Kin­der­ta­ges­stät­te mit Neben­stel­le – und die ein­heit­li­che Betriebs­er­laub­nis

Eine Kin­der­ta­ges­stät­te, die nach der Kon­zep­ti­on ihres Trä­gers räum­lich dezen­tral in Form einer Haupt­stel­le und einer in einem Nach­bar­ort gele­ge­nen Neben­stel­le betrie­ben wer­den soll, kann als Ein­rich­tung im Sin­ne des Kin­­der- und Jugend­hil­fe­rechts Gegen­stand einer ein­heit­li­chen Betriebs­er­laub­nis sein. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Stret­fall war die kla­gen­de

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Der Per­so­nal­rat in der Neben­dienst­stel­le

Die Exis­tenz eines Neben­stel­len­lei­ters ist nicht Vor­aus­set­zung für die Rechts­wirk­sam­keit einer per­so­nal­ver­tre­tungs­recht­li­chen Ver­selb­stän­di­gung. Der Per­so­nal­rat einer Neben­stel­le, die kei­nen Dienst­stel­len­lei­ter hat, hat kei­nen Infor­ma­ti­ons­an­spruch gegen­über dem Lei­ter der Haupt­dienst­stel­le. Der Lei­ter der Haupt­dienst­stel­le ist nicht ver­pflich­tet, für die ver­selb­stän­dig­te Neben­stel­le einen Lei­ter zu beru­fen. Nach § 6 Abs. 3 Satz 1 des sach­­sen-anhal­­ti­­ni­­schen

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