Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung – und die Über­nah­me der Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten

Über­nimmt der Arbeit­ge­ber, der mit dem Arbeit­neh­mer unter Abtre­tung der Steu­er­erstat­tungs­an­sprü­che eine Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung abge­schlos­sen hat, die Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten für die Erstel­lung der Ein­kom­men­steu­er­erklä­run­gen des Arbeit­neh­mers, wen­det er damit kei­nen Arbeits­lohn zu. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof und gab damit sei­ne anders­lau­ten­de Recht­spre­chung aus dem Jahr 2010 aus­drück­lich auf. Die Über­nah­me von

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Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung – und die Ein­kom­men­steu­er­nach­zah­lung

Leis­tet der Arbeit­ge­ber bei einer Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung für den Arbeit­neh­mer eine Ein­kom­men­steu­er­nach­zah­lung für einen vor­an­ge­gan­ge­nen Ver­an­la­gungs­zeit­raum, wen­det er dem Arbeit­neh­mer Arbeits­lohn zu, der dem Arbeit­neh­mer als sons­ti­ger Bezug im Zeit­punkt der Zah­lung zufließt. Der in der Til­gung der per­sön­li­chen Ein­kom­men­steu­er­schuld des Arbeit­neh­mers durch den Arbeit­ge­ber lie­gen­de Vor­teil unter­liegt der Ein­kom­men­steu­er. Er

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Beweis einer Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung

Unter einer Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung ist eine Abre­de zwi­schen den Par­tei­en eines Dienst­ver­hält­nis­ses des Inhalts zu ver­ste­hen, dass der Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer zusätz­li­chen Lohn zuwen­det, indem er auch die im Lohn­steu­er­ab­zugs­ver­fah­ren zu erhe­ben­de Lohn­steu­er trägt. Fol­ge einer der­ar­ti­gen Ver­ein­ba­rung ist, dass der Arbeit­ge­ber mit der Aus­zah­lung des Net­to­lohns aus der Sicht des

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Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung im Pro­fi-Fuß­ball

Pünkt­lich zum vor­letz­ten Spiel­tag der Zwei­ten Fuß­ball-Bun­­­des­­li­­ga eine Mel­dung aus der Rubrik "Das Aller­letz­te des Pro­­­fi-Fuß­balls". Den Anlass hier­zu bie­tet ein Ver­fah­ren vor dem Lan­des­ar­beits­ge­richt Düs­sel­dorf. Der dor­ti­ge Klä­ger, ein ehe­ma­li­ger Pro­fi­fuß­bal­ler, spiel­te als Abwehr­spie­ler beim VfL Bochum. Im Zusam­men­hang mit dem Wech­sel des Klä­gers zum VfL Bochum zahl­te der

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Schwarz­geld­ab­re­de

Sind bei ille­ga­len Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen Steu­ern und Bei­trä­ge zur Sozi­al­ver­si­che­rung und zur Arbeits­för­de­rung nicht gezahlt wor­den, so bestimmt § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV, dass ein Net­to­ar­beits­ent­gelt als ver­ein­bart gilt. Die­se in § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV gere­gel­te Fik­ti­on einer Net­to­ar­beits­ent­gelt­ver­ein­ba­rung dient nach einem Urteil des Bun­des­ar­beits­ge­richts aber aus­schließ­lich der

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Die Über­nah­me von Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten als Arbeits­lohn

Die Über­nah­me von Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten für die Erstel­lung von Ein­kom­men­steu­er­erklä­run­gen der Arbeit­neh­mer durch den Arbeit­ge­ber führt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs bei Vor­lie­gen einer Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung zu (lohn­steu­er­pflich­ti­gem) Arbeits­lohn. Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG gehö­ren u.a. Bezü­ge und Vor­tei­le, die für eine Beschäf­ti­gung im öffent­li­chen oder pri­va­ten Dienst gewährt

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Ein­kom­men­steu­er­erstat­tungs­an­spruch bei Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung

Maß­geb­lich für den Lohn­steu­er­ein­be­halt vom lau­fen­den Arbeits­lohn bei einer Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung ist der Arbeits­lohn, der ver­min­dert um die über­nom­me­nen Lohn­ab­zü­ge den arbeits­ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Net­to­be­trag ergibt. Damit ist die steu­er­li­che Aus­gangs­grö­ße des Lohn­steu­er­ab­zugs auch im Fall der Net­to­lohn­ab­re­de ein Brut­to­be­trag. Ein Ein­kom­men­steu­er­erstat­tungs­an­spruch, den der Arbeit­neh­mer im Rah­men einer Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung sei­nem Arbeit­ge­ber abge­tre­ten

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Der Fir­men­wa­gen in der Gehalts­pfän­dung

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Hes­si­schen Lan­des­ar­beits­ge­richts stellt die Pri­vat­nut­zung eines Fir­men­wa­gens kei­nen unpfänd­ba­ren Bezug im Sin­ne von § 850 a ZPO dar. Statt­des­sen ist bei der Berech­nung des pfänd­ba­ren Arbeits­ein­kom­mens das in Geld gezahl­te Ein­kom­men mit dem geld­wer­ten Vor­teil der Pri­vat­nut­zung des vom Arbeit­ge­ber unent­gelt­lich zur Ver­fü­gung gestell­ten Fir­men­fahr­zeugs zusam­men­zu­rech­nen.

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge bei Schwarz­ar­beit

Bei ille­ga­len Bech­äf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen kann die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung (DRV) Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge auf der Grund­la­ge einer fik­ti­ven Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung nach erhe­ben, wobei die hin­zu­zu­rech­nen­de Lohn­steu­er man­gels dem Arbeit­ge­ber vor­lie­gen­der Steu­er­kar­te nach Steu­er­klas­se VI zu berech­nen ist.

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Berich­ti­gung einer Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung

Ist nach einer Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung strei­tig, in wel­cher Höhe Brut­to­ar­beits­lohn in der Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung hät­te berück­sich­tigt wer­den müs­sen, ist der Finanz­rechts­weg nicht gege­ben. Nach der Über­mitt­lung der Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung kann der Arbeit­neh­mer eine Berich­ti­gung der Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung nicht mehr ver­lan­gen. Ein unzu­tref­fen­der Lohn­steu­er­ab­zug kann mit Ein­wen­dun­gen gegen die Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung nicht mehr rück­gän­gig gemacht wer­den.

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