön­ne die Umwelt und ins­be­son­de­re die Trink­was­ser­ver­sor­gung einer Gemein­de nach­hal­tig gefähr­den, darf eine Pro­duk­ti­ons­fir­ma von Dün­ge­mit­teln vor­läu­fig wei­ter­hin Salz­ab­wäs­ser in das Grund­was­ser ein­lei­ten. So der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof im Beschwer­de­ver­fah­ren der Gemein­de Gerstun­gen, des Ver­ban­des für Angeln

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Schöne Aussichten im Siebengebirge

Schö­ne Aus­sich­ten im Sie­ben­ge­bir­ge

In dem Natur­schutz­ge­biet Sie­ben­ge­bir­ge sind auch die viel­fäl­ti­gen Blick­be­zie­hun­gen inner­halb des Sie­ben­ge­bir­ges geschützt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len der DFMG Deut­sche Funk­turm GmbH die Geneh­mi­gung zur Errich­tung eines 45 Meter hohen Mobil­funk­mas­tes im Natursch­t­z­ge­biet „Sie­ben­ge­bir­ge“ ver­wei­gert. Mit der Errich­tung des Mas­tes will der Anbie­ter im Raum Königswinter/​Heisterbacherrott/​Thomasberg den

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Vogelschlag auf dem Drachenfels

Vogel­schlag auf dem Dra­chen­fels

Vogel­schutz kann man nicht dadurch umge­hen, dass ein bestimm­tes Grund­stück aus einem zusam­men­hän­gen­den Natur­schutz­ge­biet aus­ge­klam­mert wird. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln geur­teilt, dass der Befrei­ungs­be­scheid zur Gestal­tung der Glas­fas­sa­de des Glas­ku­bus auf dem Dra­chen­fels rechts­wid­rig ist, da – auch wenn das Pla­teau aus der Natur­schutz­ge­biets­ver­ord­nung aus­ge­nom­men wur­de – ein

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Die Beseitigung von baulichen Anlagen

Die Besei­ti­gung von bau­li­chen Anla­gen

Sind bau­li­che Anla­gen wegen der feh­len­den Bau­ge­neh­mi­gung for­mell ille­gal und auch mate­ri­ell bau­rechts­wid­rig und ste­hen ins­be­son­de­re nicht in Ein­klang mit dem Flä­chen­nut­zungs­plan, kann die zustän­di­ge Behör­de unter Anord­nung des Sofort­voll­zugs die Besei­ti­gung der bau­li­chen Anla­gen ver­fü­gen. Dabei darf auch ein Päch­ter, der nicht Bau­herr der bau­li­chen Anla­gen ist, in Anspruch

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Putenhaltung in Vogelschutzgebiet

Puten­hal­tung in Vogel­schutz­ge­biet

Auch wenn auf bestimm­ten Ent­wick­lungs­flä­chen in einem Natur­schutz­ge­biet das strik­te Bau­ver­bot nicht gilt, muss es sich bei dem Bau­vor­ha­ben um die Erwei­te­rung einer bestehen­den land­wirt­schaft­li­chen Hof­s­tel­le han­deln. Eine Aus­deh­nung in Rich­tung gewerb­li­cher oder gar indus­tri­el­ler Nut­zung der Flä­che ist mit Natur­schutz­be­lan­gen unver­ein­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf in

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Feldspat - Tagebau in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet

Feld­spat – Tage­bau in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Natur­schutz­ge­biet

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz hat den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zur Geneh­mi­gung des Fel­d­­spat-Tage­­baus „Gru­be Mar­ta“ im Wald­bö­ckel­hei­mer Wald für recht­mä­ßig erklärt. Mit einem berg­recht­li­chen Plan­fest­stel­lungs­be­schluss ließ das beklag­te Land einen Rah­men­be­triebs­plan für den Gesteins­ta­ge­bau „Mar­ta“ im Wald­bö­ckel­hei­mer Wald zu. In unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft des Vor­ha­bens befin­det sich ein FFH-Gebiet (Euro­päi­sches Natur­schutz­ge­biet), wel­ches nahe­zu den

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Startbahnverlängerung in Münster/Osnabrück

Start­bahn­ver­län­ge­rung in Münster/​Osnabrück

Auch Fische kön­nen den Flug­ver­kehr behin­dern. In Münster/​Osnabrück war es jetzt das Bach­neunau­ge: Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat der Kla­ge des Natur­schutz­bun­des Deutsch­land (NABU) gegen den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss des nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums vom 28. Dezem­ber 2004, mit dem die Ver­län­ge­rung der Start- und Lan­de­bahn des „inter­na­tio­na­len“ Ver­kehrs­flug­ha­fens Münster/​Osnabrück (FMO) von

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Straßenbau im FFH-Gebiet

Stra­ßen­bau im FFH-Gebiet

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on kann ein Stra­ßen­bau­vor­ha­ben in einem Flo­­ra-Fau­­na-Habi­­tat-Gebiet nur unter­bin­den, wenn hier­durch kon­kre­te Gefah­ren für eine gefähr­de­te Art bestehen. So hat jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on eine sol­che Kla­ge der Euro­päi­schen Uni­on gegen Spa­ni­en abge­wie­sen: Nach Auf­fas­sung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on hat die Kom­mis­si­on nicht nach­ge­wie­sen, dass

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Autobahn mit Fledermaus

Auto­bahn mit Fle­der­maus

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat ges­tern die Kla­ge eines Natur­schutz­ver­eins gegen den Bau eines Teil­stücks der Auto­bahn A 44 (Kas­sel – Her­le­shau­sen) zwi­schen Hes­sisch Lich­­ten­au-Ost und Has­sel­bach abge­wie­sen. Mit dem Gesamt­pro­jekt soll eine Lücke der Auto­bahn­ver­bin­dung Rhein/​Ruhr Kas­sel – Dres­den geschlos­sen wer­den. Im plan­fest­ge­stell­ten Abschnitt ver­läuft die Tras­se zwi­schen Tei­len des

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